Saison & Anlässe

Grillsaison: mager grillen, bunte Beilagen, sicher genießen

Sobald die Abende warm genug sind, wird wieder gegrillt. Mit magerem Fleisch, viel Gemüse vom Rost und Salaten ohne Mayo-Berg wird der Grillabend leicht, ohne dass jemand etwas vermisst – und mit ein paar Regeln zur Hygiene auch sicher.

Hähnchenspieße vom Grill – mit Zitronen-Marinade und Bulgursalat – KI-generiertes SymbolbildKI-Bild

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Was auf den Rost kommt

Ein typischer Grillabend besteht aus Bratwurst, Nackensteak, Baguette und Kartoffelsalat mit viel Mayonnaise. Das schmeckt, liegt aber schwer im Magen. Mit ein paar Verschiebungen wird es leichter, ohne dass jemand auf etwas verzichten muss.

Mageres Fleisch wie Hähnchen- oder Putenbrust eignet sich gut für Spieße. Eine Zitronen-Marinade mit Knoblauch und Kräutern sorgt dafür, dass es saftig bleibt. Fisch wie Lachs oder Garnelen grillst du am besten in einer Grillschale. Und eine Bratwurst darf natürlich trotzdem dabei sein – wie viel Energie darin steckt, zeigt der Eintrag zur Bratwurst.

Gemüse ist auf dem Grill oft das Beste. Zucchini, Paprika, Auberginen und Pilze bekommen Röstaromen, Maiskolben werden süß und leicht rauchig. Halloumi lässt sich grillen, ohne zu schmelzen, und macht Grillgemüse zu einer vollständigen vegetarischen Mahlzeit.

Beilagen ohne Mayo-Berg

Bei den Beilagen liegt der größte Unterschied. Ein Kartoffelsalat mit Brühe und Essig statt Mayonnaise schmeckt frischer und ist gerade an heißen Tagen angenehmer. Ein Krautsalat mit warmer Marinade, ein Gurkensalat mit Joghurt-Dill-Dressing oder ein Couscous-Salat mit Kichererbsen und Feta sind ebenfalls gut vorzubereiten.

Dips wie Tzatziki mit Skyr oder Guacamole ersetzen Grillsoßen aus der Flasche. Statt Baguette mit Kräuterbutter kommt Bruschetta auf geröstetem Vollkornbrot auf den Tisch. Wer Butter zum Maiskolben vermisst, probiert einen Limetten-Chili-Quark.

Sicher grillen

Grillen ist auch eine Frage der Hygiene. Rohes Fleisch, vor allem Geflügel, kann Keime tragen. Deshalb gehören rohe und fertige Stücke nie auf denselben Teller, und die Zange für rohes Fleisch wird nicht für das fertige benutzt. Geflügel muss vollständig durchgegart sein: innen nicht mehr rosa, der austretende Saft klar. Am sichersten prüft das ein Grillthermometer im Kern.

Tropft Fett oder Marinade in die Glut, entsteht Rauch mit unerwünschten Stoffen, die sich auf dem Grillgut absetzen. Lass Marinade deshalb abtropfen und nutze bei fettem Grillgut eine Grillschale. Für salzige oder saure Speisen sind Schalen aus Edelstahl oder Emaille besser als Alufolie. Stark verkohlte Stellen schneidest du ab.

Gepökeltes Fleisch wie Wiener Würstchen, Kassler oder Leberkäse solltest du nicht grillen. Bei starker Hitze können sich daraus bedenkliche Stoffe bilden. Das Bundesinstitut für Risikobewertung rät, solche Produkte lieber zu erhitzen als zu grillen.

Getränke

Bier und Sommerdrinks gehören für viele zum Grillen. Wer weniger Alkohol trinken möchte, wechselt zwischendurch zu alkoholfreiem Bier, einer Weinschorle oder Wasser mit Zitrone und Minze. An heißen Abenden ist ausreichend Wasser ohnehin wichtig.