Grillgemüse mit Kräuterdip – mit Halloumi für den Grill oder die Pfanne
Gemüse vom Grill ist mehr als eine Beilage, wenn etwas Herzhaftes dazukommt. Halloumi bekommt auf dem Rost goldene Streifen und bleibt innen weich. Zusammen mit Zucchini, Paprika, Aubergine und einem frischen Kräuterdip wird daraus ein Abendessen, das satt macht.
- Zeit
- 35 Min.
- Pro Portion
- 504 kcal
- Eiweiß
- 32 g
- Niveau
- Einfach

Zutaten
Nährwerte pro Portion
504 kcal
| Eiweiß | 32 g |
|---|---|
| Kohlenhydrate | 24 g |
| davon Zucker | 21 g |
| Fett | 28 g |
| Ballaststoffe | 9,3 g |
| Salz | 1,3 g |
Berechnet mit dem Bundeslebensmittelschlüssel; Richtwerte.
Zubereitung
Für den Dip Skyr mit Zitronensaft und -schale, Knoblauch, den Kräutern und einer Prise Salz verrühren. Bis zum Servieren kalt stellen.
Das Gemüse mit Olivenöl, Oregano, Salz und Pfeffer in einer großen Schüssel mischen, bis alle Stücke leicht glänzen.
Den Grill oder eine Grillpfanne auf mittlere bis hohe Hitze bringen. Aubergine und Zwiebeln zuerst auflegen, sie brauchen am längsten: pro Seite etwa 4 bis 5 Minuten.
Zucchini und Paprika dazulegen und pro Seite 3 bis 4 Minuten grillen, bis sie dunkle Streifen haben und weich, aber nicht matschig sind.
Den Halloumi trocken tupfen und pro Seite 1 bis 2 Minuten grillen, bis er goldbraune Streifen hat. Erst wenden, wenn er sich vom Rost löst.
Gemüse und Halloumi auf einer Platte anrichten und mit dem Kräuterdip servieren.
Warum das Rezept satt macht
Eine große Platte Gemüse bringt viel Volumen, das lange beschäftigt. Den Eiweißanteil teilen sich Halloumi und der Skyr-Dip. Halloumi ist zwar ein recht fetter Käse, aber gut verteilt reicht eine kleine Menge, weil er so herzhaft schmeckt. Das Öl kommt nur dünn auf das Gemüse, statt dass es darin schwimmt.
Tipps
- Nicht zu dünn schneiden: Scheiben von etwa einem Zentimeter fallen nicht durch den Rost und werden innen weich, bevor sie außen verbrennen.
- Aubergine braucht Zeit: Sie ist erst fertig, wenn sie innen cremig und nicht mehr schwammig ist. Lieber etwas länger auf dem Rost lassen.
- Halloumi zuletzt: Er wird schnell zäh, wenn er abkühlt. Frisch vom Grill schmeckt er am besten.
- Ohne Grill: In einer Grillpfanne oder im Ofen bei 220 °C Ober-/Unterhitze (200 °C Umluft) funktioniert es auch, im Ofen dauert das Gemüse etwa 20 bis 25 Minuten.
Varianten
- Mit Bohnen statt Halloumi: Weiße Bohnen aus der Dose mit Zitrone, Knoblauch und etwas Öl anmachen und lauwarm zum Gemüse geben.
- Vegan: Halloumi durch Tofu in Scheiben ersetzen und für den Dip Sojajoghurt nehmen.
- Mit Feta: Statt Halloumi Feta in Alufolie mit auf den Grill legen, bis er weich ist.
- Mehr Hunger: Eine Scheibe Vollkornbrot oder ein paar kleine Pellkartoffeln dazu.
Wenn die Saison vorbei ist
Zucchini, Paprika und Aubergine haben von Juni bis September Saison. Im Herbst und Winter landen Kürbis, Fenchel, Möhren und Rote Bete auf dem Blech im Ofen, etwa wie beim Ofengemüse mit Kichererbsen und Feta. Der Kräuterdip passt dazu genauso.
Vorbereiten und aufbewahren
Gegrilltes Gemüse hält sich zwei bis drei Tage im Kühlschrank. Mit etwas Essig, Öl und frischen Kräutern mariniert schmeckt es am nächsten Tag als Antipasti oder auf einem Brot. Der Dip hält sich in einem Glas zwei Tage.
Veröffentlicht am 23.10.2026 · Abendessen


