Mittagessen

Kartoffelsalat ohne Mayo – mit Brühe, Gurke, Radieschen und Ei

Im Süden Deutschlands kommt Kartoffelsalat ganz ohne Mayonnaise aus: Die Kartoffeln ziehen noch warm in einer Marinade aus Brühe, Essig und Senf, bis sie saftig und leicht sämig sind. Mit Gurke, Radieschen und Ei wird daraus ein Mittagessen, das mehr ist als eine Beilage.

Zeit
45 Min. + 30 Min. Ruhezeit
Pro Portion
405 kcal
Eiweiß
15 g
Niveau
Einfach
VegetarischLaktosefreiMeal Prep
Zum Rezept
Kartoffelsalat ohne Mayo – mit Brühe, Gurke, Radieschen und Ei – KI-generiertes SymbolbildKI-Bild

Zutaten

4 Portionen

Nährwerte pro Portion

405 kcal

Eiweiß15 g
Kohlenhydrate54 g
davon Zucker6,9 g
Fett13 g
Ballaststoffe5,7 g
Salz0,8 g

Berechnet mit dem Bundeslebensmittelschlüssel; Richtwerte.

Zubereitung

  1. Die Kartoffeln mit Schale in Salzwasser 20 bis 25 Minuten kochen, bis ein Messer ohne Widerstand hineingleitet. Gleichzeitig die Eier in einem zweiten Topf 10 Minuten hart kochen und kalt abschrecken.

  2. Die Kartoffeln abgießen, kurz ausdampfen lassen und noch warm pellen. In etwa ½ cm dünne Scheiben schneiden und in eine große Schüssel geben.

  3. Die Zwiebelwürfel 2 Minuten in der heißen Brühe ziehen lassen, dann Essig, Senf, 1 TL Salz und Pfeffer einrühren. Die heiße Marinade über die Kartoffeln gießen und vorsichtig mischen.

  4. Den Salat 30 Minuten ziehen lassen und zwischendurch zweimal behutsam wenden. Die Kartoffeln nehmen die Flüssigkeit auf, und der Salat wird leicht sämig.

  5. Das Öl unterheben, dann Gurke und Radieschen dazugeben. Kräftig abschmecken – oft braucht es noch etwas Salz oder einen Schuss Essig.

  6. Die Eier pellen, vierteln und mit dem Schnittlauch auf dem Salat verteilen.

Warum das Rezept satt macht

Kartoffeln haben einen schlechteren Ruf, als sie verdienen. Gekocht liefern sie viel Volumen für vergleichsweise wenig Energie und machen gut satt. Was einen Kartoffelsalat schwer macht, ist meist die Mayonnaise. Die süddeutsche Art mit Brühe braucht nur etwas Öl, damit der Salat rund schmeckt.

Gurke und Radieschen strecken die Portion mit knackigem Gemüse, die Eier bringen Eiweiß dazu. So reicht der Salat als eigenständiges Mittagessen.

Tipps

  • Festkochende Sorten: Sie behalten beim Schneiden und Mischen ihre Form. Mehligkochende Kartoffeln zerfallen und werden breiig.
  • Warm marinieren: Nur warme Kartoffeln saugen die Brühe richtig auf. Kalt bleibt die Marinade außen und der Salat wird wässrig.
  • Dünn schneiden: Je dünner die Scheiben, desto mehr Geschmack nehmen sie auf.
  • Öl zum Schluss: Kommt das Öl zu früh dazu, legt es sich um die Kartoffeln und die Brühe kann nicht mehr einziehen.

Varianten

  • Vegan: Die Eier weglassen und stattdessen weiße Bohnen oder Kichererbsen unterheben.
  • Mit Feldsalat: Im Winter eine Handvoll Feldsalat untermischen, wie es in Schwaben gern gemacht wird.
  • Deftiger: Wer es herzhafter mag, brät ein paar magere Kochschinkenwürfel kross und gibt sie darüber. Vegetarisch ist der Salat dann nicht mehr.
  • Glutenfrei: Eine Brühe verwenden, die als glutenfrei gekennzeichnet ist.

Vorbereiten und aufbewahren

Der Kartoffelsalat hält sich gut verschlossen zwei bis drei Tage im Kühlschrank. Gurke und Radieschen ziehen mit der Zeit Wasser, deshalb gibst du sie bei der Vorratsportion am besten erst am Tag des Essens dazu. Vor dem Servieren eine halbe Stunde bei Zimmertemperatur stehen lassen, dann schmeckt er voller.

Häufige Fragen

Wie viel Brühe braucht Kartoffelsalat?

So viel, dass die Kartoffeln nach dem Ziehen glänzen, aber nicht in Flüssigkeit schwimmen. Ist der Salat nach 30 Minuten noch zu trocken, gib löffelweise warme Brühe nach.

Warum schmeckt Kartoffelsalat am nächsten Tag besser?

Über Nacht verteilen sich Essig, Senf und Zwiebel gleichmäßig in den Kartoffeln. Deshalb bereiten viele ihn bewusst am Vortag zu.

Veröffentlicht am 23.10.2026 · Mittagessen

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