So berechnest du die Kalorien deines Rezepts
- Zutaten eintragen: Tipp den Namen ein, wähl das passende Lebensmittel aus der Liste und drück Enter. Mit Tab springst du ins Mengenfeld.
- Menge angeben: in Gramm – oder in Stück, Esslöffeln und Teelöffeln, wenn es für das Lebensmittel ein übliches Gewicht gibt.
- Portionen wählen: Der Rechner teilt das ganze Rezept durch die Portionszahl.
Gerechnet wird ganz einfach: Für jede Zutat werden die Nährwerte pro 100 g mit der Menge verrechnet, alles zusammengezählt und durch die Portionen geteilt.
Woher die Nährwerte kommen
Die Werte stammen aus dem Bundeslebensmittelschlüssel (BLS), der deutschen Nährwertdatenbank des Max Rubner-Instituts. Er beschreibt typische, durchschnittliche Lebensmittel – keine bestimmte Marke. Die Werte auf einer Verpackung können deshalb etwas abweichen. Hast du die Packung zur Hand, ist ihr Etikett für genau dieses Produkt die bessere Quelle.
Tipps für genaue Ergebnisse
- Roh oder gekocht? Achte auf den Namen: Reis, Nudeln und Linsen wiegen gekocht ein Vielfaches. Wiege so, wie das Lebensmittel in der Liste beschrieben ist – meist roh beziehungsweise trocken.
- Öl und Butter mitzählen: Das Bratfett ist oft der größte Kalorienposten und wird leicht vergessen.
- Küchenwaage statt Augenmaß: Gerade bei Nüssen, Käse und Öl liegt man beim Schätzen schnell daneben.
- Gleichmäßig portionieren: Die Werte pro Portion stimmen nur, wenn du auch gleich große Portionen auffüllst. Für Meal Prep lohnt sich das Abwiegen des fertigen Gerichts.
Dein Rezept leichter machen
Der Rechner zeigt dir auf einen Blick, welche Zutat die meisten Kalorien mitbringt – die Zeile mit dem größten Wert. Oft reichen kleine Stellschrauben: etwas weniger Öl, dafür eine beschichtete Pfanne; Sahne teilweise durch Milch oder Joghurt ersetzen; mehr Gemüse ins Gericht, damit die Portion bei gleichem Teller größer wird. Ändere die Menge in der Liste und sieh sofort, was es ausmacht.
Grenzen des Rechners
Die Liste umfasst gängige Zutaten aus unserer Küche, nicht jedes Produkt im Supermarkt. Fehlt etwas, nimm das ähnlichste Lebensmittel. Veränderungen beim Kochen – etwa Wasser, das verdampft, oder Fett, das in der Pfanne bleibt – berücksichtigt der Rechner nicht. Das Ergebnis ist eine gute Schätzung, kein Laborwert. Für die Gewichtsabnahme reicht das völlig: Es geht um die Größenordnung, nicht um die letzte Kalorie.
Fertig berechnete Gerichte mit Nährwerten findest du in unseren Rezepten. Wie viel du insgesamt am Tag essen kannst, zeigt der Kalorienrechner, die Aufteilung auf Eiweiß, Fett und Kohlenhydrate der Makro-Rechner.
Häufige Fragen
Wird mein Rezept gespeichert?
Nein. Alles läuft in deinem Browser, nichts wird übertragen oder gespeichert. Willst du das Ergebnis behalten, schreib es dir ab oder mach einen Screenshot.
Warum fehlt meine Zutat?
Der Rechner enthält nur Lebensmittel mit geprüften Werten aus dem Bundeslebensmittelschlüssel. Nimm im Zweifel das ähnlichste – etwa eine andere Käsesorte mit ähnlichem Fettgehalt.
Quellen
- Bundeslebensmittelschlüssel (BLS), Version 4.0. Max Rubner-Institut, Lizenz CC BY 4.0, 2025.