Muttertag und Brunch: ein Frühstück, das Zeit schenkt
Am Muttertag ist ein langes Frühstück für viele das schönste Geschenk. Mit Rezepten, die sich vorbereiten lassen oder fast allein garen, wird daraus ein Brunch, bei dem die Gastgeberin oder der Gastgeber auch selbst am Tisch sitzt.

Unsere Tipps
- Back Quarkbrötchen am Vortag und röste sie morgens kurz im Ofen auf. Sie schmecken dann wie frisch gebacken.
- Ein Ofen-Omelett vom Blech ersetzt fünf einzelne Omeletts. Während es backt, ist Zeit für Kaffee und Tischdecken.
- Stell herzhafte und süße Gerichte nebeneinander. Wer mit Eiern und Gemüse anfängt, hat später weniger Lust auf das dritte Stück Kuchen.
- Lass Kinder mithelfen: Obst schneiden, Quark verrühren und Waffeln backen sind Aufgaben, die schon Kleine schaffen.
- Mach den Brunch lieber zu einem langen, gemütlichen Frühstück als zu einem Buffet für zwanzig. Sechs gute Sachen reichen völlig.
Passende Rezepte
Alle Rezepte
Shakshuka – Eier in würziger Tomaten-Paprika-Sauce

Ofen-Omelett für den Brunch – vom Blech mit grünem Spargel und Feta

Protein-Waffeln mit Quark und Haferflocken – ohne Proteinpulver

Quarkbrötchen mit Dinkelvollkorn – ohne Hefe, in 35 Minuten

Avocado-Brot mit Ei – Vollkornbrot, wachsweiche Eier, Chili

Baked Oats mit Beeren – gebackener Haferbrei aus dem Ofen

Smoothie Bowl mit Beeren – dick gemixt, mit Skyr und Kernen

Erdbeer-Quark – cremig, fruchtig und in 5 Minuten fertig

Frittata mit Gemüse – mit Kartoffeln, Zucchini und Mozzarella
Ein Brunch, der niemanden in die Küche verbannt
Ein Brunch soll gemütlich sein, und zwar für alle. Wenn eine Person den ganzen Vormittag am Herd steht, ist das am Muttertag ein seltsames Geschenk. Der Trick ist eine kluge Mischung: Einiges bereitest du am Vortag vor, ein warmes Gericht gart im Ofen, und der Rest ist schnell zusammengestellt.
Am Vortag gehen Quarkbrötchen und Baked Oats. Die Brötchen kommen ohne Hefe aus und sind in einer guten halben Stunde fertig. Die Baked Oats backst du in einer Form und wärmst sie morgens kurz auf, oder du isst sie kalt. Auch ein Erdbeer-Quark lässt sich am Morgen in fünf Minuten anrühren.
Herzhaft: Eier in vielen Formen
Eier gehören zu jedem Brunch. Eine Shakshuka mit Eiern in würziger Tomaten-Paprika-Sauce ist ein Gericht für die Tischmitte: Die Pfanne kommt einfach auf den Tisch, und jeder tunkt mit Brot. Ein Ofen-Omelett mit grünem Spargel und Feta lässt sich in Stücke schneiden und gut verteilen. Eine Frittata mit Kartoffeln und Gemüse schmeckt warm und kalt.
Für alle, die es schlichter mögen: Vollkornbrot mit Avocado und wachsweichen Eiern ist schnell gemacht und sieht auf dem Teller gut aus.
Süß, aber nicht zu süß
Zum Brunch gehört auch etwas Süßes. Protein-Waffeln aus Quark und Haferflocken kommen ohne Proteinpulver aus und schmecken mit frischen Beeren. Eine Smoothie-Bowl mit Beeren und Skyr ist bunt und schnell gemixt. Und im Mai gibt es die ersten heimischen Erdbeeren, die auf Quark, Waffeln oder einfach pur auf den Tisch kommen.
Wer sich zum Muttertag lieber Croissants vom Bäcker wünscht, sollte die bekommen. Ein Brunch ist kein Anlass für Verzicht. Die leichteren Rezepte sind ein Angebot, keine Pflicht.
Ein Tag, der für alle anders ist
Für manche ist der Muttertag ein Familienfest, für andere ein schwieriger Tag – weil die Mutter nicht mehr lebt, weil das Verhältnis kompliziert ist oder weil ein Kinderwunsch offen ist. Ein schöner Brunch braucht keinen bestimmten Anlass. Lade ein, wen du gern um dich hast, oder mach dir selbst einen ruhigen Sonntagmorgen mit einem guten Frühstück.
Nach dem Brunch passt ein Spaziergang. Der Mai ist dafür die schönste Zeit, und ein bisschen Bewegung tut nach dem langen Sitzen am Tisch gut.