Saison & Anlässe

Advent und Plätzchen: Backen mit Genuss

Im Advent duftet es nach Zimt, Butter und gerösteten Nüssen, und überall stehen Plätzchenteller. Du musst weder aufs Backen noch aufs Naschen verzichten: Mit Rezepten, die weniger Zucker und Butter brauchen, und einem entspannten Umgang mit dem Teller kommst du gut durch die Wochen bis Weihnachten.

Zimtsterne light – mit Erythrit statt Puderzucker – KI-generiertes SymbolbildKI-Bild

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Plätzchen leichter backen

Viele Weihnachtsklassiker sind schon im Original überraschend schlicht. Zimtsterne und Makronen kommen ganz ohne Mehl und Butter aus, sie bestehen vor allem aus Nüssen, Eiklar und Zucker. In der leichten Variante ersetzt Erythrit einen Teil des Zuckers. Gut zu wissen: Erythrit kann in größeren Mengen abführend wirken, und es schmeckt etwas kühler als Zucker. Mehr dazu liest du im Ratgeber zu Zuckerersatz.

Haferflocken-Plätzchen sind die schnellsten Kekse überhaupt: kein Ausrollen, kein Ausstechen, nur Häufchen aufs Blech. Honig, Rosinen und Apfelmus sorgen für die Süße, gehackte Haselnüsse für den Biss. Sie sind kein Diät-Gebäck, aber sie enthalten mehr Ballaststoffe als Butterplätzchen und machen etwas länger satt.

Und wer lieber nach dem Familienrezept backt, bleibt einfach dabei. Kleinere Plätzchen und eine Dose mit Deckel helfen dann genauso.

Gekaufte Klassiker ehrlich betrachtet

Lebkuchen, Spekulatius und Stollen gehören für viele zum Advent, und das ist gut so. Hilfreich ist nur zu wissen, wie gehaltvoll sie sind. Laut Bundeslebensmittelschlüssel liefern Elisenlebkuchen rund 435 kcal je 100 g, Spekulatius rund 485 kcal und Stollen knapp 380 kcal. Ein Lebkuchen oder ein Stück Stollen zum Nachmittagskaffee passt problemlos in eine ausgewogene Woche. Schwierig wird es eher, wenn die Packung offen neben dem Laptop liegt.

Der Plätzchenteller im Büro

Im Dezember steht in vielen Büros ein Teller mit Gebäck, der sich wie von Zauberhand immer wieder füllt. Du musst nicht Nein sagen. Nimm dir bewusst ein, zwei Stücke, die dich wirklich anlachen, und genieß sie mit einem Tee. Was du nur aus Gewohnheit isst, schmeckt meist ohnehin nicht besonders.

Desserts, die nach Winter schmecken

Nicht jeder Wunsch nach Süßem muss ein Plätzchen sein. Ein Bratapfel mit Walnüssen und Haferflocken duftet nach Weihnachten und braucht nur einen Teelöffel Honig. Ein Skyr-Tiramisu mit Spekulatius ist ein schönes Dessert für Gäste. Und ein Becher Kinderpunsch wärmt nach einem Spaziergang durch die dunklen Straßen.

Ruhige Adventswochen

Die Adventszeit ist oft voller Termine. Achte auf genug Schlaf und nimm dir Zeit für Bewegung an der frischen Luft – ein Spaziergang zum Weihnachtsbaumverkauf zählt genauso. Zu wenig Schlaf kann den Appetit steigern, mehr dazu im Ratgeber Schlaf und Abnehmen.