Advent und Plätzchen: Backen mit Genuss
Im Advent duftet es nach Zimt, Butter und gerösteten Nüssen, und überall stehen Plätzchenteller. Du musst weder aufs Backen noch aufs Naschen verzichten: Mit Rezepten, die weniger Zucker und Butter brauchen, und einem entspannten Umgang mit dem Teller kommst du gut durch die Wochen bis Weihnachten.

Unsere Tipps
- Plätzchen kleiner backen: Aus demselben Teig werden mehr Stücke, und zwei kleine Plätzchen fühlen sich nach mehr an als ein großes.
- Plätzchen in Dosen aufbewahren und nur einen kleinen Teller herausstellen. Was nicht im Blickfeld steht, verschwindet nicht nebenbei.
- Süßes bewusst essen, am besten zum Kaffee am Tisch statt nebenbei am Schreibtisch. Dann schmeckt es besser, und du merkst, wann es genug ist.
- Selbst Gebackenes ist ein schönes Geschenk. Ein Teil jeder Backrunde wandert in hübsche Gläser für Nachbarn, Kolleginnen und Kollegen.
- An Tagen ohne Feier ganz normal essen: ein sättigendes Frühstück, mittags etwas mit Eiweiß und Gemüse. Dann ist der Plätzchenhunger am Nachmittag kleiner.
Passende Rezepte
Alle Rezepte
Zimtsterne light – mit Erythrit statt Puderzucker

Lebkuchen light – weiche Würfel vom Blech mit Zartbitterguss

Haferflocken-Plätzchen – knusprig mit Haselnüssen und Rosinen

Nussmakronen light – mit Haselnüssen und wenig Honig

Skyr-Tiramisu – cremig ohne Mascarpone

Bratapfel mit Nussfüllung – mit Vanillejoghurt statt Vanillesoße

Kinderpunsch – Glühwein alkoholfrei mit Früchtetee

Apfel-Zimt-Muffins ohne Zucker – mit Dinkel und Haferflocken

Quarkauflauf mit Apfel und Zimt – fluffig aus dem Ofen

Energy Balls mit Datteln und Kakao – ohne Backen

Joghurt-Bowl mit Granatapfel und Nüssen – frisch und knackig
Plätzchen leichter backen
Viele Weihnachtsklassiker sind schon im Original überraschend schlicht. Zimtsterne und Makronen kommen ganz ohne Mehl und Butter aus, sie bestehen vor allem aus Nüssen, Eiklar und Zucker. In der leichten Variante ersetzt Erythrit einen Teil des Zuckers. Gut zu wissen: Erythrit kann in größeren Mengen abführend wirken, und es schmeckt etwas kühler als Zucker. Mehr dazu liest du im Ratgeber zu Zuckerersatz.
Haferflocken-Plätzchen sind die schnellsten Kekse überhaupt: kein Ausrollen, kein Ausstechen, nur Häufchen aufs Blech. Honig, Rosinen und Apfelmus sorgen für die Süße, gehackte Haselnüsse für den Biss. Sie sind kein Diät-Gebäck, aber sie enthalten mehr Ballaststoffe als Butterplätzchen und machen etwas länger satt.
Und wer lieber nach dem Familienrezept backt, bleibt einfach dabei. Kleinere Plätzchen und eine Dose mit Deckel helfen dann genauso.
Gekaufte Klassiker ehrlich betrachtet
Lebkuchen, Spekulatius und Stollen gehören für viele zum Advent, und das ist gut so. Hilfreich ist nur zu wissen, wie gehaltvoll sie sind. Laut Bundeslebensmittelschlüssel liefern Elisenlebkuchen rund 435 kcal je 100 g, Spekulatius rund 485 kcal und Stollen knapp 380 kcal. Ein Lebkuchen oder ein Stück Stollen zum Nachmittagskaffee passt problemlos in eine ausgewogene Woche. Schwierig wird es eher, wenn die Packung offen neben dem Laptop liegt.
Der Plätzchenteller im Büro
Im Dezember steht in vielen Büros ein Teller mit Gebäck, der sich wie von Zauberhand immer wieder füllt. Du musst nicht Nein sagen. Nimm dir bewusst ein, zwei Stücke, die dich wirklich anlachen, und genieß sie mit einem Tee. Was du nur aus Gewohnheit isst, schmeckt meist ohnehin nicht besonders.
Desserts, die nach Winter schmecken
Nicht jeder Wunsch nach Süßem muss ein Plätzchen sein. Ein Bratapfel mit Walnüssen und Haferflocken duftet nach Weihnachten und braucht nur einen Teelöffel Honig. Ein Skyr-Tiramisu mit Spekulatius ist ein schönes Dessert für Gäste. Und ein Becher Kinderpunsch wärmt nach einem Spaziergang durch die dunklen Straßen.
Ruhige Adventswochen
Die Adventszeit ist oft voller Termine. Achte auf genug Schlaf und nimm dir Zeit für Bewegung an der frischen Luft – ein Spaziergang zum Weihnachtsbaumverkauf zählt genauso. Zu wenig Schlaf kann den Appetit steigern, mehr dazu im Ratgeber Schlaf und Abnehmen.