Lebkuchen light – weiche Würfel vom Blech mit Zartbitterguss
Weiche Lebkuchen brauchen weder Oblaten noch Spezialwissen: Ein Rührteig vom Blech, in kleine Würfel geschnitten, schmeckt schon nach ein paar Tagen in der Dose wie vom Weihnachtsmarkt. Hier süßen Honig und Apfelmus, Nüsse und Vollkornmehl geben den Teig, und ein dünner Guss aus Zartbitterschokolade reicht völlig.
- Zeit
- 40 Min. + 1 Std. Ruhezeit
- Pro Portion
- 123 kcal
- Eiweiß
- 4 g
- Niveau
- Einfach

Zutaten
Nährwerte pro Portion
123 kcal
| Eiweiß | 4,0 g |
|---|---|
| Kohlenhydrate | 12 g |
| davon Zucker | 6,0 g |
| Fett | 6,0 g |
| Ballaststoffe | 2,4 g |
| Salz | 0,1 g |
Berechnet mit dem Bundeslebensmittelschlüssel; Richtwerte.
Zubereitung
Den Ofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vorheizen. Eine Form von etwa 20 × 30 cm oder einen Backrahmen mit Backpapier auslegen.
Den Honig in einem kleinen Topf bei niedriger Hitze nur so weit erwärmen, bis er flüssig ist, nicht kochen. Etwas abkühlen lassen.
Mehl, Mandeln, Haselnüsse, Kakao, Lebkuchengewürz, Backpulver und Salz in einer Schüssel mischen.
Eier, Honig, Apfelmus und Zitronenschale verquirlen, zu den trockenen Zutaten geben und mit einem Teigschaber zu einem dicken, zähen Teig verrühren.
Den Teig in die Form streichen, etwa 1,5 cm hoch, und mit einem nassen Löffel glätten. 18 bis 20 Minuten backen, bis die Oberfläche fest ist und ein Holzstäbchen fast sauber herauskommt. Der Lebkuchen darf innen noch weich sein.
Vollständig abkühlen lassen. Die Schokolade über einem warmen Wasserbad schmelzen, dünn auf der Platte verstreichen und fest werden lassen. Dann mit einem heißen Messer in 20 Würfel schneiden.
Warum das Rezept satt macht
Ein großer Teil des Teigs besteht aus gemahlenen Mandeln und Haselnüssen. Die bringen Eiweiß, Fett und Biss, und deshalb ist ein kleines Stück eine runde Sache zum Kaffee. Dinkelvollkornmehl liefert Ballaststoffe, und das Apfelmus hält den Teig saftig, sodass weniger Honig nötig ist als in vielen klassischen Rezepten. Der Schokoguss bleibt bewusst dünn.
Tipps
- Durchziehen lassen: Lebkuchen werden mit jedem Tag besser. In einer gut schließenden Blechdose mit einem Apfelschnitz bleiben sie weich und das Gewürz entfaltet sich.
- Nicht zu lange backen: Zu lange gebacken wird der Teig trocken und bröselig. Lieber zwei Minuten zu früh raus.
- Lebkuchengewürz selbst mischen: Zimt, Nelken, Piment, Muskat, Kardamom und etwas Ingwer. So bestimmst du selbst, wie kräftig es wird.
- Heißes Messer: Unter heißem Wasser erwärmen und abtrocknen, dann bricht der Guss beim Schneiden nicht.
Varianten
- Mit Orange: Statt Zitrone die Schale einer Bio-Orange abreiben, das erinnert an Orangeat.
- Glutenfrei: Das Dinkelmehl durch gemahlene Mandeln und etwas Speisestärke ersetzen. Der Teig wird dann kompakter.
- Mit Nüssen obendrauf: Vor dem Backen halbierte Mandeln in Reihen auflegen und den Schokoguss weglassen.
Vorbereiten und aufbewahren
In einer Blechdose halten die Lebkuchen zwei bis drei Wochen. Eingefroren bleiben sie drei Monate gut. Sie eignen sich daher bestens, um sie Anfang Dezember zu backen und über den Advent zu verteilen.
Häufige Fragen
Warum sind meine Lebkuchen hart geworden?
Meist lagen sie offen oder waren etwas zu lange im Ofen. Ein Apfelschnitz in der Dose macht sie nach einem Tag wieder weich.
Wie passen Lebkuchen in eine kalorienbewusste Adventszeit?
Am besten mit Genuss: ein Stück bewusst zum Kaffee, auf einem Teller, statt nebenbei aus der Dose. Hilfe bei Lust auf Süßes gibt der Ratgeber Heißhunger auf Süßes. Mehr Weihnachtsgebäck wie die Zimtsterne light findest du unter Advent und Plätzchen.
Veröffentlicht am 23.10.2026 · Snack


