Haferflocken-Plätzchen – knusprig mit Haselnüssen und Rosinen
Haferflocken-Plätzchen sind die schnellsten Weihnachtskekse überhaupt: kein Ausrollen, kein Ausstechen, nur Häufchen aufs Blech. Hier kommt die Süße aus Honig, Rosinen und Apfelmus, und gehackte Haselnüsse sorgen für den Knusper.
- Zeit
- 30 Min. + 20 Min. Ruhezeit
- Pro Portion
- 141 kcal
- Eiweiß
- 3 g
- Niveau
- Einfach

Zutaten
Nährwerte pro Portion
141 kcal
| Eiweiß | 3,5 g |
|---|---|
| Kohlenhydrate | 14 g |
| davon Zucker | 4,3 g |
| Fett | 7,3 g |
| Ballaststoffe | 2,5 g |
| Salz | 0,1 g |
Berechnet mit dem Bundeslebensmittelschlüssel; Richtwerte.
Zubereitung
Haferflocken, Mehl, Backpulver, Zimt und Salz in einer Schüssel mischen.
Weiche Butter mit Honig cremig rühren, dann Ei und Apfelmus unterrühren. Die trockenen Zutaten dazugeben und alles zu einem feuchten, klebrigen Teig verrühren. Haselnüsse und Rosinen unterheben.
Den Teig 10 Minuten ruhen lassen, damit die Haferflocken Feuchtigkeit aufnehmen und der Teig fester wird. Inzwischen den Ofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vorheizen und zwei Bleche mit Backpapier auslegen.
Mit zwei Teelöffeln etwa 30 walnussgroße Häufchen mit etwas Abstand aufs Blech setzen und mit einem angefeuchteten Löffelrücken flach drücken, etwa 5 mm dick.
Nacheinander 12 bis 15 Minuten backen, bis die Ränder goldbraun sind. Die Mitte darf sich noch leicht weich anfühlen.
Die Plätzchen 5 Minuten auf dem Blech ruhen lassen, dann auf ein Gitter setzen und ganz auskühlen lassen. Erst dann werden sie knusprig.
Warum die Plätzchen gut in die Adventszeit passen
Klassische Haferflocken-Kekse bestehen oft zu einem guten Teil aus Butter und Zucker. Hier tragen die Haferflocken den Teig, ein Ei und Apfelmus halten ihn zusammen, und die Butter ist auf ein Maß reduziert, bei dem sie noch nach Butter schmeckt. Honig und Rosinen süßen, der Zimt macht den Rest.
Haferflocken und Vollkornmehl bringen Ballaststoffe mit, die Haselnüsse Biss. Zwei Plätzchen zum Tee am Nachmittag fühlen sich deshalb nach etwas an. Und wenn es an einem Adventssonntag vier werden, ist das auch in Ordnung.
Tipps
- Zarte Haferflocken nehmen. Kernige Flocken binden schlechter, die Plätzchen zerbröseln dann leichter.
- Nicht zu lange backen. Frisch aus dem Ofen sind die Kekse noch weich. Beim Abkühlen werden sie fest. Wer wartet, bis sie im Ofen hart sind, bekommt trockene Kekse.
- Gleichmäßig portionieren. Gleich große Häufchen werden gleichzeitig fertig. Ein kleiner Eisportionierer hilft.
Varianten
- Mit Schokolade: Statt Rosinen 40 g gehackte Zartbitterschokolade untermischen.
- Mit Cranberrys oder Aprikosen: Gehackte getrocknete Aprikosen statt Rosinen schmecken fruchtiger.
- Weihnachtlicher: Einen Teelöffel Lebkuchengewürz zum Zimt geben.
- Mit Walnüssen: Die Haselnüsse lassen sich eins zu eins tauschen.
Vorbereiten und aufbewahren
In einer Blechdose bleiben die Plätzchen etwa eine Woche knusprig. Leg nichts Feuchtes wie Bratäpfel oder Lebkuchen dazu, sonst werden sie weich. Einfrieren geht gut: ausgekühlt in einen Gefrierbeutel, bei Zimmertemperatur sind sie nach einer halben Stunde wieder aufgetaut.
Häufige Fragen
Kann ich die Butter ganz weglassen?
Dann werden die Plätzchen eher weich und kuchenartig. Ein Teil der Butter lässt sich durch mehr Apfelmus ersetzen, ganz ohne Fett fehlt aber der Knusper.
Sind die Plätzchen glutenfrei?
Nein, wegen des Dinkelmehls nicht. Mit glutenfreien Haferflocken und gemahlenen Mandeln statt Mehl geht es, der Teig wird dann etwas mürber.
Veröffentlicht am 23.10.2026 · Snack


