Saison & Anlässe

Weihnachtsmarkt und Glühwein: Bummeln mit Genuss

Lichterketten, Musik und der Duft von gebrannten Mandeln: Der Weihnachtsmarkt gehört für viele zum Dezember. Du kannst ihn genießen, ohne mitzurechnen – hilfreich ist nur zu wissen, wo die meiste Energie steckt. Und zu Hause gibt es Punsch, Bratapfel und Flammkuchen in leicht.

Bratapfel mit Nussfüllung – mit Vanillejoghurt statt Vanillesoße – KI-generiertes SymbolbildKI-Bild

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Glühwein in Zahlen

Glühwein ist warm, süß und gesellig, und genau deshalb trinkt man ihn leicht nebenbei. Laut Bundeslebensmittelschlüssel liefert er 96 kcal je 100 ml, ein Becher mit 200 ml also knapp 200 kcal. Ein großer Teil davon stammt aus dem Alkohol, der Rest aus Zucker. Mit einem Schuss Rum oder Likör steigt der Wert weiter.

Alkohol macht nicht satt, er senkt bei vielen die Hemmschwelle am nächsten Imbissstand und stört den Schlaf. Mehr dazu findest du im Ratgeber Alkohol und Abnehmen. Wer etwas Warmes in der Hand halten möchte, ohne Alkohol zu trinken, greift zu Kinderpunsch, alkoholfreiem Glühwein oder Tee. Fast jeder Markt hat inzwischen eine gute Auswahl.

Was am Stand satt macht

Eine Rostbratwurst von 120 g kommt auf gut 210 kcal, dazu das Brötchen und etwas Senf. Damit ist sie eine kleine, eiweißreiche Mahlzeit, die länger satt hält als eine Waffel oder Crêpe. Noch leichter sind eine Suppe im Becher, Champignons aus der Pfanne oder heiße Maronen. Gebrannte Mandeln bestehen aus Nüssen und Zucker – ein paar zum Probieren sind wunderbar, die große Tüte reicht besser für mehrere Abende.

Kartoffelpuffer und Schmalzgebäck werden in reichlich Fett ausgebacken und sind eher gehaltvoll. Geteilt schmecken sie genauso gut.

Elisenlebkuchen liefern rund 435 kcal je 100 g. Ein einzelnes Stück, in Ruhe gegessen, ist ein schöner Abschluss für den Bummel.

Bewegung gibt es gratis dazu

Ein Weihnachtsmarktbesuch heißt oft: eine Stunde gemütliches Gehen, Stehen und Schlendern. Wenn du zu Fuß hinkommst und noch eine Runde durch die beleuchtete Innenstadt drehst, sammelst du ganz nebenbei Schritte. Das ist keine Sportstunde, aber jede Alltagsbewegung zählt. Mit Freunden verabredet, wird aus dem Marktbesuch schnell ein langer Spaziergang mit Pausen.

Weihnachtsmarkt zu Hause

Wer den Markt nach Hause holen möchte, kann viel selbst machen. Ein Flammkuchen mit Quark-Skyr-Creme statt Crème fraîche ist schnell gebacken. Eine Gulaschsuppe oder Kartoffelsuppe wärmt nach einem kalten Tag. Ein Bratapfel mit Nussfüllung duftet wie der Stand mit den gebrannten Mandeln. Und selbst gemachtes Popcorn mit einer Prise Zimt erinnert an die Tüte vom Markt, ganz ohne Zuckerkruste. Dazu ein Becher Kinderpunsch mit Orange und Ingwer – und der Abend wird gemütlich, auch ohne Gedränge.