Quarkauflauf mit Apfel und Zimt – fluffig aus dem Ofen
Warm aus dem Ofen, mit Zimtäpfeln und einer goldenen Oberfläche – dieser Quarkauflauf erinnert an Kindheit, kommt aber mit Magerquark und wenig Honig aus. Geschlagenes Eiweiß macht ihn locker wie ein Soufflé.
- Zeit
- 55 Min. + 10 Min. Ruhezeit
- Pro Portion
- 256 kcal
- Eiweiß
- 21 g
- Niveau
- Einfach

Zutaten
Nährwerte pro Portion
256 kcal
| Eiweiß | 21 g |
|---|---|
| Kohlenhydrate | 28 g |
| davon Zucker | 18 g |
| Fett | 5,2 g |
| Ballaststoffe | 3,9 g |
| Salz | 0,6 g |
Berechnet mit dem Bundeslebensmittelschlüssel; Richtwerte.
Zubereitung
Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vorheizen und eine Auflaufform von etwa 20 × 25 cm mit Butter einfetten.
Die Eier trennen. Quark, Eigelb, Honig, Zitronenschale, Zitronensaft, Haferflocken, Backpulver und die Hälfte des Zimts glatt rühren und 5 Minuten quellen lassen.
Inzwischen die Äpfel vierteln, entkernen und in dünne Spalten schneiden. Mit dem übrigen Zimt mischen.
Das Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen und mit einem Teigschaber locker unter die Quarkmasse heben.
Die Hälfte der Apfelspalten in die Form legen, die Quarkmasse darauf verteilen und die übrigen Spalten fächerartig obenauf leicht eindrücken.
Auf mittlerer Schiene 35 bis 40 Minuten backen, bis die Oberfläche goldgelb ist und die Masse in der Mitte nicht mehr flüssig ist. Wird sie zu schnell dunkel, ein Stück Backpapier darauflegen.
Den Auflauf 10 Minuten ruhen lassen. Er sinkt dabei etwas zusammen, das ist normal. Warm oder kalt servieren.
Warum das Rezept satt macht
Ein klassischer Quarkauflauf enthält oft Grieß, Butter und reichlich Zucker. Hier bildet Magerquark die Basis, und der liefert so viel Eiweiß, dass eine Portion als vollwertiges Dessert oder sogar als süßes Abendessen durchgeht. Haferflocken binden die Masse und bringen Ballaststoffe mit, die Äpfel sorgen für Saftigkeit und natürliche Süße.
Dass der Auflauf so locker wird, liegt am Eischnee: Er bläht die Masse im Ofen auf und macht sie fast so luftig wie ein Soufflé.
Tipps
- Säuerliche Äpfel nehmen. Boskoop oder Elstar bleiben beim Backen saftig und geben einen schönen Kontrast zur milden Quarkmasse.
- Eischnee nicht zu fest schlagen. Er soll glänzen und Spitzen bilden. Zu lange geschlagen wird er trocken und lässt sich schlecht unterheben.
- Nicht zu früh öffnen. In den ersten 25 Minuten die Ofentür geschlossen lassen, sonst fällt der Auflauf zusammen.
- Süße nach Geschmack. Mit dem Honig ist der Auflauf mild. Wer es süßer mag, nimmt einen Esslöffel Xylit oder Erythrit dazu. Das ist optional.
Varianten
- Mit Kirschen: Statt Äpfeln entsteinte Sauerkirschen aus dem Glas, gut abgetropft.
- Mit Birne: Reife Birnen und eine Prise Ingwer.
- Glutenfrei: Statt Haferflocken zwei Esslöffel Speisestärke einrühren. Der Auflauf wird dann cremiger und weniger fest.
Vorbereiten und aufbewahren
Reste halten sich abgedeckt drei Tage im Kühlschrank. Kalt schmeckt der Auflauf wie Käsekuchen, warm wie ein Ofenpfannkuchen. Zum Aufwärmen ein Stück 1 Minute in die Mikrowelle oder 10 Minuten bei 160 °C in den Ofen geben.
Häufige Fragen
Kann ich den Auflauf zum Frühstück essen?
Ja, warum nicht. Eine Portion ist eiweißreich und hält gut vor. Mit einem Klecks Joghurt wird ein Frühstück daraus.
Veröffentlicht am 23.10.2026 · Dessert


