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Zimtsterne light – mit Erythrit statt Puderzucker

Zimtsterne gehören zu Weihnachten wie der Adventskranz, und sie sind schon im Original ohne Mehl und Butter. Hier ersetzt Erythrit den Puderzucker in Teig und Baiserhaube, der Mandelduft und die weiße Glasur bleiben genau, wie sie sein sollen.

Zeit
52 Min. + 1 Std. Ruhezeit
Pro Portion
117 kcal
Eiweiß
5 g
Niveau
Mittel
VegetarischGlutenfreiLaktosefreiLow Carb
Zum Rezept
Zimtsterne light – mit Erythrit statt Puderzucker – KI-generiertes SymbolbildKI-Bild

Zutaten

15 Portionen

Nährwerte pro Portion

117 kcal

Eiweiß4,8 g
Kohlenhydrate1,0 g
davon Zucker0,8 g
Fett9,9 g
Ballaststoffe2,2 g
Salz0,0 g

Berechnet mit dem Bundeslebensmittelschlüssel; Richtwerte.

Zubereitung

  1. Das Eiklar mit dem Salz steif schlagen. Den Puder-Erythrit nach und nach einrieseln lassen und weiterschlagen, bis eine feste, glänzende Masse entsteht, ca. 5 Minuten.

  2. Gut 4 Esslöffel der Baisermasse in eine kleine Schüssel abnehmen, abdecken und für die Glasur beiseitestellen.

  3. Mandeln, Haselnüsse, Zimt und Zitronenschale zum restlichen Eischnee geben und erst mit dem Teigschaber, dann mit den Händen zu einem klebrigen Teig verkneten. In Frischhaltefolie gewickelt 1 Stunde kühlen.

  4. Den Ofen auf 150 °C Ober-/Unterhitze (130 °C Umluft) vorheizen und ein Blech mit Backpapier auslegen. Den Teig zwischen zwei Bögen Backpapier etwa 7 mm dick ausrollen.

  5. Sterne ausstechen und aufs Blech legen. Den Ausstecher zwischendurch in kaltes Wasser tauchen, dann klebt nichts. Reste zusammenkneten, wieder ausrollen und ausstechen.

  6. Die Sterne mit einem Teelöffel oder Pinsel dünn mit der beiseitegestellten Baisermasse bestreichen, bis in die Zacken.

  7. Im unteren Drittel des Ofens 10 bis 12 Minuten backen. Die Glasur soll weiß bleiben, und die Sterne fühlen sich unten noch leicht weich an. Auf dem Blech auskühlen lassen.

Was diese Zimtsterne leichter macht

Zimtsterne sind von Natur aus ein recht schlichtes Gebäck: Nüsse, Eiweiß, Zucker, Zimt. Der Zucker macht im klassischen Rezept allerdings einen großen Teil des Teigs aus. Ersetzt du ihn durch Erythrit, bleiben vor allem die Nüsse übrig. Die sind nicht kalorienarm, bringen aber Eiweiß und Fett mit, die länger zufrieden machen als reiner Zucker.

Erythrit ist ein Zuckeraustauschstoff, der fast keine Energie liefert und den Blutzucker kaum beeinflusst. In größeren Mengen kann er, wie alle Zuckeraustauschstoffe, abführend wirken. Bei zwei, drei Sternen ist das kein Thema.

Tipps

  • Puder-Erythrit verwenden. Grober Erythrit löst sich im Eischnee nicht auf und knirscht. Du kannst normalen Erythrit im Mixer fein mahlen.
  • Niedrig backen. Bei zu viel Hitze wird die Glasur gelb und die Sterne werden hart. Lieber eine Minute zu kurz als zu lang.
  • Klebt der Teig zu stark, einen Esslöffel gemahlene Mandeln mehr unterkneten oder ihn länger kühlen.

Xylit oder Erythrit?

Xylit (Birkenzucker) schmeckt dem Zucker ähnlicher und kühlt weniger auf der Zunge, hat aber mehr Kalorien. Wichtig, wenn du einen Hund hast: Xylit ist für Hunde schon in kleinen Mengen gefährlich. Die Sterne also gut wegstellen.

Vorbereiten und aufbewahren

In einer gut schließenden Blechdose halten sich die Zimtsterne drei bis vier Wochen. Frisch gebacken sind sie innen weich und werden mit der Zeit etwas fester. Ein Stück Apfelschale in der Dose hält sie saftig, das solltest du aber alle paar Tage austauschen.

Häufige Fragen

Warum ist die Glasur nach dem Backen nicht ganz weiß?

Meist war der Ofen zu heiß oder das Blech zu weit oben. Stell es ins untere Drittel.

Kann ich nur Mandeln nehmen?

Ja, dann einfach 300 g gemahlene Mandeln. Haselnüsse geben etwas mehr Röstaroma.

Veröffentlicht am 23.10.2026 · Snack

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