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Picknick und Lunchbox: leichtes Essen zum Mitnehmen

Im Sommer schmeckt fast alles besser, wenn man es auf einer Decke im Park isst. Mit ein bisschen Vorbereitung landen statt Chips und Feinkostsalat knackige Salate, Frittata und Dips in der Tasche – und dieselben Rezepte füllen unter der Woche die Lunchbox fürs Büro.

Frittata mit Gemüse – mit Kartoffeln, Zucchini und Mozzarella – KI-generiertes SymbolbildKI-Bild

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Was in den Picknickkorb gehört

Ein gutes Picknick braucht keine zehn Schüsseln. Drei Bausteine reichen: etwas Sättigendes mit Eiweiß, etwas Frisches zum Knabbern und eine Kleinigkeit Süßes. Eine Frittata vom Vorabend, kalt in Stücke geschnitten, erfüllt den ersten Punkt, ebenso Frikadellen aus Putenhack oder Hähnchen-Wraps. Dazu kommen Gemüsesticks mit Hummus oder ein Joghurtdip, und für den Nachmittag ein paar Energy Balls oder einfach eine Dose Obst.

Wenn mehrere Leute etwas mitbringen, lohnt sich eine kurze Absprache. Sonst stehen am Ende vier Nudelsalate auf der Decke und kein einziges Stück Gemüse.

Salate, die den Transport überstehen

Nicht jeder Salat mag Sonne und Rucksack. Blattsalate fallen schnell zusammen, Salate auf Basis von Couscous, Kartoffeln, Nudeln oder Linsen dagegen werden nach ein paar Stunden sogar besser, weil sie das Dressing aufnehmen. Ein Kartoffelsalat mit Essig-Brühe-Marinade statt Mayonnaise ist dabei die robustere Wahl, er verträgt Wärme besser als cremige Varianten. In die Kühltasche gehört er trotzdem.

Wassermelone mit Feta schmeckt am besten frisch: Melone und Käse getrennt einpacken und erst vor Ort mischen. Die Minze kommt ganz zum Schluss dazu.

Brot, Wraps und Brötchen

Belegte Brote gehören zum Picknick, sie werden nur schnell trocken oder weichen durch. Vollkornbrot mit Frischkäse, Gurke und Kräutern hält besser durch als eines mit Butter und Tomate. Wraps rollst du fest ein, wickelst sie in Backpapier und schneidest sie erst vor Ort in Hälften. Die Tomaten nimmst du am besten extra mit und legst sie erst auf der Decke dazu.

Die Lunchbox fürs Büro

Fast alles aus dem Picknickkorb funktioniert auch am Schreibtisch. Der Unterschied: Die Lunchbox soll bis zum Abend satt halten. Achte deshalb darauf, dass neben Gemüse und Getreide immer eine Eiweißquelle drin ist – Hähnchen, Ei, Feta, Kichererbsen oder Linsen. Ein Couscous-Salat mit Kichererbsen hält im Kühlschrank zwei, drei Tage und lässt sich gut auf Vorrat machen.

Praktisch sind Dosen mit mehreren Fächern: Dip, Sticks und Hauptgericht bleiben getrennt, nichts weicht durch. Und wenn im Büro ein Kühlschrank steht, nutze ihn – auch für das Dressing.

Süßes für unterwegs

Kuchen und Schokolade schmelzen in der Sommerhitze ohnehin. Besser reisen Energy Balls aus Datteln und Haferflocken, ein paar Nüsse oder Obst, das keine Druckstellen bekommt, etwa Äpfel, Weintrauben oder Kirschen. Wer auf ein Eis nicht verzichten will, holt es sich einfach vor Ort. Das gehört zum Sommer dazu, und ein Picknick soll schließlich Spaß machen.