Mittagessen

Sommerrollen mit Garnelen – im Salatblatt mit Erdnuss-Dip

Klassische Sommerrollen werden in Reispapier gewickelt. Diese Version nimmt dafür knackige Salatblätter – das geht schneller, braucht kein Einweichen und nichts reißt. Gefüllt wird wie im Original mit Garnelen, Reisnudeln, viel Gemüse und frischen Kräutern, getunkt wird in einen Erdnuss-Limetten-Dip.

Zeit
35 Min.
Pro Portion
504 kcal
Eiweiß
43 g
Niveau
Einfach
EiweißreichGlutenfreiLaktosefrei
Zum Rezept
Sommerrollen mit Garnelen – im Salatblatt mit Erdnuss-Dip – KI-generiertes SymbolbildKI-Bild

Zutaten

2 Portionen

Nährwerte pro Portion

504 kcal

Eiweiß43 g
Kohlenhydrate54 g
davon Zucker11 g
Fett11 g
Ballaststoffe9,2 g
Salz2,4 g

Berechnet mit dem Bundeslebensmittelschlüssel; Richtwerte.

Zubereitung

  1. Die Reisnudeln in einer Schüssel mit kochendem Wasser übergießen und nach Packungsangabe 5 bis 8 Minuten ziehen lassen. Abgießen, kalt abspülen und mit einer Küchenschere etwas kürzer schneiden.

  2. Die Garnelen in leicht siedendem Salzwasser 2 bis 3 Minuten gar ziehen lassen, bis sie rosa und nicht mehr glasig sind. Abgießen, kurz abkühlen lassen und längs halbieren.

  3. Für den Dip Erdnussmus, Limettensaft, Tamari, Sriracha und Ingwer verrühren. Löffelweise 2 bis 3 EL warmes Wasser einrühren, bis der Dip glatt und gut dippbar ist.

  4. Die Salatblätter waschen und trocken tupfen. Die dicke Mittelrippe mit einem Messer flach schneiden, damit sich die Blätter rollen lassen.

  5. Auf jedes Blatt etwas Reisnudeln, Karotte, Gurke, Sprossen und Kräuter legen, darauf zwei bis drei Garnelenhälften. Das Blatt von der Seite her aufrollen oder wie ein Schiffchen zusammenklappen.

  6. Die Rollen sofort mit dem Dip servieren.

Warum das Rezept satt macht

Garnelen sind sehr eiweißreich und dabei fettarm. Zusammen mit den Reisnudeln und einer großen Menge rohem Gemüse entsteht ein Mittagessen, das frisch und leicht wirkt und trotzdem lange vorhält. Durch das Wickeln isst du langsamer, Bissen für Bissen – das hilft, das Sättigungsgefühl rechtzeitig zu bemerken.

Der Erdnuss-Dip ist der gehaltvollste Teil. Mit Wasser und Limette gestreckt reicht eine kleine Menge für alle Rollen.

Tipps

  • Alles vorbereiten: Schneide Gemüse und Kräuter, bevor du mit dem Wickeln beginnst. Dann geht es zügig, und die Salatblätter bleiben knackig.
  • Feine Stifte: Je dünner Karotte und Gurke geschnitten sind, desto leichter lassen sich die Blätter rollen. Ein Julienneschneider oder Gemüsehobel hilft.
  • Garnelen nicht zu lange garen: Sobald sie sich rosa färben und einrollen, sind sie fertig. Länger gegart werden sie gummiartig.
  • Innere Blätter für kleine Rollen: Die äußeren Blätter des Romanasalats sind groß und stabil, die inneren eignen sich gut als Schiffchen.

Varianten

  • Mit Reispapier: Für die klassische Form jedes Blatt Reispapier einige Sekunden in lauwarmes Wasser tauchen, auf ein feuchtes Brett legen, füllen und straff aufrollen. Ein Salatblatt kann mit hinein, dann reißt das Papier seltener. Reispapier bringt zusätzlich Kohlenhydrate mit.
  • Vegetarisch: Gebratener Tofu in Streifen statt Garnelen.
  • Mit Mango: Ein paar dünne Mangostreifen bringen eine fruchtige Süße.
  • Anderer Dip: Tamari mit Limettensaft, Ingwer und ein paar Tropfen Sesamöl – leichter als der Erdnuss-Dip.

Häufige Fragen

Kann ich die Sommerrollen vorbereiten?

Gewickelt am besten nicht, weil die Salatblätter weich werden. Gemüse, Nudeln, Garnelen und Dip kannst du aber getrennt in Dosen bis zu einem Tag vorher vorbereiten und dann in wenigen Minuten wickeln.

Wo ist der Unterschied zu Frühlingsrollen?

Frühlingsrollen werden in Teig gewickelt und frittiert. Sommerrollen bleiben roh und kalt, deshalb sind sie deutlich leichter.

Veröffentlicht am 23.10.2026 · Mittagessen

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