Frikadellen aus Putenhack – mit Kartoffeln und Gurkensalat
Frikadellen schmecken nach Sonntag bei Oma, müssen aber nicht schwer sein. Mit Putenhack und Haferflocken statt eingeweichtem Brötchen bleiben sie saftig, und ein frischer Gurkensalat mit Joghurt macht den Teller leicht.
- Zeit
- 45 Min.
- Pro Portion
- 535 kcal
- Eiweiß
- 41 g
- Niveau
- Einfach

Zutaten
Nährwerte pro Portion
535 kcal
| Eiweiß | 41 g |
|---|---|
| Kohlenhydrate | 47 g |
| davon Zucker | 7,7 g |
| Fett | 19 g |
| Ballaststoffe | 5,9 g |
| Salz | 0,6 g |
Berechnet mit dem Bundeslebensmittelschlüssel; Richtwerte.
Zubereitung
Die Haferflocken mit 4 EL Wasser verrühren und 5 Minuten quellen lassen. Die Kartoffeln in Salzwasser aufkochen und 18 bis 20 Minuten garen.
Haferflocken, Zwiebel, Putenhack, Ei, Senf, Paprikapulver, Majoran, Petersilie, 1 TL Salz und Pfeffer in einer Schüssel kurz, aber gründlich verkneten. Mit nassen Händen acht flache Frikadellen von etwa 2 cm Dicke formen.
Für den Gurkensalat die Gurkenscheiben leicht salzen und 10 Minuten ziehen lassen. Das Wasser abgießen und die Gurken mit Joghurt, Essig, Dill und Pfeffer mischen.
Das Öl in einer großen beschichteten Pfanne bei mittlerer Hitze erhitzen. Die Frikadellen darin 5 bis 6 Minuten pro Seite braten, bis sie rundum goldbraun sind.
Putenhack muss vollständig durchgegart sein: Innen dürfen keine rosa Stellen mehr zu sehen sein, beim Andrücken tritt klarer Saft aus, und die Kerntemperatur liegt bei mindestens 74 °C. Bei Bedarf die Hitze reduzieren und zugedeckt 2 bis 3 Minuten weitergaren.
Die Kartoffeln abgießen und mit den Frikadellen und dem Gurkensalat servieren.
Warum das Rezept satt macht
Putenhack hat deutlich weniger Fett als gemischtes Hack, liefert aber genauso viel Eiweiß. Damit die Frikadellen trotzdem saftig bleiben, kommen eingeweichte Haferflocken in die Masse. Sie halten die Feuchtigkeit und bringen nebenbei Ballaststoffe mit.
Kartoffeln und eine große Schüssel Gurkensalat füllen den Teller auf. Der Joghurt ersetzt Sahne oder Schmand im Dressing und schmeckt frischer.
Tipps
- Nicht zu lange kneten: Sonst wird die Masse fest und die Frikadellen werden zäh. Sobald alles gleichmäßig verteilt ist, aufhören.
- Flach formen: Mageres Hack ist schneller trocken. Flache Frikadellen garen schneller durch, bevor sie außen zu dunkel werden.
- Probe braten: Wenn du dir beim Würzen unsicher bist, brate einen kleinen Klecks der Masse an und probiere ihn. Rohes Geflügelhack bitte nicht probieren.
- Hygiene: Nach dem Formen Hände, Brett und Schüssel gründlich mit heißem Wasser und Spülmittel reinigen.
Varianten
- Glutenfrei: Statt Haferflocken die gleiche Menge glutenfreie Haferflocken oder gemahlene Mandeln verwenden.
- Mit Gemüse: Eine fein geraspelte Zucchini, gut ausgedrückt, in die Masse geben. Das macht die Frikadellen noch saftiger.
- Aus dem Ofen: Die Frikadellen auf ein Blech mit Backpapier legen, mit wenig Öl bepinseln und bei 200 °C Ober-/Unterhitze (180 °C Umluft) etwa 20 Minuten backen, einmal wenden.
- Für Kinder: Ohne Senf und mit etwas mehr Petersilie werden sie milder.
Vorbereiten und aufbewahren
Frikadellen eignen sich gut zum Vorkochen. Gebraten halten sie sich drei Tage im Kühlschrank und schmecken kalt mit Senf als Snack oder in der Brotdose. Einfrieren geht ebenfalls bis zu drei Monate. Den Gurkensalat frisch zubereiten, er wird sonst wässrig.
Häufige Fragen
Halten die Frikadellen ohne Brötchen zusammen?
Ja. Das Ei bindet die Masse, die Haferflocken übernehmen die Rolle des Brötchens. Wenn die Masse zu weich ist, einen Esslöffel Haferflocken mehr nehmen.
Kann ich Hähnchenhack verwenden?
Ja, es verhält sich genauso wie Putenhack und muss ebenfalls vollständig durchgegart werden.
Veröffentlicht am 23.10.2026 · Abendessen


