Brühe-Fondue – mit magerem Fleisch, Fisch, Gemüse und drei Dips
Fondue ist das perfekte Essen für lange Abende an Silvester oder Weihnachten: Alle sitzen um den Topf, es wird geredet, und jeder gart sein Essen selbst. In Brühe statt Fett bleibt alles leicht, und die Brühe schmeckt am Ende als Suppe aus der Tasse am besten.
- Zeit
- 1 Std. 15 Min.
- Pro Portion
- 564 kcal
- Eiweiß
- 79 g
- Niveau
- Einfach

Zutaten
Nährwerte pro Portion
564 kcal
| Eiweiß | 79 g |
|---|---|
| Kohlenhydrate | 39 g |
| davon Zucker | 16 g |
| Fett | 7,5 g |
| Ballaststoffe | 11 g |
| Salz | 4,8 g |
Berechnet mit dem Bundeslebensmittelschlüssel; Richtwerte.
Zubereitung
Das Rindfleisch 20 Minuten ins Gefrierfach legen, dann lässt es sich hauchdünn schneiden. Pute in dünne Streifen, Kabeljau in Würfel schneiden, Garnelen trocken tupfen. Alles auf Platten verteilen und bis zum Essen kalt stellen.
Den Brokkoli 2 Minuten in kochendem Salzwasser vorgaren und kalt abschrecken, sonst braucht er im Fondue zu lange. Champignons, Paprika und Zuckerschoten roh in Schälchen anrichten.
Für die Dips: 250 g Skyr mit gehacktem Schnittlauch, Petersilie und gepresstem Knoblauch verrühren. 150 g Skyr mit Tomatenmark, Paprikapulver und Zitronensaft zum Cocktaildip rühren. Joghurt mit Currypulver und Honig mischen. Alle drei mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Die Brühe mit Ingwer, Sojasauce, Lorbeer, Sternanis und Frühlingszwiebel aufkochen und 15 Minuten leise köcheln lassen.
Die Brühe in den Fonduetopf füllen und auf dem Rechaud am Tisch heiß halten, sie soll leicht sieden. Jeder gart seine Stücke in Sieben oder auf Gabeln: Rind 30 bis 60 Sekunden, Garnelen und Fisch 2 bis 3 Minuten, bis sie rosa beziehungsweise weiß sind, Pute 3 bis 4 Minuten, bis sie innen ganz weiß ist, Gemüse 2 bis 4 Minuten.
Am Ende die kräftig gewordene Brühe in Tassen schöpfen und als Suppe trinken. Dazu passt das Baguette.
Warum das Rezept satt macht
Ein Fondue-Abend dauert lange, und genau das hilft: Wer langsam isst, merkt früher, dass er satt ist. Mageres Fleisch, Fisch und Garnelen liefern viel Eiweiß, das Gemüse bringt Volumen. Die Dips basieren auf Skyr und Joghurt statt auf Mayonnaise. Und weil alles in Brühe gart statt in Öl, nimmt nichts zusätzliches Fett auf. Mehr gute Eiweißquellen stehen im Ratgeber eiweißreiche Lebensmittel.
Hygiene am Tisch
Rohes Geflügel und roher Fisch gehören auf eigene Platten. Gib jedem zwei Teller und zwei Gabeln: eine Fondue-Gabel nur für das Rohe, eine normale zum Essen. Gegartes nie mit der Fondue-Gabel essen und nie auf die Platte mit Rohem zurücklegen. Fleisch und Fisch erst kurz vor dem Essen aus dem Kühlschrank holen.
Tipps
- Mengen planen: Für ein Fondue als Hauptgericht reichen 250 bis 300 g Fleisch und Fisch pro Person. Viel Gemüse macht den Rest.
- Brühe nachfüllen: Halte etwa einen halben Liter heiße Brühe in Reserve, sie kocht über den Abend ein.
- Kleine Stücke: Je dünner und kleiner, desto schneller gar. Das hält das Tempo am Tisch angenehm.
- Asiatische Note: Ein Spritzer Limettensaft und etwas Chili in der Brühe passen gut zu Garnelen und Fisch.
Varianten
- Vegetarisch: Tofu-Würfel, Pilze, Kürbis und Gnocchi statt Fleisch und Fisch.
- Glutenfrei: Tamari statt Sojasauce und Kartoffeln statt Baguette.
- Als Raclette-Abend: Wer lieber am Pfännchen sitzt, findet beim Raclette light eine leichte Version.
Häufige Fragen
Welche Brühe eignet sich?
Eine gute Gemüsebrühe reicht, weil Fleisch und Fisch beim Garen Geschmack abgeben. Wer mag, nimmt halb Gemüse-, halb Rinderbrühe.
Was mache ich mit Resten?
Übriges Gemüse und Fleisch in die Brühe geben und am nächsten Tag als Suppe essen. Mehr Ideen für die Feiertage findest du unter Weihnachten und Silvester und beim Silvester-Fingerfood.
Veröffentlicht am 23.10.2026 · Abendessen


