Suppe

Kartoffelsuppe – klassisch mit Lauch und weißen Bohnen

Eine Kartoffelsuppe, die nach Herbst schmeckt und ohne Sahne auskommt: Ein Teil wird püriert und macht die Suppe sämig, der Rest bleibt stückig. Weiße Bohnen ersetzen die Würstchen und machen sie zur vollen Mahlzeit.

Zeit
40 Min.
Pro Portion
353 kcal
Eiweiß
13 g
Niveau
Einfach
VegetarischMeal Prep
Zum Rezept
Kartoffelsuppe – klassisch mit Lauch und weißen Bohnen – KI-generiertes SymbolbildKI-Bild

Zutaten

4 Portionen

Nährwerte pro Portion

353 kcal

Eiweiß13 g
Kohlenhydrate56 g
davon Zucker11 g
Fett5,3 g
Ballaststoffe12 g
Salz2,2 g

Berechnet mit dem Bundeslebensmittelschlüssel; Richtwerte.

Zubereitung

  1. Das Öl in einem großen Topf erhitzen. Zwiebel und Lauch darin bei mittlerer Hitze 4 Minuten dünsten, bis sie weich sind, aber nicht braun werden.

  2. Karotte und Sellerie dazugeben und 2 Minuten mitdünsten. Kartoffeln, Brühe und Thymian zufügen und aufkochen.

  3. Zugedeckt bei kleiner Hitze 20 Minuten köcheln lassen, bis sich die Kartoffeln mit einem Messer ohne Widerstand zerteilen lassen.

  4. Die Bohnen dazugeben und 3 Minuten mitkochen. Dann den Stabmixer in die Suppe halten und etwa ein Drittel bis die Hälfte grob pürieren, bis die Suppe sämig ist, aber noch Stücke hat.

  5. Mit Muskat, Salz und Pfeffer abschmecken. Ist die Suppe zu dick, etwas heißes Wasser einrühren.

  6. In Teller füllen, jeweils einen Klecks saure Sahne daraufgeben und mit Petersilie bestreuen.

Warum das Rezept satt macht

Kartoffeln haben den Ruf, Dickmacher zu sein – dabei sättigen sie für ihre Energiemenge besonders gut. In der Suppe kommen viel Flüssigkeit und Gemüse dazu, ein großer Teller füllt also den Magen, ohne schwer zu sein. Die weißen Bohnen bringen Eiweiß und Ballaststoffe, die einer klassischen Kartoffelsuppe ohne Wurst sonst fehlen.

Sahne braucht es nicht: Die Stärke der pürierten Kartoffeln bindet die Suppe von selbst. Der Klecks saure Sahne obendrauf ist Geschmackssache und reicht für die Cremigkeit am Teller.

Tipps

  • Halb pürieren. Nur einen Teil pürieren gibt die beste Mischung aus sämig und stückig. Wer es ganz glatt mag, püriert alles.
  • Kartoffelsorte: Festkochende Kartoffeln behalten ihre Form, mehligkochende zerfallen und binden stärker. Beides geht, mehligkochende machen die Suppe dicker.
  • Lauch gründlich waschen. Zwischen den Blättern sitzt oft Erde. Am einfachsten in Ringe schneiden und in einer Schüssel Wasser ausspülen.
  • Muskat sparsam. Eine Prise reicht, frisch gerieben ist er deutlich kräftiger als aus dem Glas.

Varianten

  • Vegan: Saure Sahne weglassen oder durch eine pflanzliche Alternative ersetzen.
  • Herzhaft: Ein paar Würfel Kochschinken in der Pfanne kross braten und darüberstreuen. Dann ist die Suppe nicht mehr vegetarisch.
  • Mit Majoran: Getrockneter Majoran statt Thymian gibt den klassischen Kartoffelsuppen-Geschmack.
  • Mehr Gemüse: Eine Pastinake oder ein Stück Hokkaido mitkochen.

Vorbereiten und aufbewahren

Kartoffelsuppe hält sich im Kühlschrank drei bis vier Tage und schmeckt am zweiten Tag oft noch besser. Sie dickt beim Stehen nach, also beim Aufwärmen Wasser oder Brühe ergänzen. Einfrieren geht, die Kartoffelstücke werden danach aber etwas weicher. Die saure Sahne erst beim Servieren dazugeben.

Häufige Fragen

Wie wird Kartoffelsuppe ohne Sahne cremig?

Durch Pürieren. Die Stärke aus den Kartoffeln bindet die Suppe, und die Bohnen machen sie zusätzlich sämig.

Veröffentlicht am 23.10.2026 · Suppe

Das könnte dir auch schmecken

Alle Rezepte