Ostern: Brunch, Eier und Hefezopf – leichter gebacken
Rund um Ostern stehen Eier, Hefezopf und Schokolade auf dem Tisch, oft über mehrere Feiertage hinweg. Mit ein paar leichteren Klassikern und einem guten Plan für die Reste genießt du die Tage, ohne danach eine Woche lang gefärbte Eier aufessen zu müssen.

Unsere Tipps
- Back den Hefezopf mit Quark im Teig. Er bleibt saftig und kommt mit deutlich weniger Butter aus.
- Füll gefüllte Eier mit Skyr und Senf statt Mayonnaise. Auf dem Buffet merkt das niemand, außer am Geschmack.
- Plane die Reste mit ein: Übrige gekochte Eier werden zu Eiersalat oder zu Eiern in Senfsauce. Ungeschält halten sie im Kühlschrank einige Tage.
- Leg dir Schokoeier und Osterhasen auf einen Teller, statt aus der Tüte zu naschen. So siehst du, was du isst, und genießt es mehr.
- Ein Osterspaziergang gehört dazu: Er bringt Bewegung zwischen Brunch und Kaffeetafel und ist für die ganze Familie machbar.
Passende Rezepte
Alle Rezepte
Hefezopf light – fluffig mit Quark und weniger Butter

Gefüllte Eier – leicht mit Skyr statt Mayonnaise

Ofen-Omelett für den Brunch – vom Blech mit grünem Spargel und Feta

Eiersalat light – mit Skyr statt Mayo, auf Vollkornbrot

Karottenkuchen light – saftiger Rüblikuchen mit Quark-Frosting

Grüne Soße light – nach Frankfurter Art mit Eiern und Kartoffeln

Quarkbrötchen mit Dinkelvollkorn – ohne Hefe, in 35 Minuten

Käsekuchen ohne Boden – leicht mit Magerquark und Zitrone

Avocado-Brot mit Ei – Vollkornbrot, wachsweiche Eier, Chili

Eier in Senfsauce light – mit Kartoffeln und Gurkensalat
Der Osterbrunch: viel Auswahl, wenig Stress
Ein Brunch an Ostern ist eine schöne Tradition, und meist kommen mehrere Leute zusammen. Damit du nicht den ganzen Vormittag in der Küche stehst, lohnt sich eine Mischung aus Dingen, die du am Vortag vorbereitest, und einem warmen Gericht, das ohne Aufsicht gart.
Den Hefezopf und die Quarkbrötchen backst du am Samstag. Gefüllte Eier und ein Käsekuchen ohne Boden lassen sich ebenfalls vorbereiten. Am Morgen kommt nur noch das Ofen-Omelett aufs Blech, und während es backt, deckst du den Tisch. Dazu Gemüsesticks, Kräuterquark und frisches Obst – fertig ist ein Brunch, bei dem jeder etwas findet.
Hefezopf und Rüblikuchen, leichter gebacken
Ein Hefezopf gehört für viele einfach zu Ostern. Die leichtere Version übernimmt mit Magerquark einen Teil der Butter, dadurch bleibt die Krume fein und saftig. Eine Scheibe mit Quark oder Fruchtaufstrich ist ein Frühstück, das länger vorhält als ein Brötchen mit Nougatcreme.
Auch der Rüblikuchen passt gut in die Osterzeit. Apfelmus ersetzt einen Teil von Zucker und Öl, das Frosting aus Skyr und Frischkäse ist frischer als Buttercreme. Wer lieber etwas Cremiges mag, backt einen Käsekuchen ohne Boden mit Magerquark und Zitrone.
Eier – und was danach mit ihnen passiert
Eier sind an Ostern überall: gefärbt im Nest, gefüllt auf dem Buffet, im Hefezopf. Für eine leichte Küche sind sie ein Gewinn, denn sie liefern Eiweiß und machen satt. Schwierig wird es eher mit den Mengen, die nach den Feiertagen übrig bleiben.
Für die Reste gibt es gute Lösungen. Ein Eiersalat mit Skyr statt Mayo auf Vollkornbrot ist ein schnelles Mittagessen. Eier in Senfsauce mit Kartoffeln sind ein Klassiker, der ohne Sahne auskommt. Und wenn rund um Ostern schon die ersten Kräuter auf dem Markt liegen, passt eine Grüne Soße mit Eiern und Kartoffeln perfekt – in Hessen ist sie am Gründonnerstag Tradition.
Schokoeier entspannt genießen
Schokolade gehört zu Ostern, und es gibt keinen Grund, darauf zu verzichten. Was hilft, ist ein bewusster Umgang. Nimm dir eine Handvoll auf einen Teller, setz dich hin und genieß sie, statt nebenbei aus der Tüte zu essen. Dunkle Schokolade schmeckt intensiver, oft reichen dann ein paar Stücke.
Übrige Osterhasen müssen nicht in drei Tagen weg. Schokolade hält sich lange, und wenn du sie in einer Dose im Schrank aufbewahrst statt auf dem Küchentisch, greifst du seltener nebenbei zu. Und falls es doch mehr wird als geplant: Nach den Feiertagen geht es einfach mit deinen normalen Mahlzeiten weiter. Ein paar Festtage verändern keine langfristige Entwicklung.