Käsekuchen ohne Boden – leicht mit Magerquark und Zitrone
Beim Käsekuchen ist die Füllung ohnehin das Beste – also lässt du den Mürbeteig einfach weg. Übrig bleibt eine cremige Quarkmasse mit frischer Zitrone, die im Ofen von selbst eine goldene Haut bekommt.
- Zeit
- 1 Std. 15 Min. + 3 Std. 30 Min. Ruhezeit
- Pro Portion
- 143 kcal
- Eiweiß
- 14 g
- Niveau
- Einfach

Zutaten
Nährwerte pro Portion
143 kcal
| Eiweiß | 14 g |
|---|---|
| Kohlenhydrate | 11 g |
| davon Zucker | 8,1 g |
| Fett | 4,0 g |
| Ballaststoffe | 0,1 g |
| Salz | 0,2 g |
Berechnet mit dem Bundeslebensmittelschlüssel; Richtwerte.
Zubereitung
Den Backofen auf 170 °C Ober-/Unterhitze (150 °C Umluft) vorheizen. Den Boden einer Springform (26 cm) mit Backpapier bespannen, den Rand mit Butter einfetten.
Die Zitrone heiß waschen, die Schale fein abreiben und den Saft auspressen.
Quark, Frischkäse, Honig, nach Wunsch Erythrit, Zitronenschale, Zitronensaft und Salz mit dem Schneebesen glatt rühren. Die Eier einzeln unterrühren, jeweils nur, bis sie sich verbunden haben. Zum Schluss die Stärke darübersieben und unterrühren.
Die Masse in die Form füllen, glatt streichen und die Form zwei-, dreimal leicht auf die Arbeitsfläche stoßen, damit Luftblasen aufsteigen.
Im unteren Drittel des Ofens 55 bis 60 Minuten backen. Der Kuchen ist fertig, wenn der Rand fest und goldgelb ist und die Mitte beim Rütteln nur noch leicht wackelt.
Den Ofen ausschalten, die Tür mit einem Kochlöffel einen Spalt offen halten und den Kuchen darin 30 Minuten abkühlen lassen. Dann bei Zimmertemperatur auskühlen und mindestens 3 Stunden in den Kühlschrank stellen, bevor du ihn in 12 Stücke schneidest.
Warum das Rezept satt macht
Ein klassischer Käsekuchen hat einen Boden aus Mehl, Butter und Zucker und oft viel Sahne in der Füllung. Diese Version besteht vor allem aus Magerquark. Der bringt viel Eiweiß mit und macht ein Stück Kuchen zu einem Dessert, das tatsächlich eine Weile vorhält. Etwas Frischkäse sorgt dafür, dass die Masse trotzdem cremig und nicht trocken wird.
Gesüßt wird mit wenig Honig. Erythrit ist ein Zuckeraustauschstoff ohne Kalorien und hier ausdrücklich optional: Wer es gern süßer mag, gibt ihn dazu. Ohne schmeckt der Kuchen frischer und zitroniger. In größeren Mengen können Zuckeraustauschstoffe bei manchen Menschen auf den Bauch schlagen.
Tipps
- Quark abtropfen lassen. Steht Flüssigkeit auf dem Quark, gieß sie ab. Sehr feuchten Quark kannst du 30 Minuten in einem Sieb mit Küchentuch abtropfen lassen.
- Nicht schaumig schlagen. Zu viel Luft in der Masse lässt den Kuchen im Ofen hoch aufgehen und danach einsinken. Deshalb mit dem Schneebesen rühren, nicht mit dem Mixer auf höchster Stufe.
- Risse sind nur ein Schönheitsfehler. Wenn die Oberfläche reißt, schmeckt der Kuchen genauso. Ein paar Beeren darauf verdecken die Stelle.
Varianten
- Mit Beeren: 150 g Heidelbeeren oder Himbeeren vor dem Backen auf der Masse verteilen. Sie sinken leicht ein.
- Mit Orange: Statt Zitrone die abgeriebene Schale einer Bio-Orange und ihren Saft.
- Ohne Frischkäse: Dann einfach mehr Quark nehmen. Der Kuchen wird etwas fester.
Vorbereiten und aufbewahren
Der Käsekuchen schmeckt am zweiten Tag am besten, wenn er richtig durchgezogen ist. Abgedeckt hält er sich im Kühlschrank vier Tage. Einzelne Stücke lassen sich einfrieren und über Nacht im Kühlschrank auftauen.
Häufige Fragen
Warum fällt mein Käsekuchen zusammen?
Ein wenig Einsinken ist normal. Stark fällt er zusammen, wenn zu viel Luft in der Masse war oder er zu schnell abgekühlt ist. Das langsame Abkühlen im geöffneten Ofen hilft.
Geht das auch ohne Speisestärke?
Ja, mit zwei Esslöffeln zarten Haferflocken. Der Kuchen ist dann allerdings nicht mehr glutenfrei.
Veröffentlicht am 23.10.2026 · Dessert


