Hefezopf light – fluffig mit Quark und weniger Butter
Ein Hefezopf gehört für viele zu Ostern einfach dazu. In dieser Version übernimmt Magerquark einen Teil der Butter: Der Teig bleibt saftig, die Krume wird fein und locker, und eine Scheibe schmeckt auch ohne dicke Schicht Marmelade.
- Zeit
- 1 Std. + 1 Std. 30 Min. Ruhezeit
- Pro Portion
- 221 kcal
- Eiweiß
- 8 g
- Niveau
- Mittel

Zutaten
Nährwerte pro Portion
221 kcal
| Eiweiß | 8,0 g |
|---|---|
| Kohlenhydrate | 35 g |
| davon Zucker | 6,2 g |
| Fett | 4,6 g |
| Ballaststoffe | 2,9 g |
| Salz | 0,0 g |
Berechnet mit dem Bundeslebensmittelschlüssel; Richtwerte.
Zubereitung
Die Hefe in die lauwarme Milch bröckeln, einen Teelöffel vom Zucker dazugeben und rühren, bis sich die Hefe aufgelöst hat. 10 Minuten stehen lassen, bis sich kleine Bläschen zeigen.
Beide Mehlsorten mit dem restlichen Zucker, Vanillezucker, Zitronenschale und Salz mischen. Hefemilch, Quark, Butter und Ei dazugeben und alles mit den Knethaken oder von Hand 8 bis 10 Minuten kneten, bis der Teig glatt ist und sich vom Schüsselrand löst.
Den Teig abgedeckt an einem warmen Ort etwa 60 Minuten gehen lassen, bis er sich sichtbar verdoppelt hat.
Den Teig kurz durchkneten, in drei gleich schwere Stücke teilen und jedes zu einem etwa 40 cm langen Strang rollen. Die Stränge oben zusammendrücken, locker zu einem Zopf flechten und die Enden unterschlagen.
Den Zopf auf ein Blech mit Backpapier legen und abgedeckt noch einmal 30 Minuten gehen lassen. Inzwischen den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vorheizen.
Den Zopf mit Milch bestreichen, mit den Mandeln bestreuen und 30 bis 35 Minuten goldbraun backen. Er ist fertig, wenn er beim Klopfen auf die Unterseite hohl klingt. Wird er zu dunkel, nach 20 Minuten locker Backpapier auflegen.
Auf einem Gitter vollständig auskühlen lassen und in 12 Scheiben schneiden.
Warum das Rezept satt macht
Ein klassischer Hefezopf ist ein reines Weißmehlgebäck mit reichlich Butter und Zucker. Hier steckt ein Teil Dinkelvollkornmehl im Teig, das bringt Ballaststoffe und einen leicht nussigen Geschmack, ohne dass der Zopf schwer wird. Der Quark liefert etwas Eiweiß und hält die Krume feucht, sodass weniger Butter nötig ist. Eine Scheibe mit Quark oder einem Klecks Fruchtaufstrich ist ein Frühstück, das nicht nach einer Stunde schon wieder verpufft.
Tipps
- Lauwarm heißt lauwarm: Die Milch sollte sich am Handgelenk angenehm warm anfühlen, nicht heiß. Über etwa 40 °C wird die Hefe träge.
- Geduld beim Gehen: Ein kühler Raum verlängert die Zeit, das ist kein Problem. Entscheidend ist, dass sich der Teig sichtbar vergrößert.
- Locker flechten: Ziehst du die Stränge zu fest, reißt der Zopf beim Backen an den Seiten auf. Lieber ein bisschen Luft lassen.
- Klebriger Teig: Quarkteige sind etwas weicher. Gib nur wenig Mehl dazu und knete lieber eine Minute länger.
Varianten
- Mit Rosinen: Eine kleine Handvoll Rosinen nach dem ersten Gehen unterkneten.
- Mehr Vollkorn: Bis zur Hälfte des Weizenmehls kannst du durch Dinkelvollkornmehl ersetzen. Der Zopf wird dann kompakter und etwas dunkler.
- Osternest: Den Zopf zu einem Kranz legen und erst nach dem Backen gefärbte, gekochte Eier in die Mitte setzen.
Vorbereiten und aufbewahren
In einem Gefrierbeutel oder einer Brotdose bleibt der Zopf zwei Tage frisch. Danach schmeckt er getoastet am besten. Zum Einfrieren in Scheiben schneiden, so kannst du einzelne Stücke entnehmen und direkt toasten.
Häufige Fragen
Kann ich Trockenhefe nehmen?
Ja, ein Päckchen Trockenhefe ersetzt etwa einen halben Würfel frische Hefe. Für diese Menge Teig nimmst du zwei Päckchen und mischst sie direkt unter das Mehl.
Woran erkenne ich, dass der Zopf durchgebacken ist?
Am hohlen Klang beim Klopfen auf die Unterseite. Wer ein Thermometer hat: Innen sollte der Zopf etwa 95 °C erreichen.
Veröffentlicht am 23.10.2026 · Frühstück


