Ofengemüse mit Kichererbsen und Feta – ein Blech, wenig Arbeit
Kürbis, Süßkartoffel und Paprika werden im heißen Ofen an den Rändern süß und karamellig, die Kichererbsen knusprig. Feta und ein frischer Zitronen-Dip machen aus dem Gemüse ein vollständiges Abendessen.
- Zeit
- 50 Min.
- Pro Portion
- 593 kcal
- Eiweiß
- 29 g
- Niveau
- Einfach

Zutaten
Nährwerte pro Portion
593 kcal
| Eiweiß | 29 g |
|---|---|
| Kohlenhydrate | 59 g |
| davon Zucker | 25 g |
| Fett | 22 g |
| Ballaststoffe | 20 g |
| Salz | 1,7 g |
Berechnet mit dem Bundeslebensmittelschlüssel; Richtwerte.
Zubereitung
Den Ofen auf 220 °C Ober-/Unterhitze (200 °C Umluft) vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen.
Die Kichererbsen abspülen und mit Küchenpapier gründlich trocken tupfen. Lose Häutchen dabei ruhig abfallen lassen.
Kürbis, Süßkartoffel, Paprika, Zwiebel und Kichererbsen auf dem Blech mit Öl, Paprikapulver, Kreuzkümmel, Salz und Pfeffer vermischen und mit etwas Abstand verteilen.
Etwa 25 Minuten rösten, nach der Hälfte einmal wenden, bis der Kürbis weich ist und an den Rändern bräunt.
Den Feta über das Gemüse bröseln und alles weitere 8 bis 10 Minuten backen, bis der Käse weich und leicht goldbraun ist.
Inzwischen den Skyr mit Zitronensaft, Zitronenschale, Knoblauch, der Hälfte der Petersilie und einer Prise Salz verrühren.
Das Ofengemüse mit der restlichen Petersilie bestreuen und mit dem Dip servieren.
Warum das Rezept satt macht
Ein volles Blech Gemüse ergibt große Portionen, die lange beschäftigen. Kichererbsen bringen pflanzliches Eiweiß und Ballaststoffe, Feta und der Skyr-Dip legen beim Eiweiß noch einmal kräftig nach. So wird aus der Beilage ein Abendessen, nach dem du nicht um neun noch an den Kühlschrank musst.
Das Öl ist gut eingesetzt: Es sorgt dafür, dass das Gemüse bräunt statt nur weich zu werden. Gerade diese Röstaromen machen Ofengemüse so lecker.
Tipps
- Nicht stapeln: Das Gemüse braucht Platz auf dem Blech. Liegt es übereinander, dampft es nur und wird nicht braun. Lieber auf zwei Bleche verteilen.
- Kichererbsen trocken tupfen: Nur trockene Kichererbsen werden im Ofen knusprig.
- Gleich große Stücke: Süßkartoffel braucht ähnlich lange wie Kürbis, wenn die Würfel etwas kleiner sind.
- Säure zum Schluss: Ein Spritzer Zitrone direkt auf das heiße Gemüse macht es frischer.
Varianten
- Vegan: Feta weglassen oder durch geräucherten Tofu ersetzen, für den Dip eine Sojajoghurt-Alternative verwenden.
- Im Sommer: Zucchini, Aubergine und Kirschtomaten statt Kürbis und Süßkartoffel. Die Garzeit verkürzt sich auf etwa 20 Minuten.
- Mit Körnern: Etwas Quinoa oder Bulgur dazu macht das Blech für hungrige Esser noch reichhaltiger.
- Andere Gewürze: Statt Kreuzkümmel getrockneter Oregano und Thymian – dann wird es eher mediterran.
Vorbereiten und aufbewahren
Reste halten sich zwei bis drei Tage im Kühlschrank und schmecken auch kalt als Salat, etwa mit ein paar Handvoll Babyspinat und einem Spritzer Zitrone. Die Kichererbsen verlieren dabei ihre Knusprigkeit. Wer es knusprig mag, wärmt die Reste ein paar Minuten im Ofen oder in der Pfanne auf. Den Dip bewahrst du getrennt auf.
Häufige Fragen
Muss ich den Hokkaido schälen?
Nein, die Schale wird im Ofen weich und ist essbar. Butternutkürbis dagegen solltest du schälen.
Welche Temperatur ist für Ofengemüse richtig?
Je heißer, desto mehr Röstaromen. 200 bis 220 °C sind ideal. Bei niedrigeren Temperaturen wird das Gemüse weich, aber kaum braun.
Veröffentlicht am 23.10.2026 · Abendessen


