Ratatouille mit weißen Bohnen und Feta – Sommergemüse als Hauptgericht
Ratatouille ist das Gericht für den Spätsommer, wenn Auberginen, Zucchini und Paprika am besten schmecken. Mit weißen Bohnen im Topf und etwas Feta obendrauf wird aus der Gemüsebeilage ein Abendessen, das richtig satt macht.
- Zeit
- 1 Std.
- Pro Portion
- 551 kcal
- Eiweiß
- 25 g
- Niveau
- Einfach

Zutaten
Nährwerte pro Portion
551 kcal
| Eiweiß | 25 g |
|---|---|
| Kohlenhydrate | 60 g |
| davon Zucker | 19 g |
| Fett | 18 g |
| Ballaststoffe | 22 g |
| Salz | 2,3 g |
Berechnet mit dem Bundeslebensmittelschlüssel; Richtwerte.
Zubereitung
15 g Öl in einem großen, breiten Topf erhitzen. Die Auberginenwürfel darin bei mittlerer bis hoher Hitze 5 bis 6 Minuten anbraten, bis sie rundherum Farbe haben. Herausnehmen.
Das restliche Öl in den Topf geben. Zwiebel und Paprika 5 Minuten braten, bis die Zwiebel weich ist. Zucchini und Knoblauch dazugeben und weitere 3 Minuten mitbraten.
Das Tomatenmark einrühren und 1 Minute anrösten. Tomaten, Thymian, Rosmarin und die Aubergine zurück in den Topf geben, salzen und pfeffern.
Zugedeckt bei kleiner Hitze 20 Minuten schmoren lassen, gelegentlich vorsichtig umrühren. Das Gemüse soll weich sein, aber nicht zerfallen.
Die Bohnen unterheben und offen 5 Minuten weiterköcheln, bis die Sauce etwas eindickt. Den Rosmarinzweig entfernen und abschmecken.
In tiefe Teller füllen, mit Feta und Basilikum bestreuen und mit Vollkornbrot servieren.
Warum das Rezept satt macht
Eine Ratatouille besteht fast nur aus Gemüse und bringt deshalb viel Volumen und Ballaststoffe auf den Teller. Allein wäre sie aber eher eine Beilage. Die weißen Bohnen ändern das: Sie liefern pflanzliches Eiweiß und machen das Schmorgemüse gehaltvoller. Der Feta bringt Würze und noch etwas mehr Eiweiß, das Vollkornbrot tunkt die Sauce auf.
Tipps
- Aubergine getrennt anbraten. Sie saugt Öl auf wie ein Schwamm. Wenn sie zuerst allein in den Topf kommt, bekommt sie Röstaromen, und du brauchst trotzdem nicht viel Fett.
- Nicht zu klein schneiden. Würfel von etwa 2 cm behalten beim Schmoren ihre Form. Zu klein geschnitten wird aus Ratatouille schnell Gemüsebrei.
- Reife Tomaten nehmen. Im Sommer bringen aromatische Tomaten die Sauce. Außerhalb der Saison eine Dose gehackte Tomaten verwenden.
- Zeit lassen. Ratatouille schmeckt besser, wenn sie nach dem Kochen eine Weile zieht – sogar lauwarm ist sie gut.
Varianten
- Vegan: Den Feta weglassen und am Ende geröstete Kürbiskerne oder einen Löffel Pesto ohne Käse darübergeben.
- Glutenfrei: Statt Brot Quinoa oder Kartoffeln dazu servieren.
- Mit Ei: Am Ende vier Mulden ins Gemüse drücken, Eier hineinschlagen und zugedeckt 8 Minuten stocken lassen.
- Aus dem Ofen: Das Gemüse mit Öl und Kräutern auf einem Blech bei 200 °C Ober-/Unterhitze (180 °C Umluft) 35 Minuten rösten und dann mit Tomaten und Bohnen mischen.
Vorbereiten und aufbewahren
Ratatouille hält sich im Kühlschrank vier Tage und schmeckt am zweiten Tag oft besser. Feta und Basilikum erst beim Servieren dazugeben. Einfrieren klappt gut, die Zucchini wird danach etwas weicher.
Häufige Fragen
Isst man Ratatouille warm oder kalt?
Beides. In Südfrankreich kommt sie oft lauwarm oder sogar kalt auf den Tisch, zum Beispiel als Teil eines Picknicks.
Was ist der Unterschied zwischen Ratatouille und Schmorgemüse?
Bei einer klassischen Ratatouille werden die Gemüsesorten teils getrennt angebraten und dann gemeinsam mit Tomaten und Kräutern geschmort. So behält jede Sorte ihren eigenen Geschmack.
Veröffentlicht am 23.10.2026 · Abendessen


