Dessert

Skyr-Mousse mit Himbeeren – luftig ohne Sahne

Eine Mousse lebt von Luft, und die kommt hier aus geschlagenem Eiweiß statt aus Sahne. Unter Skyr und fruchtiges Himbeerpüree gehoben, wird daraus eine rosa Creme, die leicht schmeckt und trotzdem satt macht.

Zeit
20 Min. + 1 Std. Ruhezeit
Pro Portion
203 kcal
Eiweiß
21 g
Niveau
Mittel
VegetarischEiweißreichLow CarbGlutenfrei
Zum Rezept
Skyr-Mousse mit Himbeeren – luftig ohne Sahne – KI-generiertes SymbolbildKI-Bild

Zutaten

2 Portionen

Nährwerte pro Portion

203 kcal

Eiweiß21 g
Kohlenhydrate16 g
davon Zucker16 g
Fett3,9 g
Ballaststoffe5,5 g
Salz0,3 g

Berechnet mit dem Bundeslebensmittelschlüssel; Richtwerte.

Zubereitung

  1. 150 g Himbeeren mit dem Honig in einem kleinen Topf aufkochen und etwa 2 Minuten sprudelnd kochen lassen. Fein pürieren, durch ein Sieb streichen, damit die Kerne zurückbleiben, und in einer flachen Schale etwa 10 Minuten abkühlen lassen. Die übrigen Himbeeren beiseitelegen – TK-Beeren dafür ebenfalls kurz aufkochen und abkühlen lassen.

  2. Den Skyr in einer Schüssel glatt rühren und das Himbeerpüree bis auf zwei Esslöffel unterrühren.

  3. Das Eiklar mit einer Prise Salz in einer sauberen, fettfreien Schüssel mit dem Handrührgerät steif schlagen, bis feste Spitzen stehen bleiben – etwa 3 Minuten.

  4. Den Eischnee in zwei Portionen mit einem Teigschaber vorsichtig unter die Skyrcreme heben. Nicht rühren, sonst geht die Luft verloren.

  5. Die Mandeln in einer Pfanne ohne Fett unter Rühren goldbraun rösten, etwa 2 Minuten, dann auf einen Teller geben.

  6. Mousse und ganze Himbeeren abwechselnd in zwei Gläser schichten, das übrige Püree darüberträufeln und mindestens 1 Stunde kalt stellen. Vor dem Servieren mit den Mandeln bestreuen.

Warum das Rezept satt macht

Eine klassische Mousse besteht aus Sahne, Eigelb und Zucker. Diese Variante setzt auf Skyr, der viel Eiweiß mitbringt und angenehm säuerlich schmeckt. Das Eiweiß im Eischnee liefert das Volumen, ohne Fett dazuzugeben. Himbeeren bringen Farbe, Säure und Ballaststoffe.

So entsteht ein großes, luftiges Glas Dessert, das sich nach mehr anfühlt, als es ist.

Tipps

  • Pasteurisiertes Eiklar verwenden. Weil das Eiweiß roh bleibt, ist Eiklar aus dem Kühlregal die sichere Wahl. Es ist pasteurisiert und lässt sich genauso steif schlagen. Rohes Ei aus frischen Eiern kann Salmonellen enthalten – für Schwangere, kleine Kinder, ältere Menschen und Menschen mit geschwächtem Immunsystem ist das ein Risiko. Für sie ist die Variante ohne Ei eine gute Möglichkeit.
  • Fettfreie Schüssel. Schon ein Rest Fett oder Eigelb verhindert, dass der Eischnee fest wird. Die Schüssel vorher mit einem Tropfen Zitronensaft auswischen.
  • Kerne raus. Durchs Sieb gestrichen wird das Püree samtig. Wenn dich die Kerne nicht stören, kannst du den Schritt sparen.
  • Süße anpassen. Statt Honig funktioniert auch ein Teelöffel Erythrit. Das ist optional, reife Himbeeren brauchen oft kaum Süße.

Varianten

  • Mit Erdbeeren: Statt Himbeeren reife Erdbeeren pürieren.
  • Mit Mango: Mangopüree und etwas Limettensaft, dazu Kokosraspel statt Mandeln.
  • Ohne Ei: Den Eischnee weglassen und den Skyr kräftig aufschlagen. Das wird eher eine Creme als eine Mousse, schmeckt aber genauso gut.

Vorbereiten und aufbewahren

Die Mousse hält sich abgedeckt bis zum nächsten Tag im Kühlschrank. Sie verliert dabei etwas Luft, bleibt aber cremig. Die Mandeln erst kurz vor dem Essen darüberstreuen, sonst werden sie weich.

Häufige Fragen

Kann ich Quark statt Skyr nehmen?

Ja, Magerquark funktioniert. Rühr ihn mit einem Schluck Milch glatt, damit die Mousse nicht zu fest wird.

Gehen TK-Himbeeren?

Ja. Fürs Püree sind sie ideal, es wird ohnehin aufgekocht – den Saft gibst du mit in den Topf. Nimmst du auch für die ganzen Beeren TK-Ware, koch sie kurz mit auf. Das BfR empfiehlt, tiefgekühlte Beeren vor dem Essen zu erhitzen, weil sie Noroviren tragen können.

Veröffentlicht am 23.10.2026 · Dessert

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