Suppe

Rote Linsensuppe mit Zitrone und Paprikaöl

Rote Linsen zerfallen beim Kochen von selbst und brauchen kein Einweichen. Daraus wird in einer halben Stunde eine sämige Suppe, die nach mehr schmeckt, als sie kostet. Zitrone und ein Löffel Paprikaöl obendrauf machen sie richtig gut.

Zeit
35 Min.
Pro Portion
340 kcal
Eiweiß
19 g
Niveau
Einfach
VeganVegetarischLaktosefreiMeal Prep
Zum Rezept
Rote Linsensuppe mit Zitrone und Paprikaöl – KI-generiertes SymbolbildKI-Bild

Zutaten

4 Portionen

Nährwerte pro Portion

340 kcal

Eiweiß19 g
Kohlenhydrate45 g
davon Zucker7,9 g
Fett7,4 g
Ballaststoffe8,9 g
Salz2,1 g

Berechnet mit dem Bundeslebensmittelschlüssel; Richtwerte.

Zubereitung

  1. Die Linsen in einem Sieb unter kaltem Wasser abspülen, bis das Wasser fast klar abläuft.

  2. 1 EL Öl in einem großen Topf erhitzen. Zwiebel, Karotte und Kartoffel darin bei mittlerer Hitze 5 Minuten anbraten, bis die Zwiebel glasig ist.

  3. Knoblauch, Tomatenmark und Kreuzkümmel dazugeben und 1 Minute rösten, bis das Tomatenmark dunkler wird.

  4. Linsen und Brühe dazugeben, aufkochen und halb zugedeckt 20 Minuten köcheln lassen. Gelegentlich umrühren, bis die Linsen ganz zerfallen sind.

  5. Die Suppe mit dem Stabmixer fein pürieren und mit Salz, Pfeffer und dem Saft der halben Zitrone abschmecken.

  6. Für das Paprikaöl den zweiten EL Öl in einer kleinen Pfanne leicht erwärmen, vom Herd nehmen und Paprikapulver und Chiliflocken einrühren. Nicht weiter erhitzen, sonst wird es bitter.

  7. Die Suppe mit Paprikaöl beträufeln, mit Petersilie bestreuen und mit den übrigen Zitronenspalten servieren.

Warum das Rezept satt macht

Rote Linsen sind Hülsenfrüchte und bringen viel pflanzliches Eiweiß und Ballaststoffe mit. Beides sorgt dafür, dass die Suppe lange vorhält – obwohl sie fast nur aus Gemüse, Linsen und Brühe besteht. Die Kartoffel macht sie zusätzlich sämig, ganz ohne Sahne oder Mehl.

Der Löffel Paprikaöl ist das einzige zusätzliche Fett. Er kommt obendrauf statt hinein und schmeckt deshalb viel intensiver.

Tipps

  • Linsen waschen: Das spült Stärke ab, die Suppe schäumt weniger und brennt nicht so leicht an.
  • Tomatenmark rösten: Wenn es im Topf dunkler wird, verliert es die metallische Note und schmeckt süßlich und tief.
  • Viel Zitrone: Linsen brauchen Säure. Erst mit dem Saft schmeckt die Suppe richtig frisch. Am Tisch darf jede und jeder nachträufeln.
  • Chili nach Geschmack: Am authentischsten sind türkische Pul-Biber-Flocken. Sie sind mild und fruchtig.

Varianten

  • Mit Minze: In der Türkei kommt oft getrocknete Minze ins Paprikaöl. Probier einen halben Teelöffel.
  • Stückig statt püriert: Nur die Hälfte pürieren, dann bleibt mehr Struktur.
  • Mit Kokos: Einen Teil der Brühe durch Kokosmilch light ersetzen und Curry statt Kreuzkümmel nehmen.
  • Als Hauptmahlzeit: Mit einer Scheibe Vollkornbrot oder etwas Joghurt servieren. Mit Joghurt ist die Suppe nicht mehr vegan.

Vorbereiten und aufbewahren

Linsensuppe ist ideal zum Vorkochen. Sie hält sich im Kühlschrank vier Tage und lässt sich gut einfrieren. Sie dickt beim Abkühlen stark an, gib beim Aufwärmen also einen Schuss Wasser dazu und schmecke noch einmal mit Salz und Zitrone ab. Das Paprikaöl machst du am besten frisch, es dauert nur eine Minute.

Häufige Fragen

Muss ich rote Linsen einweichen?

Nein. Rote Linsen sind geschält und garen in 15 bis 20 Minuten ohne Einweichen.

Warum ist meine Linsensuppe bitter oder fad?

Meist fehlen Salz und Säure. Gib Zitronensaft nach und salze in kleinen Schritten, bis die Aromen aufgehen.

Veröffentlicht am 23.10.2026 · Suppe

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