Dessert

Erdbeer-Tiramisu – mit Skyr-Quark-Creme und ohne Mascarpone

Statt Espresso tränkt hier ein Püree aus frischen Erdbeeren die Löffelbiskuits. Dazwischen liegt eine Vanillecreme aus Skyr und Magerquark, obendrauf noch mehr Erdbeeren. Das Dessert ist fruchtig statt herb, kommt ohne Mascarpone aus und kann schon am Vormittag fertig im Kühlschrank stehen.

Zeit
25 Min. + 3 Std. Ruhezeit
Pro Portion
213 kcal
Eiweiß
15 g
Niveau
Einfach
VegetarischEiweißreichMeal Prep
Zum Rezept
Erdbeer-Tiramisu – mit Skyr-Quark-Creme und ohne Mascarpone – KI-generiertes SymbolbildKI-Bild

Zutaten

6 Portionen

Nährwerte pro Portion

213 kcal

Eiweiß15 g
Kohlenhydrate30 g
davon Zucker22 g
Fett2,4 g
Ballaststoffe2,6 g
Salz0,2 g

Berechnet mit dem Bundeslebensmittelschlüssel; Richtwerte.

Zubereitung

  1. 200 g Erdbeeren mit Zucker und Zitronensaft fein pürieren. Das Püree in einen tiefen Teller gießen. Die übrigen Erdbeeren in dünne Scheiben schneiden.

  2. Skyr, Quark, Erythrit und Vanillezucker mit dem Schneebesen etwa 2 Minuten glatt und cremig rühren.

  3. Die Hälfte der Löffelbiskuits nacheinander kurz mit der Zuckerseite nach oben in das Püree legen, nur die Unterseite soll sich vollsaugen. Nebeneinander in eine Form von etwa 20 × 20 cm legen.

  4. Die Hälfte der Creme darauf verstreichen und mit der Hälfte der Erdbeerscheiben belegen. Die restlichen Biskuits ebenso tränken, darauflegen und das übrige Püree darüberträufeln.

  5. Mit der restlichen Creme glatt abschließen. Abgedeckt mindestens 3 Stunden kalt stellen, bis die Biskuits durchgezogen sind.

  6. Kurz vor dem Servieren mit den restlichen Erdbeerscheiben belegen, mit Minze garnieren und in sechs Stücke teilen.

Warum das Dessert satt macht

Skyr und Magerquark sind die Basis der Creme. Sie machen das Tiramisu nicht nur leichter als die Variante mit Mascarpone, sondern auch eiweißreich, und das sorgt dafür, dass ein Stück als Nachtisch reicht. Die Erdbeeren bringen Menge, Frische und eigene Süße. Löffelbiskuits sind luftig und saugen das Püree auf, ohne viel Fett mitzubringen.

Wer das Original mit Kaffee mag, findet es als Skyr-Tiramisu. Die Erdbeerversion ist die sommerliche Schwester, ganz ohne Koffein und deshalb auch für Kinder geeignet.

Tipps

  • Nur kurz tränken: Löffelbiskuits werden schnell matschig. Eine Sekunde pro Seite im Püree reicht, sie ziehen im Kühlschrank noch nach.
  • Reife Erdbeeren: Je aromatischer die Früchte, desto weniger Zucker braucht das Püree. Im Hochsommer kannst du ihn oft ganz weglassen.
  • Säure gegen Süße: Der Zitronensaft im Püree hebt den Erdbeergeschmack und verhindert, dass das Dessert zu süß wirkt.

Varianten

  • Im Glas: Für Gäste die Schichten in sechs Gläser füllen. Dafür die Biskuits halbieren.
  • Mit anderen Beeren: Himbeeren oder eine Beerenmischung funktionieren genauso. TK-Beeren für das Püree kurz aufkochen, abkühlen lassen und mit dem Saft pürieren.
  • Mit Frühlingsnote: Ein paar Stücke Rhabarberkompott zwischen die Schichten geben, zum Beispiel aus dem Rhabarber-Kompott mit Quark.

Vorbereiten und aufbewahren

Das Tiramisu schmeckt nach 3 bis 6 Stunden am besten. Es hält sich abgedeckt bis zum nächsten Tag im Kühlschrank, die Biskuits werden dann weicher. Die Erdbeeren obendrauf erst kurz vor dem Servieren verteilen, damit sie frisch aussehen. Einfrieren ist nicht sinnvoll.

Häufige Fragen

Geht das auch mit Joghurt statt Skyr?

Mit griechischem Joghurt ja. Normaler Naturjoghurt ist zu flüssig, die Creme wird dann nicht fest genug.

Kann ich TK-Erdbeeren nehmen?

Für das Püree gut: Koch sie kurz auf und lass sie abkühlen, bevor du sie pürierst. Das BfR empfiehlt, TK-Beeren vor dem Essen zu erhitzen, Auftauen allein reicht nicht. Für die Schichten und die Deko frische Früchte nehmen, aufgetaute fallen zusammen.

Veröffentlicht am 23.10.2026 · Dessert

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