Pfifferlinge mit Kartoffeln – und Kräuterquark statt Rahmsoße
Pfifferlinge schmecken so gut, dass sie keine Sahnesoße brauchen. Kurz und heiß gebraten, mit etwas Butter und viel Petersilie, kommen sie neben Pellkartoffeln am besten zur Geltung – ein kühler Kräuterquark liefert das Eiweiß.
- Zeit
- 40 Min.
- Pro Portion
- 554 kcal
- Eiweiß
- 34 g
- Niveau
- Einfach

Zutaten
Nährwerte pro Portion
554 kcal
| Eiweiß | 34 g |
|---|---|
| Kohlenhydrate | 73 g |
| davon Zucker | 12 g |
| Fett | 11 g |
| Ballaststoffe | 14 g |
| Salz | 0,2 g |
Berechnet mit dem Bundeslebensmittelschlüssel; Richtwerte.
Zubereitung
Die Kartoffeln waschen und in Salzwasser zugedeckt 20 bis 25 Minuten kochen, bis sie sich leicht mit einem Messer einstechen lassen.
Inzwischen die Pfifferlinge putzen: Erde und Nadeln mit einem Pinsel oder Küchenpapier entfernen, die Stielenden abschneiden, große Pilze halbieren.
Für den Kräuterquark Quark, Milch, Schnittlauch und Zitronensaft glatt rühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken und kalt stellen.
Eine große Pfanne ohne Fett stark erhitzen. Die Pfifferlinge darin 3 bis 4 Minuten braten, bis das austretende Wasser verdampft ist.
Das Öl und die Zwiebel dazugeben und weitere 3 Minuten braten, bis die Pilze goldbraun und die Zwiebeln weich sind. Zum Schluss Butter und Petersilie unterschwenken, salzen und pfeffern.
Die Kartoffeln abgießen, kurz ausdampfen lassen und nach Belieben pellen. Mit den Pfifferlingen und dem Kräuterquark anrichten.
Warum das Rezept satt macht
Kartoffeln haben einen schlechteren Ruf, als sie verdienen: Pellkartoffeln sind gut sättigend und liefern dabei wenig Fett. Die Pfifferlinge bringen Volumen und Aroma, und statt einer Soße aus Sahne gibt es Kräuterquark. Der liefert reichlich Eiweiß und macht das Gericht erst zu einer vollständigen Mahlzeit. Die Butter bleibt – aber in einer Menge, die nur den Geschmack trägt.
Tipps
- Nicht im Wasser baden: Pfifferlinge saugen sich voll und werden beim Braten matschig. Nur bei sehr sandigen Pilzen kurz in kaltem Wasser schwenken und sofort trocken tupfen.
- Erst trocken, dann Fett: Das Anbraten ohne Fett zieht das Wasser aus den Pilzen. Erst danach kommt Öl dazu, und sie bräunen richtig.
- Butter zum Schluss: Butter verbrennt bei hoher Hitze. Ganz am Ende untergeschwenkt, gibt sie den nussigen Geschmack, ohne dass du viel brauchst.
- Kleine Kartoffeln: Drillinge oder kleine festkochende Kartoffeln garen schneller und lassen sich mit Schale essen.
Varianten
- Mit Ei: Ein Spiegelei pro Person auf die Pfifferlinge setzen.
- Mit Speckersatz: Ein paar Würfel Kochschinken mitbraten geben die herzhafte Note, die sonst Speck bringt. Dann ist das Gericht nicht mehr vegetarisch.
- Gemischte Pilze: Außerhalb der Saison oder wenn Pfifferlinge zu teuer sind, mit braunen Champignons und Austernpilzen strecken.
Vorbereiten und aufbewahren
Den Kräuterquark kannst du am Morgen anrühren, er hält sich zwei Tage im Kühlschrank. Pfifferlinge am besten am Einkaufstag braten. Reste der gebratenen Pilze rasch abkühlen, abgedeckt kühlen und innerhalb eines Tages gut durcherhitzen.
Häufige Fragen
Wann haben Pfifferlinge Saison?
In Deutschland etwa von Juli bis Oktober. Frische Pfifferlinge riechen leicht nach Aprikose und fühlen sich fest und trocken an.
Kann man Pfifferlinge einfrieren?
Roh werden sie nach dem Auftauen oft bitter. Besser kurz anbraten, abkühlen lassen und dann einfrieren.
Veröffentlicht am 23.10.2026 · Abendessen


