Apfelchips aus der Heißluftfritteuse – ohne Zucker, nur mit Zimt
Gekaufte Apfelchips sind oft gezuckert und erstaunlich teuer. Selbst gemacht brauchst du nur Äpfel, etwas Zitrone und eine Prise Zimt – den Rest erledigt die heiße Luft bei niedriger Temperatur.
- Zeit
- 1 Std. + 10 Min. Ruhezeit
- Pro Portion
- 135 kcal
- Eiweiß
- 1 g
- Niveau
- Einfach

Zutaten
Nährwerte pro Portion
135 kcal
| Eiweiß | 1,0 g |
|---|---|
| Kohlenhydrate | 27 g |
| davon Zucker | 24 g |
| Fett | 1,2 g |
| Ballaststoffe | 5,5 g |
| Salz | 0,0 g |
Berechnet mit dem Bundeslebensmittelschlüssel; Richtwerte.
Zubereitung
Eine Schüssel mit kaltem Wasser füllen und den Zitronensaft hineingeben. Die Äpfel waschen und das Kerngehäuse mit einem Apfelausstecher herausstechen. Schälen ist nicht nötig.
Die Äpfel quer in 2 mm dünne Scheiben schneiden, am gleichmäßigsten gelingt das mit einem Gemüsehobel. Sofort ins Zitronenwasser geben und 5 Minuten darin liegen lassen, damit sie hell bleiben.
Die Scheiben herausnehmen und zwischen Küchentüchern gründlich trocken drücken. Dünn mit Zimt bestäuben.
Ein Drittel der Scheiben in einer Lage in den Korb legen, leichtes Überlappen ist in Ordnung. Ein Grillgitter oder ein passender Rost obendrauf verhindert, dass sie im Luftstrom herumfliegen. Bei 140 °C 15 bis 18 Minuten trocknen und alle 5 Minuten wenden oder lockern.
Fertig sind sie, wenn die Ränder sich wellen und die Mitte trocken und hell goldbraun aussieht. Noch weiche Stellen werden beim Abkühlen fest. Die Chips auf einem Gitter 10 Minuten auskühlen lassen und die übrigen Scheiben genauso trocknen.
Warum der Snack funktioniert
Apfelchips sind im Grunde nur Apfel ohne Wasser. Die Süße kommt aus der Frucht selbst, Zucker braucht es keinen. Säuerliche Sorten schmecken nach dem Trocknen intensiver als süße, Zimt rundet ab. Als Knabberei vor dem Fernseher sind sie eine Alternative zu Chips oder Keksen, die lange in der Hand bleibt, weil jede Scheibe knackt.
Tipps
- Dünn ist das ganze Geheimnis. Dicke Scheiben werden ledrig statt knusprig. Mit dem Messer gelingt das nur mit viel Geduld, ein Hobel macht es in Minuten.
- Niedrige Temperatur, viel Geduld. Bei mehr als 150 °C werden die Ränder braun und bitter, bevor die Mitte trocken ist.
- In Runden arbeiten. Drei Äpfel ergeben im Korb mit 4 bis 5 Litern drei Durchgänge. Ein Gerät mit zwei Ebenen oder Rost schafft mehr auf einmal.
- Beim Abkühlen entscheidet sich’s. Direkt aus dem Korb sind die Chips oft noch biegsam. Erst nach einigen Minuten auf dem Gitter knacken sie.
Im Backofen
Den Ofen auf 100 °C Umluft vorheizen. Die Scheiben nebeneinander auf zwei Bleche mit Backpapier legen und 1,5 bis 2 Stunden trocknen. Einen Holzlöffel in die Ofentür klemmen, damit die Feuchtigkeit entweichen kann, und die Scheiben nach einer Stunde wenden.
Varianten
- Birnenchips: Feste, nicht zu reife Birnen funktionieren genauso.
- Ohne Zimt: Pur schmecken die Chips fruchtiger, mit einer Prise Kardamom etwas winterlich.
Vorbereiten und aufbewahren
Vollständig ausgekühlt in einem Schraubglas halten die Chips eine Woche. Werden sie weich, 3 bis 4 Minuten bei 140 °C nachtrocknen.
Häufige Fragen
Warum sind meine Chips braun geworden?
Entweder war die Temperatur zu hoch oder die Scheiben lagen nicht lange genug im Zitronenwasser. Dunklere Chips schmecken etwas karamelliger, sind aber nicht verdorben.
Veröffentlicht am 23.10.2026 · Snack


