Suppe

Gazpacho – kalte Tomatensuppe für heiße Tage

An Tagen, an denen niemand den Herd anmachen will, ist Gazpacho genau richtig. Reife Tomaten, Gurke und Paprika werden roh püriert und gut gekühlt – eine Suppe, die eher erfrischt als wärmt.

Zeit
30 Min. + 2 Std. Ruhezeit
Pro Portion
230 kcal
Eiweiß
11 g
Niveau
Einfach
VegetarischMediterranGlutenfreiLaktosefreiMeal Prep
Zum Rezept
Gazpacho – kalte Tomatensuppe für heiße Tage – KI-generiertes SymbolbildKI-Bild

Zutaten

4 Portionen

Nährwerte pro Portion

230 kcal

Eiweiß11 g
Kohlenhydrate13 g
davon Zucker13 g
Fett13 g
Ballaststoffe5,4 g
Salz0,3 g

Berechnet mit dem Bundeslebensmittelschlüssel; Richtwerte.

Zubereitung

  1. Tomaten, den größten Teil der Gurke, Paprika, Zwiebel und Knoblauch in einen Standmixer geben. Etwas Gurke und Paprika für die Garnitur fein würfeln und beiseitestellen.

  2. Olivenöl, Essig, nach Wunsch Kreuzkümmel, Salz und Pfeffer zugeben und alles 1 bis 2 Minuten auf höchster Stufe pürieren, bis die Suppe glatt und hellrot ist.

  3. Ist die Suppe zu dick, nach und nach eiskaltes Wasser einarbeiten. Kräftig abschmecken, denn kalt schmeckt sie milder.

  4. Die Gazpacho mindestens 2 Stunden im Kühlschrank durchkühlen lassen.

  5. Inzwischen die Eier in kochendem Wasser 10 Minuten kochen, kalt abschrecken, pellen und hacken.

  6. Die Suppe vor dem Servieren noch einmal umrühren und abschmecken. In Schalen füllen und mit Ei, Gurken- und Paprikawürfeln, Petersilie und ein paar Tropfen Olivenöl bestreuen.

Warum das Rezept satt macht

Gazpacho besteht fast nur aus Gemüse und Wasser – eine große Schale füllt den Magen, ohne schwer zu liegen. Das Olivenöl wird mitpüriert und macht die Suppe cremig. Das gehackte Ei obendrauf bringt Eiweiß, damit die kalte Suppe nicht nur eine Vorspeise bleibt.

Tipps

  • Nur reife Tomaten: Gazpacho lebt von Tomaten, die richtig nach Tomate schmecken. Im Hochsommer sind Fleischtomaten oder Strauchtomaten vom Markt ideal.
  • Kräftig würzen: Kälte dämpft den Geschmack. Was warm perfekt schmeckt, braucht gekühlt noch etwas Salz und einen Spritzer Essig.
  • Kein Hochleistungsmixer? Dann die Suppe zusätzlich durch ein Sieb streichen, so wird sie glatt.
  • Schnell kühl: Wenn es eilt, ein paar Eiswürfel mitpürieren und dafür weniger Wasser nehmen.

Varianten

  • Klassisch mit Brot: In Spanien wird oft eine Scheibe altbackenes Weißbrot mitpüriert. Das macht die Suppe sämiger, sie ist dann aber nicht mehr glutenfrei.
  • Vegan: Statt Ei geröstete Kichererbsen oder ein paar weiße Bohnen als Topping.
  • Mit Garnelen: Kurz gebratene Garnelen machen aus der Gazpacho ein leichtes Hauptgericht.
  • Grün: Mit gelber Paprika, mehr Gurke und Basilikum wird die Suppe heller und frischer.

Wenn die Saison vorbei ist

Gazpacho gehört in den Sommer, wenn Tomaten reif und günstig sind. Außerhalb der Saison schmecken frische Tomaten oft wässrig. Dann ersetzt du die Hälfte durch passierte Tomaten oder gehackte Tomaten aus der Dose – das Ergebnis ist kräftiger, als du denkst. Im Winter wärmt dich aber vermutlich eine Gemüsesuppe mehr.

Vorbereiten und aufbewahren

Gazpacho schmeckt am nächsten Tag sogar besser. Gut verschlossen hält sie sich zwei bis drei Tage im Kühlschrank. Vor dem Servieren kräftig umrühren, weil sich Saft und Gemüse trennen. Die Eier bewahrst du getrennt auf. Einfrieren ist möglich, nach dem Auftauen kurz noch einmal durchmixen.

Veröffentlicht am 23.10.2026 · Suppe

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