Suppe

Zucchinisuppe – cremig mit weißen Bohnen statt Sahne

Wenn im Sommer die Zucchini schneller wachsen, als man sie essen kann, ist diese Suppe die einfachste Lösung. Weiße Bohnen und ein Löffel Frischkäse machen sie cremig, ganz ohne Sahne. Geröstete Kürbiskerne obendrauf bringen den Biss.

Zeit
40 Min.
Pro Portion
290 kcal
Eiweiß
16 g
Niveau
Einfach
VegetarischMeal Prep
Zum Rezept
Zucchinisuppe – cremig mit weißen Bohnen statt Sahne – KI-generiertes SymbolbildKI-Bild

Zutaten

4 Portionen

Nährwerte pro Portion

290 kcal

Eiweiß16 g
Kohlenhydrate31 g
davon Zucker9,4 g
Fett9,0 g
Ballaststoffe9,3 g
Salz1,9 g

Berechnet mit dem Bundeslebensmittelschlüssel; Richtwerte.

Zubereitung

  1. Das Olivenöl in einem großen Topf bei mittlerer Hitze erhitzen. Zwiebel darin 3 bis 4 Minuten anschwitzen, bis sie glasig ist, dann den Knoblauch 1 Minute mitbraten.

  2. Zucchini und Kartoffeln dazugeben und 3 Minuten unter Rühren mitbraten, bis die Zucchini etwas Farbe bekommt.

  3. Mit der Gemüsebrühe ablöschen, aufkochen und zugedeckt bei mittlerer Hitze 15 Minuten köcheln lassen, bis die Kartoffeln weich sind.

  4. Währenddessen die Kürbiskerne in einer trockenen Pfanne 2 bis 3 Minuten rösten, bis sie duften und leicht aufploppen.

  5. Die weißen Bohnen in die Suppe geben und 2 Minuten mitkochen. Den Topf vom Herd nehmen, Frischkäse und die meisten Basilikumblätter zugeben und alles mit dem Stabmixer glatt pürieren.

  6. Mit Zitronensaft, Muskat, Salz und Pfeffer abschmecken. In Schalen füllen und mit Kürbiskernen und restlichem Basilikum bestreuen.

Warum das Rezept satt macht

Eine Schale Zucchinisuppe ist groß und warm, und das allein macht schon zufrieden. Die weißen Bohnen verschwinden beim Pürieren völlig, bringen aber pflanzliches Eiweiß und Ballaststoffe mit, die lange vorhalten. Die Kartoffel sorgt für die sämige Bindung. Statt Sahne reicht ein Löffel Frischkäse für den runden, milden Geschmack.

Tipps

  • Zucchini anbraten: Ein paar Minuten im Topf geben der Suppe mehr Geschmack als reines Kochen in Brühe.
  • Nicht zu lange kochen: Zucchini wird bei langer Garzeit graugrün. 15 Minuten reichen völlig.
  • Große Zucchini: Bei sehr großen Exemplaren die weichen Kerne in der Mitte herauskratzen, sie machen die Suppe wässrig.
  • Konsistenz anpassen: Zu dick? Etwas heiße Brühe nachgießen. Zu dünn? Ohne Deckel ein paar Minuten einkochen lassen.

Varianten

  • Vegan: Den Frischkäse weglassen und stattdessen einen Esslöffel Hefeflocken und ein paar Cashews mitpürieren.
  • Mit Erbsen: 150 g TK-Erbsen in den letzten 5 Minuten mitkochen – das macht die Suppe süßer und kräftig grün.
  • Mit Kräutern: Statt Basilikum passen Dill oder Minze.
  • Mehr Hunger: Eine Scheibe Vollkornbrot oder ein Stück Feta zerbröselt obendrauf.

Häufige Fragen

Muss ich die Zucchini schälen?

Nein. Die Schale gibt der Suppe ihre grüne Farbe. Nur die Enden abschneiden.

Schmeckt die Suppe auch kalt?

Ja, im Hochsommer ist sie gekühlt erstaunlich erfrischend. Dann mit etwas mehr Zitrone abschmecken. Eine weitere kalte Sommersuppe ist die kalte Gurkensuppe.

Vorbereiten und aufbewahren

Die Suppe hält sich im Kühlschrank drei Tage und lässt sich gut einfrieren, am besten portionsweise. Beim Auftauen kann sie sich etwas trennen, einmal kräftig durchrühren oder kurz pürieren. Die Kürbiskerne immer frisch daraufstreuen.

Veröffentlicht am 23.10.2026 · Suppe

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