Abendessen

Spargel mit Kartoffeln und Kräuterquark – der Frühlingsklassiker ohne Hollandaise

Spargel braucht keine Butterflut, um nach Frühling zu schmecken. Ein kühler Kräuterquark mit Schnittlauch, Petersilie und Dill passt zum warmen Spargel und zu den Kartoffeln mindestens genauso gut und macht das Essen richtig satt.

Zeit
40 Min.
Pro Portion
468 kcal
Eiweiß
32 g
Niveau
Einfach
VegetarischEiweißreichGlutenfrei
Zum Rezept
Spargel mit Kartoffeln und Kräuterquark – der Frühlingsklassiker ohne Hollandaise – KI-generiertes SymbolbildKI-Bild

Zutaten

2 Portionen

Nährwerte pro Portion

468 kcal

Eiweiß32 g
Kohlenhydrate64 g
davon Zucker25 g
Fett6,7 g
Ballaststoffe9,7 g
Salz0,2 g

Berechnet mit dem Bundeslebensmittelschlüssel; Richtwerte.

Zubereitung

  1. Die Kartoffeln waschen und mit Schale in Salzwasser zugedeckt etwa 20 Minuten kochen, bis ein Messer leicht hineingleitet.

  2. Inzwischen den Spargel vom Kopf abwärts dünn schälen und die holzigen Enden abschneiden, meist etwa 2 cm.

  3. Magerquark mit Milch, Leinöl, Zitronensaft, den Kräutern und nach Wunsch Knoblauch glatt rühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und kalt stellen.

  4. In einem breiten Topf reichlich Wasser mit Salz und Zucker aufkochen. Den Spargel hineinlegen und bei mittlerer Hitze 10 bis 15 Minuten ziehen lassen, je nach Dicke der Stangen.

  5. Der Spargel ist fertig, wenn er sich beim Anheben mit der Gabel leicht biegt und die Spitze nachgibt, aber nicht zerfällt.

  6. Die Kartoffeln abgießen, kurz ausdampfen lassen und nach Belieben pellen. Mit dem abgetropften Spargel und dem Kräuterquark servieren.

Warum das Rezept satt macht

Spargel und Kartoffeln bringen viel Volumen auf den Teller, ohne schwer zu sein. Den Eiweißanteil liefert der Quark: Er ersetzt die klassische Buttersauce und sorgt dafür, dass das Essen lange vorhält. Das Leinöl im Quark bringt einen leicht nussigen Geschmack und genug Fett, damit sich die Kräuteraromen entfalten.

Tipps

  • Frische erkennen: Frischer Spargel quietscht, wenn du die Stangen aneinanderreibst, und die Schnittenden sind feucht statt eingetrocknet.
  • Großzügig schälen: Beim weißen Spargel lieber einmal mehr schälen. Fasrige Reste lassen sich auch nach langem Kochen nicht wegdiskutieren.
  • Schalen nicht wegwerfen: Schalen und Enden 20 Minuten in Wasser auskochen, dann hast du einen milden Sud für eine Spargelsuppe am nächsten Tag.
  • Quark früh anrühren: Wenn der Kräuterquark 15 Minuten im Kühlschrank zieht, schmeckt er runder.

Varianten

  • Mit grünem Spargel: Er muss nicht geschält werden, nur das untere Drittel. In der Pfanne oder im Ofen ist er in 8 bis 10 Minuten gar.
  • Mit Ei oder Schinken: Ein wachsweiches Ei oder ein paar Scheiben magerer Kochschinken machen den Teller noch eiweißreicher.
  • Laktosefrei: Quark und Milch durch laktosefreie Varianten aus dem Kühlregal ersetzen.

Wenn die Saison vorbei ist

Ab Ende Juni ist die Spargelzeit vorbei. Gefrorener Spargel ist ein brauchbarer Ersatz, wird aber weicher – ihn direkt gefroren ins kochende Wasser geben und kürzer garen. Im Herbst passen Kohlrabi in dicken Stiften, gedämpfter Brokkoli oder Blumenkohl genauso gut zu Kartoffeln und Kräuterquark.

Vorbereiten und aufbewahren

Geschälten Spargel kannst du in ein feuchtes Tuch gewickelt einen Tag im Kühlschrank lagern. Gekochte Reste halten sich zwei Tage und schmecken kalt mit etwas Essig und Öl als Salat. Den Kräuterquark bewahrst du getrennt in einem Glas auf.

Häufige Fragen

Wie viel Spargel rechnet man pro Person?

Als Hauptgericht etwa 500 Gramm ungeschälten Spargel pro Person. Nach dem Schälen bleibt davon spürbar weniger übrig.

Warum kommt Zucker ins Spargelwasser?

Eine Prise Zucker mildert die leichte Bitterkeit, die weißer Spargel manchmal hat. Süß schmeckt er davon nicht.

Veröffentlicht am 23.10.2026 · Abendessen

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