Abendessen

Rotkohl selbst gemacht – mit Apfel und Traubensaft

Selbst gemachter Rotkohl schmeckt frischer als aus dem Glas, und du entscheidest, wie süß er wird. Äpfel und ein Schuss Traubensaft bringen die Süße, Essig die Säure, Lorbeer, Nelken und Piment sorgen für den weihnachtlichen Duft. Er ist als Beilage gedacht, zu Braten, Klößen oder Kartoffeln.

Zeit
1 Std. 20 Min.
Pro Portion
123 kcal
Eiweiß
3 g
Niveau
Einfach
VeganVegetarischGlutenfreiLaktosefreiMeal Prep
Zum Rezept
Rotkohl selbst gemacht – mit Apfel und Traubensaft – KI-generiertes SymbolbildKI-Bild

Zutaten

6 Portionen

Nährwerte pro Portion

123 kcal

Eiweiß3,1 g
Kohlenhydrate17 g
davon Zucker16 g
Fett3,1 g
Ballaststoffe5,6 g
Salz0,1 g

Berechnet mit dem Bundeslebensmittelschlüssel; Richtwerte.

Zubereitung

  1. Vom Rotkohl die äußeren Blätter entfernen, den Kopf vierteln und den harten Strunk herausschneiden. Die Viertel in sehr feine Streifen schneiden oder hobeln.

  2. Den Kohl in einer großen Schüssel mit dem Essig und einem Teelöffel Salz mischen und kurz durchkneten. So bleibt die Farbe schön rot.

  3. Das Öl in einem großen Topf erhitzen und die Zwiebel darin 3 Minuten glasig dünsten. Die Apfelwürfel dazugeben und 2 Minuten mitdünsten.

  4. Rotkohl, Traubensaft, Wasser, Lorbeerblätter, Nelken und Pimentkörner dazugeben und gut umrühren. Aufkochen lassen, dann zugedeckt bei kleiner Hitze 50 bis 60 Minuten schmoren. Gelegentlich umrühren und bei Bedarf einen Schluck Wasser nachgießen.

  5. Der Rotkohl ist fertig, wenn er weich ist, aber noch etwas Biss hat, und die Äpfel zerfallen sind. Lorbeer, Nelken und Piment herausfischen. Mit Salz, Pfeffer und eventuell einem Spritzer Essig süß-säuerlich abschmecken.

Eine Beilage, keine Hauptmahlzeit

Dieser Rotkohl ist zum Kombinieren gedacht. Die Nährwerte beziehen sich auf eine Beilagenportion. Satt macht er erst zusammen mit etwas Eiweiß und einer Sättigungsbeilage, zum Beispiel in der Putenbrust mit Rotkohl und Klößen oder neben Rinderrouladen.

Kohl bringt viel Volumen und Ballaststoffe auf den Teller. Gekaufter Rotkohl aus dem Glas ist oft deutlich gesüßt und mit Schmalz oder Butter gekocht. Hier sorgen Äpfel und etwas Traubensaft für die Süße, und ein Esslöffel Rapsöl reicht für den ganzen Topf.

Tipps

  • Fein schneiden: Je feiner die Streifen, desto zarter wird der Kohl und desto kürzer ist die Garzeit. Ein Gemüsehobel spart viel Arbeit.
  • Säure früh dazugeben: Essig hält die rote Farbe. Ohne Säure wird Rotkohl beim Kochen bläulich.
  • Am nächsten Tag besser: Wie viele Schmorgerichte schmeckt Rotkohl aufgewärmt noch runder. Gut für Feiertage, an denen viel anderes zu tun ist.

Varianten

  • Gewürze leicht wiederfinden: Lorbeer, Nelken und Piment in einen Teebeutel oder ein Tee-Ei geben, dann musst du sie am Ende nicht einzeln aus dem Kohl suchen.
  • Ohne ganze Gewürze: Statt Nelken und Piment passt auch eine Prise Lebkuchengewürz, die einfach im Kohl bleiben darf.
  • Mit Rotwein: Die Hälfte des Wassers durch trockenen Rotwein ersetzen. Der Alkohol verkocht zum größten Teil, ganz alkoholfrei ist er dann aber nicht.
  • Mit Orange: Etwas abgeriebene Orangenschale am Ende gibt eine frische Note.

Vorbereiten und aufbewahren

Im Kühlschrank hält sich der Rotkohl vier bis fünf Tage. Er lässt sich sehr gut portionsweise einfrieren und bis zu drei Monate aufbewahren. Aufgetaut in einem Topf mit einem Schluck Wasser erwärmen.

Häufige Fragen

Muss ich den Rotkohl vorher marinieren?

Nicht unbedingt. Das kurze Mischen mit Essig und Salz reicht. Wer Zeit hat, lässt ihn über Nacht ziehen, dann wird er noch aromatischer.

Kann ich ihn auch roh essen?

Ja, roh schmeckt Rotkohl als Salat, zum Beispiel im Rotkohlsalat mit Apfel und Walnuss.

Veröffentlicht am 23.10.2026 · Abendessen

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