Dessert

Protein-Eis aus Beeren – cremig aus dem Mixer

Gefrorene Beeren sind schon kalt genug, um Eis zu werden – du musst sie nur einmal aufkochen, wieder einfrieren und dann mit Skyr in den Mixer geben. Heraus kommt ein fruchtiges Softeis mit viel Eiweiß, ganz ohne Eismaschine und ohne Proteinpulver.

Zeit
10 Min. + 4 Std. Ruhezeit
Pro Portion
195 kcal
Eiweiß
17 g
Niveau
Einfach
VegetarischGlutenfrei
Zum Rezept
Protein-Eis aus Beeren – cremig aus dem Mixer – KI-generiertes SymbolbildKI-Bild

Zutaten

2 Portionen

Nährwerte pro Portion

195 kcal

Eiweiß17 g
Kohlenhydrate21 g
davon Zucker21 g
Fett1,9 g
Ballaststoffe7,5 g
Salz0,1 g

Berechnet mit dem Bundeslebensmittelschlüssel; Richtwerte.

Zubereitung

  1. Am Vortag die TK-Beeren in einem Topf aufkochen und etwa 2 Minuten sprudelnd kochen lassen. Abkühlen lassen, flach in eine Dose füllen und mindestens 4 Stunden wieder einfrieren. Frische Beeren aus der Saison kannst du ohne Kochen direkt einfrieren.

  2. Die Beeren aus dem Gefrierfach nehmen und 5 Minuten antauen lassen, damit der Mixer sie leichter zerkleinert.

  3. Beeren, Skyr und Honig in den Standmixer geben. Auf niedriger Stufe starten und in kurzen Intervallen mixen, dabei zwischendurch mit einem Teigschaber die Masse von den Wänden nach unten schieben.

  4. Sobald keine Beerenstücke mehr zu sehen sind und die Masse glatt und cremig ist, aufhören – nach etwa 1 bis 2 Minuten. Zu langes Mixen macht das Eis flüssig.

  5. Sofort als Softeis in zwei Schalen füllen und essen, solange es cremig ist.

  6. Für festeres Eis die Masse in eine flache Dose streichen und 30 bis 45 Minuten ins Gefrierfach stellen. Danach mit einem Eisportionierer oder Löffel Kugeln abstechen.

Warum das Rezept satt macht

Gekauftes Eis besteht vor allem aus Sahne, Zucker und Luft. Dieses Eis hat dagegen zwei Hauptzutaten: Beeren, die viel Volumen und Ballaststoffe bei wenig Energie mitbringen, und Skyr, der für reichlich Eiweiß sorgt. Eine Schale davon ist ein Dessert, das tatsächlich etwas sättigt, statt nur Appetit auf mehr zu machen.

Weil die Beeren gefroren in den Mixer kommen, brauchst du weder Eismaschine noch stundenlanges Umrühren im Gefrierfach. Mit einem Vorrat aufgekochter Beeren im Gefrierfach ist das Eis so schnell fertig, wie die Lust darauf kommt.

Tipps

  • Beeren vorher aufkochen. Tiefgekühlte Beeren können Noroviren oder Hepatitis-A-Viren tragen, das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) empfiehlt deshalb, sie vor dem Essen gut zu erhitzen. Auftauen allein reicht nicht.
  • Ein kräftiger Mixer hilft. Gefrorenes Obst ist hart. Ein Standmixer mit Stößel oder ein Zerkleinerer schafft das am besten. Ein Stabmixer kommt schnell an seine Grenzen.
  • Nicht zu lange antauen lassen. Die Beeren sollen außen leicht weich, innen aber noch fest gefroren sein. Sonst wird aus dem Eis ein Smoothie.
  • Süße abschmecken. TK-Beeren sind je nach Mischung recht sauer. Probier nach dem Mixen und gib bei Bedarf noch etwas Honig dazu.
  • Gleich essen. Länger als eine Stunde im Gefrierfach wird das Eis steinhart. Dann vor dem Essen 15 Minuten antauen lassen.

Varianten

  • Mit Banane: Eine reife Banane in Scheiben einfrieren und mitmixen. Das Eis wird cremiger und süßer, sodass du den Honig weglassen kannst.
  • Mango-Limette: Gefrorene Mangostücke statt Beeren und etwas Limettensaft statt Honig.
  • Schoko-Kirsch: Gefrorene Kirschen und einen Esslöffel Backkakao.
  • Vegan: Eine eiweißreiche Joghurtalternative auf Sojabasis statt Skyr und Ahornsirup statt Honig.

Häufige Fragen

Kann ich Quark statt Skyr nehmen?

Ja, Magerquark funktioniert genauso. Rühr ihn vorher mit einem Schluck Milch glatt, sonst wird das Eis leicht krümelig.

Brauche ich Proteinpulver für Protein-Eis?

Nein. Skyr bringt von sich aus viel Eiweiß mit und macht das Eis gleichzeitig cremig. Pulver würde vor allem den Geschmack verändern.

Veröffentlicht am 23.10.2026 · Dessert

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