Dessert

Brownies mit Kidneybohnen – schokoladig und ohne Mehl

Bohnen im Kuchen klingt seltsam, schmeckt aber niemand heraus: Püriert machen Kidneybohnen den Teig dicht und saftig, so wie Brownies sein sollen. Kakao und ein paar Stücke Zartbitterschokolade sorgen für den vollen Schokoladengeschmack.

Zeit
48 Min. + 1 Std. Ruhezeit
Pro Portion
190 kcal
Eiweiß
8 g
Niveau
Einfach
VegetarischGlutenfreiMeal Prep
Zum Rezept
Brownies mit Kidneybohnen – schokoladig und ohne Mehl – KI-generiertes SymbolbildKI-Bild

Zutaten

12 Portionen

Nährwerte pro Portion

190 kcal

Eiweiß7,6 g
Kohlenhydrate18 g
davon Zucker11 g
Fett8,2 g
Ballaststoffe7,2 g
Salz0,5 g

Berechnet mit dem Bundeslebensmittelschlüssel; Richtwerte.

Zubereitung

  1. Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vorheizen. Eine quadratische Form von etwa 20 × 20 cm mit Backpapier auslegen.

  2. Die Datteln mit heißem Wasser bedecken und 10 Minuten einweichen, dann abgießen. Die Bohnen in einem Sieb abspülen, bis kein Schaum mehr entsteht, und gut abtropfen lassen.

  3. Bohnen, Datteln, Eier, Öl und Ahornsirup in den Mixer geben und 1 bis 2 Minuten zu einer glatten Creme pürieren. Es sollen keine Bohnenhäute mehr zu sehen sein.

  4. Kakao, Mandeln, Backpulver und Salz dazugeben und kurz untermixen, bis ein dicker, glänzender Teig entsteht. Die Hälfte der Schokolade mit einem Löffel unterrühren.

  5. Den Teig in die Form streichen und die übrige Schokolade darüberstreuen. 25 bis 28 Minuten backen, bis die Oberfläche trocken ist und an einem Holzstäbchen nur noch feuchte Krümel hängen.

  6. In der Form vollständig auskühlen lassen und am besten 1 Stunde kalt stellen. Erst dann in 12 Stücke schneiden, warm sind die Brownies noch sehr weich.

Warum das Rezept satt macht

Normale Brownies bestehen zu großen Teilen aus Butter, Zucker und Schokolade. Hier bilden Kidneybohnen die Basis. Sie bringen Ballaststoffe und pflanzliches Eiweiß in den Teig und ersetzen Mehl und Butter fast vollständig. Datteln und etwas Ahornsirup süßen, Backkakao gibt den Schokoladengeschmack, und nur wenig echte Schokolade kommt für die schmelzenden Stückchen dazu.

Das Ergebnis ist ein dichter, saftiger Brownie, der auch in kleiner Portion zufrieden macht.

Tipps

  • Gründlich spülen. Die Flüssigkeit aus der Dose schmeckt nach Bohne. Gut abgespült und abgetropft schmeckt der Teig neutral.
  • Lange genug mixen. Je glatter die Creme, desto weniger merkt man die Bohnen. Ein kräftiger Mixer schafft das in ein bis zwei Minuten.
  • Nicht zu lange backen. Brownies sollen innen leicht feucht sein. Sie werden beim Abkühlen noch fester.
  • Süße abschmecken. Probier den Teig vor dem Backen. Wer es süßer mag, gibt einen Esslöffel Erythrit dazu – das ist optional, nicht nötig.

Varianten

  • Mit Nüssen: Eine Handvoll gehackte Walnüsse auf den Teig streuen.
  • Mit Himbeeren: Ein paar Himbeeren vor dem Backen in den Teig drücken. Das macht die Brownies fruchtig.
  • Mit schwarzen Bohnen: Sie funktionieren genauso und machen den Teig noch dunkler.

Vorbereiten und aufbewahren

Im Kühlschrank halten sich die Brownies in einer Dose vier Tage. Kalt sind sie fester und schokoladiger als warm. Einzeln eingefroren halten sie zwei Monate.

Häufige Fragen

Schmeckt man die Bohnen?

Bei gut pürierten und gründlich gespülten Bohnen nicht. Kakao und Schokolade überdecken den milden Eigengeschmack.

Sind die Brownies glutenfrei?

Ja, im Teig ist kein Mehl. Prüfe beim Backpulver und bei der Schokolade die Zutatenliste, wenn du sehr empfindlich auf Gluten reagierst.

Veröffentlicht am 23.10.2026 · Dessert

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