Pad Thai light mit Garnelen – mehr Sprossen, weniger Öl
Pad Thai vom Imbiss schwimmt oft in Öl und Zucker. Zu Hause brätst du mit einem Bruchteil davon, nimmst mehr Gemüse dazu und bekommst trotzdem das typische Spiel aus süß, sauer und salzig – mit Erdnüssen als Krönung.
- Zeit
- 30 Min.
- Pro Portion
- 569 kcal
- Eiweiß
- 42 g
- Niveau
- Einfach

Zutaten
Nährwerte pro Portion
569 kcal
| Eiweiß | 42 g |
|---|---|
| Kohlenhydrate | 57 g |
| davon Zucker | 15 g |
| Fett | 17 g |
| Ballaststoffe | 7,7 g |
| Salz | 3,3 g |
Berechnet mit dem Bundeslebensmittelschlüssel; Richtwerte.
Zubereitung
Die Reisnudeln nach Packungsangabe in heißem Wasser einweichen, bis sie biegsam, aber noch fest sind, meist 6 bis 8 Minuten. Abgießen und kalt abspülen, damit sie nicht zusammenkleben.
Für die Sauce Sojasauce, Fischsauce, 1 EL Limettensaft, Honig und Sriracha verrühren.
Das Öl in einer großen Pfanne oder einem Wok stark erhitzen. Knoblauch, Karotte und Paprika 2 Minuten unter Rühren braten. Die Garnelen dazugeben und 2 bis 3 Minuten braten, bis sie rundum rosa sind.
Alles an den Rand schieben, die Eier in die freie Mitte gießen und 1 Minute stocken lassen, dann grob zerteilen.
Nudeln und Sauce dazugeben und 2 Minuten unter Wenden braten, bis die Sauce aufgesogen ist. Sprossen und Frühlingszwiebeln unterheben und nur 30 Sekunden mitbraten, damit sie knackig bleiben.
Auf zwei Teller verteilen, mit Erdnüssen und Koriander bestreuen und mit dem restlichen Limettensaft beträufeln.
Was wir gegenüber dem Klassiker ändern
Pad Thai ist ein Straßengericht aus Thailand: Reisnudeln, Ei, Garnelen oder Tofu, Sprossen und Erdnüsse, gebraten in einer Sauce aus Tamarinde, Fischsauce und Palmzucker. Im Wok landet dabei oft eine ordentliche Menge Öl, und die Sauce ist süßer als man denkt.
Unsere Version braucht nur einen guten EL Öl für zwei Portionen. Die Sauce besteht aus Sojasauce, Fischsauce, Limette und etwas Honig. Tamarinde und Palmzucker lassen wir weg – das ist nicht ganz original, aber mit Zutaten aus jedem Supermarkt machbar und deutlich weniger süß. Die Nudelmenge ist etwas kleiner, dafür kommen Karotte, Paprika und eine große Handvoll Sprossen dazu. Die Erdnüsse bleiben, aber gehackt und gezielt obendrauf statt untergemischt.
Warum das Rezept satt macht
Garnelen und Eier liefern zusammen viel Eiweiß bei wenig Fett. Das Gemüse vergrößert die Portion, ohne dass der Teller schwer wird. Die Erdnüsse geben Biss und Röstaroma, sodass du nicht das Gefühl hast, auf etwas zu verzichten.
Tipps
- Nudeln nicht zu weich: Sie garen in der Pfanne nach. Lieber eine Minute früher abgießen.
- Alles vorbereiten: Pad Thai geht schnell. Wenn das Öl heiß ist, muss alles geschnitten neben dem Herd stehen.
- Mit Tamarinde: Wenn du Tamarindenpaste hast, ersetze einen Teil des Limettensafts dadurch. Das bringt die typische fruchtige Säure.
- Fischsauce vorsichtig dosieren: Sie riecht pur streng, in der Pfanne wird daraus aber ein runder, salziger Geschmack. Erst am Ende nachsalzen.
Varianten
- Mit Hähnchen: Hähnchenbrust in dünnen Streifen statt Garnelen, 4 bis 5 Minuten braten.
- Vegetarisch: Festen Tofu in Würfeln knusprig anbraten, statt der Garnelen, und die Fischsauce durch dieselbe Menge Sojasauce ersetzen.
- Glutenfrei: Tamari statt Sojasauce. Reisnudeln sind von Natur aus glutenfrei.
Vorbereiten und aufbewahren
Pad Thai schmeckt frisch am besten, weil die Nudeln beim Stehen kleben. Reste halten sich einen Tag im Kühlschrank. Zum Aufwärmen mit einem Schuss Wasser in die heiße Pfanne geben.
Häufige Fragen
Welche Reisnudeln nehme ich?
Flache Bandnudeln, etwa so breit wie Linguine. Dünne Reisnudeln gehen auch, werden aber schneller weich.
Kann ich Pad Thai ohne Erdnüsse machen?
Ja. Geröstete Sonnenblumenkerne bringen einen ähnlichen Biss.
Veröffentlicht am 23.10.2026 · Abendessen


