Ofen-Rosenkohl mit Kartoffeln und Ei – ein Blech, wenig Abwasch
Im Ofen geröstet verliert Rosenkohl seine Bitterkeit und wird an den Rändern süß und knusprig. Zusammen mit Kartoffeln, ein paar Eiern direkt auf dem Blech und einem schnellen Senf-Dip wird daraus ein Abendessen mit wenig Abwasch.
- Zeit
- 50 Min.
- Pro Portion
- 560 kcal
- Eiweiß
- 36 g
- Niveau
- Einfach

Zutaten
Nährwerte pro Portion
560 kcal
| Eiweiß | 36 g |
|---|---|
| Kohlenhydrate | 51 g |
| davon Zucker | 11 g |
| Fett | 20 g |
| Ballaststoffe | 13 g |
| Salz | 0,7 g |
Berechnet mit dem Bundeslebensmittelschlüssel; Richtwerte.
Zubereitung
Den Backofen auf 220 °C Ober-/Unterhitze (200 °C Umluft) vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen.
Die Kartoffeln mit der Hälfte des Öls, Paprikapulver, Salz und Pfeffer auf dem Blech mischen und ausbreiten. 15 Minuten vorbacken.
Rosenkohl und Zwiebel mit dem restlichen Öl, Thymian und Salz mischen. Mit der Schnittfläche nach unten zu den Kartoffeln aufs Blech legen und weitere 15 Minuten rösten, bis der Rosenkohl an den Schnittflächen goldbraun ist.
Inzwischen Joghurt und Senf verrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken und die Hälfte des Schnittlauchs unterrühren.
Das Blech herausnehmen, mit einem Löffel vier Mulden zwischen das Gemüse schieben und in jede ein Ei schlagen. 6 bis 8 Minuten weiterbacken, bis das Eiweiß fest und weiß ist und das Eigelb noch leicht wackelt.
Mit dem übrigen Schnittlauch bestreuen und mit dem Dip servieren.
Warum das Rezept satt macht
Rosenkohl bringt für ein Gemüse ungewöhnlich viel Eiweiß mit und dazu reichlich Ballaststoffe. Mit den Eiern und dem griechischen Joghurt kommt eine ordentliche Portion Eiweiß auf den Teller, die Kartoffeln liefern Stärke für lange Sättigung. Das Ganze kommt mit wenig Öl aus, weil die Hitze im Ofen die Röstaromen von selbst erzeugt.
Für Menschen, die Rosenkohl nur verkocht und grau kennen, ist das die beste Einladung, ihm eine zweite Chance zu geben.
Tipps
- Schnittfläche nach unten. Nur dort, wo der Rosenkohl das heiße Blech berührt, wird er karamellig braun. Das bringt den süßen, nussigen Geschmack.
- Nicht zu voll belegen. Liegt das Gemüse übereinander, dämpft es statt zu rösten. Lieber zwei Bleche nehmen.
- Kartoffeln vorbacken. Sie brauchen länger als der Rosenkohl. So sind beide gleichzeitig fertig.
- Eier im Blick behalten. Je nach Ofen geht es schnell. Wer das Eigelb fest mag, lässt sie 2 Minuten länger drin.
Varianten
- Mit Feta: Statt Ei etwas Feta über das fertige Gemüse bröseln.
- Vegan: Kichererbsen aus der Dose mit auf das Blech geben, statt Eiern, und einen Dip aus Tahin und Zitrone.
- Low Carb: Kartoffeln durch Blumenkohlröschen ersetzen. Sie brauchen kein Vorbacken.
- Herbstlich: Ein paar Würfel Hokkaido mit den Kartoffeln aufs Blech.
Häufige Fragen
Muss ich Rosenkohl vorher blanchieren?
Nein. Halbiert gart er im heißen Ofen in einer Viertelstunde durch. Blanchieren macht ihn eher wässrig.
Warum schmeckt Rosenkohl manchmal bitter?
Rosenkohl enthält Bitterstoffe, die beim langen Kochen in Wasser stärker hervortreten. Beim Rösten entstehen dagegen süßliche Röstaromen, die die Bitterkeit überdecken. Nach dem ersten Frost geernteter Rosenkohl schmeckt außerdem milder.
Veröffentlicht am 23.10.2026 · Abendessen


