Snack

Kürbis-Muffins – saftig mit Dinkel und Zimt

Fein geriebener Kürbis hält den Teig saftig, deshalb kommen diese Muffins mit wenig Öl und nur einem Schuss Ahornsirup aus. Zimt und Muskat sorgen für den typischen Herbstgeschmack, Kürbiskerne obendrauf für etwas Biss.

Zeit
45 Min. + 15 Min. Ruhezeit
Pro Portion
154 kcal
Eiweiß
7 g
Niveau
Einfach
VegetarischMeal Prep
Zum Rezept
Kürbis-Muffins – saftig mit Dinkel und Zimt – KI-generiertes SymbolbildKI-Bild

Zutaten

12 Portionen

Nährwerte pro Portion

154 kcal

Eiweiß6,6 g
Kohlenhydrate17 g
davon Zucker4,9 g
Fett5,8 g
Ballaststoffe2,6 g
Salz0,4 g

Berechnet mit dem Bundeslebensmittelschlüssel; Richtwerte.

Zubereitung

  1. Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vorheizen. Die 12 Mulden der Muffinform leicht einfetten oder mit Papierförmchen auslegen.

  2. Den Kürbis waschen, entkernen und mit Schale auf der feinen Seite der Reibe raspeln.

  3. Eier, Quark, Milch, Öl und Ahornsirup mit dem Schneebesen glatt rühren. Den geriebenen Kürbis untermischen.

  4. Mehl, Haferflocken, Backpulver, Zimt, Muskat und Salz in einer zweiten Schüssel mischen, zur feuchten Masse geben und nur so lange rühren, bis kein trockenes Mehl mehr zu sehen ist.

  5. Den Teig auf die Mulden verteilen und mit den gehackten Kürbiskernen bestreuen.

  6. Auf mittlerer Schiene 22 bis 25 Minuten backen, bis die Muffins gewölbt und goldbraun sind und an einem Holzstäbchen kein feuchter Teig mehr hängt.

  7. 5 Minuten in der Form ruhen lassen, dann herauslösen und auf einem Gitter auskühlen lassen.

Warum das Rezept satt macht

Ein Muffin aus der Bäckerei besteht vor allem aus Weißmehl, Zucker und Fett. Hier ersetzt Dinkelvollkorn das helle Mehl, Haferflocken bringen zusätzlich Ballaststoffe, und der Quark liefert Eiweiß. Der Kürbis gibt Feuchtigkeit und Volumen, ohne viel Energie mitzubringen. So hast du einen Snack, der zum Kaffee passt und nicht nach einer Stunde schon wieder Hunger macht.

Tipps

  • Fein reiben: Grob geraspelter Kürbis bleibt in Fäden im Teig hängen. Auf der feinen Seite der Reibe verschwindet er fast und macht die Krume gleichmäßig saftig.
  • Nicht zu lange rühren: Sobald das Mehl untergemischt ist, aufhören. Zu viel Rühren macht Muffins zäh.
  • Süße anpassen: Wer es süßer mag, nimmt einen Esslöffel mehr Ahornsirup oder gibt ein paar Rosinen dazu.
  • Gewürze variieren: Statt Zimt und Muskat passt auch eine Prise Lebkuchengewürz oder frisch geriebener Ingwer.

Varianten

  • Mit Butternut: Funktioniert genauso, muss aber geschält werden.
  • Mit Apfel: Die Hälfte des Kürbisses durch geriebenen Apfel ersetzen. Die Muffins werden fruchtiger.
  • Mit Schokostückchen: Ein Stück gehackte Zartbitterschokolade im Teig macht sie zur Wochenend-Variante.
  • Mit Frosting: Etwas Frischkäse mit Zimt glatt rühren und als dünne Haube aufstreichen.

Vorbereiten und aufbewahren

In einer Dose halten sich die Muffins zwei bis drei Tage, im Kühlschrank bis zu fünf Tage. Sie lassen sich auch gut einfrieren: einzeln in Beutel packen, bis zu drei Monate. Ein gefrorener Muffin taut bei Zimmertemperatur in etwa einer Stunde auf, oder du wärmst ihn kurz im Ofen auf.

Häufige Fragen

Muss ich den Kürbis vorher garen?

Nein. Roh geriebener Hokkaido gart im Ofen vollständig mit. Gekochtes Kürbispüree geht auch, macht den Teig aber feuchter – dann etwas weniger Milch nehmen.

Warum sinken meine Muffins ein?

Meist war die Ofentür zu früh offen oder der Teig zu flüssig. Lass die Tür in den ersten 15 Minuten zu und mach die Stäbchenprobe erst am Ende.

Veröffentlicht am 23.10.2026 · Snack

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