Kürbis-Hummus – mit geröstetem Hokkaido und Rauchpaprika
Gerösteter Hokkaido macht Hummus süßlich, orange und noch cremiger. Dazu kommt weniger Tahin als üblich, weil der Kürbis einen Teil der Bindung übernimmt – und auf dem Halloween-Buffet sieht die Schale einfach nach Herbst aus.
- Zeit
- 40 Min. + 10 Min. Ruhezeit
- Pro Portion
- 259 kcal
- Eiweiß
- 11 g
- Niveau
- Einfach

Zutaten
Nährwerte pro Portion
259 kcal
| Eiweiß | 11 g |
|---|---|
| Kohlenhydrate | 24 g |
| davon Zucker | 15 g |
| Fett | 10 g |
| Ballaststoffe | 12 g |
| Salz | 0,4 g |
Berechnet mit dem Bundeslebensmittelschlüssel; Richtwerte.
Zubereitung
Den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze (180 °C Umluft) vorheizen. Die Kürbiswürfel mit der Hälfte des Öls und einer Prise Salz auf einem Blech mit Backpapier verteilen.
Den Kürbis 20 bis 25 Minuten rösten, bis er weich ist und an den Kanten braune Stellen hat. Etwa 10 Minuten abkühlen lassen.
Die Kürbiskerne in einer trockenen Pfanne 2 bis 3 Minuten rösten, bis sie duften und anfangen zu knacken.
Kürbis, Kichererbsen, Tahin, Zitronensaft, Knoblauch, Kreuzkümmel und Rauchpaprika in einen hohen Becher geben. Mit dem Stabmixer 2 bis 3 Minuten pürieren und dabei 2 bis 4 EL Kichererbsenwasser zugeben, bis der Hummus glatt ist.
Mit Salz und Zitronensaft abschmecken. In eine Schale streichen, das restliche Öl darüberträufeln und mit den Kürbiskernen bestreuen.
Karotten, Kohlrabi und Paprika in fingerlange Stifte schneiden und zum Dippen dazulegen.
Warum das Rezept satt macht
Kichererbsen bringen pflanzliches Eiweiß und Ballaststoffe in den Dip, der Kürbis bringt Volumen und eine milde Süße. Weil er mitpüriert wird, brauchst du weniger Tahin und Öl, ohne dass der Hummus trocken wirkt. Das rohe Gemüse zum Dippen sorgt dafür, dass du kaust und knabberst – bei einem Snack ist das oft schon die halbe Miete.
Tipps
- Rösten statt kochen: Gekochter Kürbis macht den Hummus wässrig. Im Ofen verliert er Wasser und bekommt Röstaromen, die zum Rauchpaprika passen.
- Warm oder kalt pürieren: Lauwarmer Kürbis lässt sich am leichtesten glatt mixen. Ganz heiß spritzt es, ganz kalt wird es eher stückig.
- Konsistenz einstellen: Für einen Brotaufstrich weniger Kichererbsenwasser nehmen, für einen Dip etwas mehr.
- Für die Halloween-Party: Einen kleinen Hokkaido aushöhlen und den Hummus darin servieren. Das Kürbisfleisch aus dem Inneren kannst du gleich mitrösten.
Varianten
- Mit Butternut: Butternut schmeckt etwas nussiger, muss aber geschält werden.
- Mit Süßkartoffel: Ersetzt den Kürbis eins zu eins und macht den Hummus noch dicker.
- Mit Joghurt-Topping: Ein Klecks Skyr oder Sojajoghurt obendrauf macht den Dip frischer. Mit Skyr ist er nicht mehr vegan.
- Schärfer: Eine Prise Chiliflocken oder etwas frischer Ingwer im Mixer.
Vorbereiten und aufbewahren
Kürbis-Hummus hält sich gut abgedeckt drei bis vier Tage im Kühlschrank. Die Oberfläche mit etwas Öl oder Frischhaltefolie bedecken, dann wird sie nicht trocken. Die gerösteten Kürbiskerne erst kurz vor dem Servieren daraufstreuen, sonst werden sie weich. Das Gemüse schneidest du am besten frisch oder bewahrst es in einer Dose mit einem feuchten Küchentuch auf.
Häufige Fragen
Kann man Kürbis-Hummus einfrieren?
Ja, portionsweise in kleinen Dosen bis zu zwei Monate. Nach dem Auftauen einmal kräftig durchrühren und eventuell mit Zitronensaft nachwürzen.
Geht es auch ohne Tahin?
Ja. Dann schmeckt der Hummus weniger nussig. Ein Teelöffel Erdnussmus oder einfach etwas mehr Olivenöl gleicht das aus.
Veröffentlicht am 23.10.2026 · Snack


