Mittagessen

Bärlauchquark mit Kartoffeln – schnell, frisch und eiweißreich

Pellkartoffeln mit Quark sind schon ein gutes Essen – mit frischem Bärlauch werden sie zu einem echten Frühlingsgericht. Der Quark bekommt eine milde Knoblauchnote, Radieschen bringen Biss, und satt macht das Ganze ohne viel Aufwand.

Zeit
30 Min.
Pro Portion
471 kcal
Eiweiß
33 g
Niveau
Einfach
VegetarischEiweißreichGlutenfrei
Zum Rezept
Bärlauchquark mit Kartoffeln – schnell, frisch und eiweißreich – KI-generiertes SymbolbildKI-Bild

Zutaten

2 Portionen

Nährwerte pro Portion

471 kcal

Eiweiß33 g
Kohlenhydrate66 g
davon Zucker15 g
Fett6,4 g
Ballaststoffe6,5 g
Salz0,3 g

Berechnet mit dem Bundeslebensmittelschlüssel; Richtwerte.

Zubereitung

  1. Die Kartoffeln waschen und mit Schale in Salzwasser zugedeckt etwa 20 Minuten kochen, bis ein Messer leicht hineingleitet.

  2. Inzwischen den Bärlauch waschen, trocken tupfen, die Stiele abschneiden und die Blätter in sehr feine Streifen schneiden.

  3. Magerquark mit Milch und Leinöl glatt rühren. Den Bärlauch unterheben und mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken. Kurz kalt stellen, damit sich das Aroma entfaltet.

  4. Radieschen und Gurke putzen und klein schneiden.

  5. Die Kartoffeln abgießen, kurz ausdampfen lassen und nach Belieben pellen. Mit dem Bärlauchquark, den Radieschen und der Gurke servieren.

Warum das Rezept satt macht

Magerquark ist eine der einfachsten Eiweißquellen überhaupt und macht hier den Großteil des Essens aus. Zusammen mit den Kartoffeln hält das lange vor, obwohl das Gericht leicht wirkt. Der Teelöffel Leinöl rundet den Quark ab und trägt das Aroma des Bärlauchs. Radieschen und Gurke bringen zusätzliches Volumen und Frische auf den Teller.

Tipps

  • Fein schneiden statt pürieren: In feinen Streifen bleibt der Bärlauch frisch und grün. Püriert wird der Quark einheitlich grün und schmeckt etwas schärfer.
  • Dosieren nach Geschmack: Frischer Bärlauch ist kräftig. Lieber mit der Hälfte anfangen, probieren und nachlegen.
  • Kleine Kartoffeln: Sie garen gleichmäßiger und lassen sich gut mit Schale essen. Das spart das Pellen und bringt etwas mehr Ballaststoffe.
  • Bärlauch kaufen: Auf dem Wochenmarkt und im Supermarkt gibt es ihn im Frühling in kleinen Bunden. Selbst gesammelt nur, wenn du dir sicher bist – er sieht giftigen Maiglöckchen sehr ähnlich.

Varianten

  • Ohne Bärlauch: Außerhalb der Saison Schnittlauch, Petersilie und eine kleine geriebene Knoblauchzehe nehmen.
  • Mit Pesto: Ein bis zwei Esslöffel Bärlauchpesto in den Quark rühren, wenn du schon ein Glas vorbereitet hast.
  • Noch mehr Eiweiß: Ein hart gekochtes Ei pro Person passt gut dazu.
  • Laktosefrei: Laktosefreien Quark und laktosefreie Milch verwenden.

Vorbereiten und aufbewahren

Der Bärlauchquark hält sich zwei Tage abgedeckt im Kühlschrank, schmeckt aber am ersten Tag am frischesten. Gekochte Kartoffeln kannst du am nächsten Tag in der Pfanne zu Bratkartoffeln machen und mit dem restlichen Quark essen.

Häufige Fragen

Kann man Bärlauch einfrieren?

Ja, fein geschnitten in kleinen Portionen. Er verliert beim Auftauen etwas Struktur, für Quark und Suppen reicht das aber völlig.

Welcher Quark eignet sich?

Magerquark ist die leichteste Wahl. Wer es cremiger mag, mischt einen Teil Speisequark mit 20 % Fett darunter.

Veröffentlicht am 23.10.2026 · Mittagessen

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