Abendessen

Zucchinipuffer – mit Feta und Joghurtdip, aus der Pfanne

Wenn im Sommer eine Zucchini nach der anderen reif wird, sind Puffer die beste Verwendung. Mit Ei, Feta und Kichererbsenmehl halten sie gut zusammen, werden außen knusprig und brauchen nur wenig Öl in der Pfanne.

Zeit
35 Min.
Pro Portion
494 kcal
Eiweiß
35 g
Niveau
Einfach
VegetarischEiweißreichGlutenfrei
Zum Rezept
Zucchinipuffer – mit Feta und Joghurtdip, aus der Pfanne – KI-generiertes SymbolbildKI-Bild

Zutaten

2 Portionen

Nährwerte pro Portion

494 kcal

Eiweiß35 g
Kohlenhydrate23 g
davon Zucker11 g
Fett27 g
Ballaststoffe8,6 g
Salz1,2 g

Berechnet mit dem Bundeslebensmittelschlüssel; Richtwerte.

Zubereitung

  1. Die Zucchini grob raspeln, mit einem halben Teelöffel Salz mischen und 10 Minuten stehen lassen. Dann portionsweise in einem sauberen Küchentuch kräftig ausdrücken, bis kaum noch Wasser herausläuft.

  2. Inzwischen den Joghurt mit Knoblauch, Minze, einem Spritzer Zitronensaft und einer Prise Salz verrühren und kalt stellen.

  3. Die ausgedrückte Zucchini mit Eiern, Kichererbsenmehl, Feta, Frühlingszwiebeln, Dill, Zitronenschale und Pfeffer zu einem dicken Teig verrühren. Nur sparsam salzen, der Feta ist schon salzig.

  4. Die Hälfte des Öls in einer beschichteten Pfanne bei mittlerer Hitze erhitzen. Pro Puffer einen gehäuften Esslöffel Teig hineinsetzen und flach drücken, etwa 1 cm dick.

  5. Die Puffer 3 bis 4 Minuten braten, bis die Unterseite goldbraun ist und sie sich leicht lösen. Wenden und weitere 3 Minuten braten. Mit dem restlichen Öl die zweite Ladung braten.

  6. Die Puffer mit dem Joghurtdip und nach Wunsch etwas Rucola servieren.

Warum das Rezept satt macht

Die Puffer bestehen zum größten Teil aus Zucchini, also aus viel Volumen mit wenig Energie. Eier, Feta und Kichererbsenmehl halten den Teig zusammen und bringen Eiweiß, der griechische Joghurt im Dip legt noch einmal nach. Dazu kommt nur so viel Öl, wie die Pfanne braucht, damit die Puffer bräunen.

Tipps

  • Ausdrücken ist alles: Zucchini besteht fast nur aus Wasser. Bleibt zu viel im Teig, zerfallen die Puffer und werden nicht knusprig. Lieber zweimal ausdrücken.
  • Kichererbsenmehl: Es bindet gut, schmeckt leicht nussig und ist von Natur aus glutenfrei. Du findest es im Supermarkt bei den Mehlen oder im Asialaden.
  • Nicht zu früh wenden: Die Puffer sind bereit zum Wenden, wenn die Ränder fest aussehen und sie sich mit dem Pfannenwender leicht lösen lassen.
  • Warm halten: Die erste Ladung im Ofen bei 80 °C warm halten, während die zweite brät.

Varianten

  • Aus dem Ofen: Den Teig als flache Kleckse auf ein Blech mit Backpapier setzen, mit wenig Öl bepinseln und bei 200 °C Ober-/Unterhitze (180 °C Umluft) etwa 20 Minuten backen, nach 12 Minuten wenden.
  • Mit Mehl: Statt Kichererbsenmehl gehen auch Dinkelvollkornmehl oder fein gemahlene Haferflocken, dann ist das Rezept aber nicht mehr glutenfrei.
  • Mit Möhre: Ein Teil der Zucchini kann durch geraspelte Möhre ersetzt werden, das macht die Puffer etwas süßer und bunter.

Wenn die Saison vorbei ist

Zucchini aus dem Freiland gibt es von Juni bis September. Im Herbst und Winter funktionieren die Puffer genauso mit geraspeltem Kürbis, Pastinake oder Möhre – diese Gemüse musst du nicht salzen und ausdrücken, sie sind trockener. Tiefgekühlte Zucchini eignet sich nicht gut, sie wird nach dem Auftauen zu weich.

Vorbereiten und aufbewahren

Gebratene Puffer halten sich zwei Tage im Kühlschrank. Am besten in einer heißen Pfanne ohne Öl oder im Ofen aufwärmen, dann werden sie wieder knusprig. Den Teig solltest du nicht vorbereiten, weil die Zucchini weiter Wasser zieht.

Veröffentlicht am 23.10.2026 · Abendessen

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