Abendessen

Tofu-Geschnetzeltes mit Champignons – vegan nach Zürcher Art

Zürcher Geschnetzeltes lebt von zarten Streifen in heller, cremiger Sauce. Diese vegane Version nimmt Tofu, der vorher knusprig gebraten wird, und eine Sauce aus Brühe und Sojadrink mit einem Löffel Senf. Ohne Sahne, aber mit allem, was das Gericht ausmacht.

Zeit
40 Min.
Pro Portion
545 kcal
Eiweiß
38 g
Niveau
Einfach
VeganVegetarischEiweißreichLaktosefrei
Zum Rezept
Tofu-Geschnetzeltes mit Champignons – vegan nach Zürcher Art – KI-generiertes SymbolbildKI-Bild

Zutaten

2 Portionen

Nährwerte pro Portion

545 kcal

Eiweiß38 g
Kohlenhydrate50 g
davon Zucker5,0 g
Fett20 g
Ballaststoffe11 g
Salz1,9 g

Berechnet mit dem Bundeslebensmittelschlüssel; Richtwerte.

Zubereitung

  1. Den Reis nach Packungsangabe in Salzwasser garen, das dauert etwa 30 Minuten.

  2. Den Tofu in ein sauberes Küchentuch wickeln und kräftig ausdrücken. In dünne Streifen schneiden und mit der Sojasauce und 1 TL der Stärke vorsichtig mischen.

  3. Zwei Drittel des Öls in einer großen beschichteten Pfanne erhitzen. Die Tofustreifen bei mittlerer bis starker Hitze 6 bis 8 Minuten braten und dabei nur ab und zu wenden, bis sie rundum goldbraun und knusprig sind. Herausnehmen.

  4. Das übrige Öl in die Pfanne geben. Die Zwiebel 3 Minuten glasig dünsten, dann Champignons und Knoblauch dazugeben und 5 Minuten braten, bis die Pilze gebräunt sind. Das Paprikapulver kurz mitrösten.

  5. Die restliche Stärke im kalten Sojadrink glatt rühren. Die Brühe in die Pfanne gießen und aufkochen, dann den Sojadrink einrühren und 2 Minuten köcheln, bis die Sauce sämig ist. Mit Senf, Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken.

  6. Den Tofu unterheben und nur kurz erwärmen, damit er knusprig bleibt. Mit Petersilie bestreuen und mit dem Reis servieren.

Warum das Rezept satt macht

Tofu ist eine der eiweißreichsten pflanzlichen Zutaten, und Sojadrink in der Sauce legt noch etwas nach. Die Champignons geben dem Gericht Volumen und einen herzhaften Geschmack, der an die Fleischversion erinnert. Mit Vollkornreis statt der klassischen Rösti wird daraus ein Teller, der lange vorhält, ohne schwer im Magen zu liegen.

Tipps

  • Tofu gut ausdrücken. Je weniger Wasser drin ist, desto knuspriger wird er. Wer Zeit hat, legt ihn 15 Minuten zwischen zwei Brettchen mit etwas Schwerem obendrauf.
  • Nicht ständig wenden. Tofu braucht Kontakt mit der heißen Pfanne, um eine Kruste zu bekommen. Lass die Streifen jeweils zwei Minuten liegen.
  • Erst zum Schluss in die Sauce. Wenn der Tofu lange in der Sauce zieht, wird die Kruste weich. Kurz unterheben reicht.
  • Ein Schluck Weißwein in der Sauce ist klassisch für Zürcher Art. Gib ihn vor der Brühe in die Pfanne und lass ihn eine Minute einkochen.

Varianten

  • Mit Seitan: Seitan in Streifen ist fester und erinnert noch mehr an Fleisch. Er wird genauso angebraten.
  • Mit Nudeln: Statt Reis passen breite Vollkornbandnudeln gut zur cremigen Sauce.
  • Mit Fleisch: Wer nicht vegan isst, nimmt 300 g Putenbrust in Streifen und brät sie wie den Tofu, nur ohne Stärke.

Vorbereiten und aufbewahren

Sauce und Reis halten sich getrennt zwei bis drei Tage im Kühlschrank. Den Tofu am besten separat aufbewahren und beim Aufwärmen kurz in der Pfanne anbraten, bevor er in die Sauce kommt. Die Sauce dickt im Kühlschrank nach, gib beim Erhitzen einen Schluck Wasser oder Sojadrink dazu.

Häufige Fragen

Welcher Tofu eignet sich?

Fester Natur-Tofu. Seidentofu ist zu weich und zerfällt in der Pfanne. Räuchertofu geht auch, dann schmeckt das Gericht deutlich rauchiger.

Flockt Sojadrink in der Sauce aus?

Nicht, wenn er mit Stärke angerührt und nicht sprudelnd gekocht wird. Säure wie Zitronensaft erst am Ende zugeben.

Veröffentlicht am 23.10.2026 · Abendessen

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