Taboulé mit Bulgur – viel Petersilie, Minze und Kichererbsen
Im Libanon ist Taboulé ein Kräutersalat mit etwas Bulgur – nicht umgekehrt. Genau so ist dieses Rezept gebaut: Berge von Petersilie, frische Minze, Tomaten und reichlich Zitrone. Kichererbsen machen aus der Vorspeise ein Mittagessen.
- Zeit
- 25 Min. + 15 Min. Ruhezeit
- Pro Portion
- 474 kcal
- Eiweiß
- 19 g
- Niveau
- Einfach

Zutaten
Nährwerte pro Portion
474 kcal
| Eiweiß | 19 g |
|---|---|
| Kohlenhydrate | 54 g |
| davon Zucker | 9,4 g |
| Fett | 15 g |
| Ballaststoffe | 21 g |
| Salz | 0,9 g |
Berechnet mit dem Bundeslebensmittelschlüssel; Richtwerte.
Zubereitung
Den Bulgur in einer Schüssel mit 120 ml heißem Wasser, einem Drittel des Zitronensafts und einer Prise Salz übergießen. Abdecken und 15 Minuten quellen lassen, bis er weich ist.
Petersilie und Minze waschen und sehr gründlich trocken schleudern – nasse Kräuter werden beim Hacken zu Brei. Mit einem scharfen Messer fein hacken, die dünnen Petersilienstiele dürfen mit.
Die Tomaten würfeln und in einem Sieb kurz abtropfen lassen, damit der Salat nicht verwässert.
Den Bulgur mit einer Gabel auflockern. Restlichen Zitronensaft, Olivenöl, ½ TL Salz und Pfeffer untermischen.
Kräuter, Tomaten, Frühlingszwiebeln und Kichererbsen dazugeben und locker vermengen. Das Taboulé soll deutlich nach Zitrone schmecken, sonst noch etwas Saft oder Salz ergänzen.
Mit den Salatblättern servieren, mit denen sich das Taboulé gut aufnehmen und essen lässt.
Warum das Rezept satt macht
Taboulé ist ein Salat, bei dem die Kräuter die Hauptrolle spielen. Petersilie und Minze bringen viel Volumen und kaum Energie, der Bulgur ist eher Bindemittel als Sättigungsbeilage. Die Kichererbsen sorgen für das, was dem Original als Mittagessen fehlt: pflanzliches Eiweiß und Ballaststoffe, die länger satt halten.
Der kräftige Zitronensaft gibt so viel Geschmack, dass ein wenig Olivenöl für die ganze Schüssel genügt.
Tipps
- Feinen Bulgur nehmen: Er quillt ohne Kochen. Grober Bulgur muss etwa 10 Minuten köcheln und hat mehr Biss, passt aber weniger zum Original.
- Messer statt Mixer: Im Zerkleinerer werden die Kräuter schnell nass und dunkel. Mit einem scharfen Messer bleiben sie grün und duftig.
- Mehr Kräuter als gedacht: Vier Bund Petersilie klingen nach viel. Nach dem Hacken ist es genau die richtige Menge.
- Tomaten abtropfen: Ihr Saft macht den Bulgur sonst matschig.
Varianten
- Glutenfrei: Bulgur ist aus Weizen. Mit Quinoa oder Hirse wird das Taboulé glutenfrei.
- Mit Gurke: Eine fein gewürfelte Gurke bringt zusätzliche Frische.
- Würziger: Eine Prise Zimt oder Piment im Dressing ist im Nahen Osten verbreitet und gibt eine warme Note.
- Mit Joghurt-Dip: Ein Klecks griechischer Joghurt mit Knoblauch dazu. Vegan ist das Gericht dann nicht mehr.
Vorbereiten und aufbewahren
Das Taboulé hält sich gut verschlossen zwei Tage im Kühlschrank. Die Kräuter werden dabei etwas weicher, der Geschmack bleibt aber frisch. Zum Mitnehmen packst du die Salatblätter separat ein. Vor dem Essen einen Spritzer Zitrone darüber, dann schmeckt es wie frisch gemacht.
Häufige Fragen
Ist Taboulé das Gleiche wie Couscous-Salat?
Nein. Taboulé wird traditionell mit Bulgur gemacht und besteht vor allem aus Kräutern. Couscous-Salat hat meist mehr Getreide als Grün und ein anderes Mundgefühl.
Kann ich krause Petersilie verwenden?
Ja, sie ist etwas herber und fester. Glatte Petersilie ist aromatischer und lässt sich feiner hacken, deshalb wird sie meist bevorzugt.
Veröffentlicht am 23.10.2026 · Mittagessen


