Abendessen

Linsencurry mit Spinat und Kokosmilch – vegan und sättigend

Rote Linsen kochen in einer würzigen Tomaten-Kokos-Sauce weich, am Schluss fällt eine Ladung Spinat darin zusammen. Das Curry ist in einer guten halben Stunde fertig und schmeckt am zweiten Tag noch besser.

Zeit
35 Min.
Pro Portion
576 kcal
Eiweiß
27 g
Niveau
Einfach
VeganVegetarischEiweißreichLaktosefreiMeal Prep
Zum Rezept
Linsencurry mit Spinat und Kokosmilch – vegan und sättigend – KI-generiertes SymbolbildKI-Bild

Zutaten

4 Portionen

Nährwerte pro Portion

576 kcal

Eiweiß27 g
Kohlenhydrate79 g
davon Zucker8,1 g
Fett14 g
Ballaststoffe12 g
Salz1,0 g

Berechnet mit dem Bundeslebensmittelschlüssel; Richtwerte.

Zubereitung

  1. Den Reis nach Packungsanweisung garen. Die Linsen in einem Sieb abspülen, bis das Wasser fast klar ist.

  2. Das Öl in einem großen Topf erhitzen und die Zwiebel bei mittlerer Hitze 4 Minuten glasig dünsten. Knoblauch und Ingwer 1 Minute mitbraten.

  3. Currypulver, Kreuzkümmel und Tomatenmark dazugeben und unter Rühren 1 Minute rösten, bis es duftet. Wird es zu trocken, einen Schluck Brühe dazugeben.

  4. Linsen, Tomaten, Kokosmilch und Brühe einrühren, aufkochen und offen 15 bis 20 Minuten leise köcheln lassen. Öfter umrühren, bis die Linsen weich und sämig sind.

  5. Den Spinat in zwei Portionen unterrühren und 1 bis 2 Minuten zusammenfallen lassen.

  6. Mit Salz und Limettensaft abschmecken, mit Koriander bestreuen und mit dem Reis servieren.

Warum das Rezept satt macht

Rote Linsen gehören zu den eiweißreichsten pflanzlichen Lebensmitteln und bringen viele Ballaststoffe mit. Zusammen mit dem Reis ergibt das eine Mahlzeit, die lange vorhält – ganz ohne Fleisch. Der Spinat fällt stark zusammen. Eine riesige Tüte wird zu ein paar Löffeln im Topf und bringt Volumen und Farbe auf den Teller.

Kokosmilch light hat deutlich weniger Fett als die normale Variante. Eine Dose reicht hier für vier Portionen, damit das Curry cremig wird.

Tipps

  • Gewürze rösten: Curry und Kreuzkümmel entfalten ihr Aroma erst im heißen Fett. Diese eine Minute macht den Unterschied zwischen staubig und rund.
  • Konsistenz anpassen: Linsen saugen viel Flüssigkeit auf. Ist das Curry zu dick, gib heißes Wasser dazu. Ist es zu dünn, lass es ein paar Minuten länger offen köcheln.
  • Limette nicht vergessen: Die Säure am Ende bringt die Gewürze zum Leuchten. Ohne schmeckt das Curry flach.
  • Kein Koriander-Fan? Glatte Petersilie oder ein paar Frühlingszwiebelringe tun es auch.

Varianten

  • Mit Gemüse: Gewürfelte Süßkartoffel oder Blumenkohl mit den Linsen kochen. Die Garzeit bleibt gleich.
  • Mit Kichererbsen: Eine Dose abgetropfte Kichererbsen in den letzten 5 Minuten unterrühren.
  • Schärfer: Eine frische Chili mit Zwiebel und Ingwer anbraten.
  • Mit Joghurt: Ein Klecks Naturjoghurt obendrauf kühlt und ergänzt Eiweiß. Dann ist das Gericht nicht mehr vegan.

Vorbereiten und aufbewahren

Linsencurry ist eines der besten Gerichte zum Vorkochen. Es hält sich im Kühlschrank vier Tage und lässt sich portionsweise bis zu drei Monate einfrieren. Beim Aufwärmen dickt es nach, ein Schuss Wasser hilft. Den Reis bewahrst du am besten getrennt auf und kühlst ihn nach dem Kochen schnell herunter.

Häufige Fragen

Kann ich auch braune oder grüne Linsen nehmen?

Ja, aber sie brauchen länger, je nach Sorte 25 bis 40 Minuten, und zerfallen nicht. Das Curry wird dann stückiger. Gib etwas mehr Brühe dazu.

Geht auch TK-Spinat?

Ja, etwa 300 g Blattspinat. Gib ihn gefroren dazu und lass ihn 5 Minuten mitköcheln, bis er aufgetaut ist.

Veröffentlicht am 23.10.2026 · Abendessen

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