Frühstück

Eiweißbrot mit Quark und Saaten – ohne Mehl gebacken

Dieses Eiweißbrot kommt ganz ohne Mehl aus: Quark und Eier machen es saftig, Mandeln und Saaten geben Biss. Der Teig ist in zehn Minuten angerührt, danach hast du für mehrere Tage Brot zum Frühstück.

Zeit
1 Std. 10 Min. + 30 Min. Ruhezeit
Pro Portion
183 kcal
Eiweiß
13 g
Niveau
Einfach
Low CarbVegetarischGlutenfreiMeal Prep
Zum Rezept
Eiweißbrot mit Quark und Saaten – ohne Mehl gebacken – KI-generiertes SymbolbildKI-Bild

Zutaten

12 Portionen

Nährwerte pro Portion

183 kcal

Eiweiß13 g
Kohlenhydrate2,7 g
davon Zucker2,2 g
Fett12 g
Ballaststoffe3,8 g
Salz1,0 g

Berechnet mit dem Bundeslebensmittelschlüssel; Richtwerte.

Zubereitung

  1. Den Ofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vorheizen. Die Kastenform (ca. 25 cm) mit Backpapier auslegen.

  2. Quark und Eier in einer Schüssel mit dem Schneebesen glatt rühren, bis keine Klümpchen mehr zu sehen sind.

  3. Mandeln, Leinsamen, Sonnenblumenkerne, Chiasamen, Backpulver und Salz mischen und unter die Quarkmasse rühren. Den Teig 10 Minuten quellen lassen, bis er dicker und zäher geworden ist.

  4. Den Teig in die Form füllen, die Oberfläche mit einem nassen Löffel glatt streichen, längs einmal etwa 1 cm tief einschneiden und mit den Kürbiskernen bestreuen.

  5. Im unteren Drittel des Ofens 55 bis 60 Minuten backen, bis die Kruste goldbraun ist und ein Holzstäbchen in der Mitte fast trocken herauskommt.

  6. Das Brot aus der Form heben und auf einem Gitter mindestens 30 Minuten abkühlen lassen. Erst dann in 12 Scheiben schneiden, warm ist die Krume noch klebrig.

Warum das Rezept satt macht

Statt Mehl tragen hier Quark, Eier, Mandeln und Saaten das Brot. Das bringt viel Eiweiß und Ballaststoffe in jede Scheibe und nur wenig schnell verfügbare Kohlenhydrate. Leinsamen und Chiasamen binden Wasser und quellen auf, deshalb fühlt sich eine Scheibe deutlich gehaltvoller an als normales Toastbrot.

Gleichzeitig ist das Brot durch Nüsse und Saaten nicht gerade leicht. Eine oder zwei Scheiben mit Gemüse, Frischkäse oder einem Ei sind ein gutes Frühstück.

Tipps

  • Quellen lassen lohnt sich: In den zehn Minuten Ruhezeit ziehen Leinsamen und Chia Flüssigkeit. Der Teig wird formbarer und das Brot fällt beim Backen weniger zusammen.
  • Unten backen: Im unteren Drittel bekommt das Brot genug Hitze von unten und die Oberseite wird nicht zu dunkel. Bräunt sie zu schnell, leg nach 40 Minuten ein Stück Backpapier darauf.
  • Geduld beim Anschneiden: Ein Eiweißbrot ist erst nach dem Abkühlen schnittfest. Am besten schmeckt es am nächsten Tag, kurz getoastet.
  • Ein scharfes Brotmesser mit Wellenschliff schneidet die saftige Krume sauberer als ein glattes Messer.

Varianten

  • Mit Kräutern: Zwei Esslöffel gehackten Schnittlauch oder getrocknete italienische Kräuter in den Teig rühren.
  • Herzhaft-würzig: Einen Teelöffel Kreuzkümmel oder Paprikapulver unter die trockenen Zutaten mischen.
  • Ohne Mandeln: Die gemahlenen Mandeln durch gemahlene Sonnenblumenkerne ersetzen. Das Brot wird dann etwas dunkler.

Vorbereiten und aufbewahren

In ein Tuch gewickelt oder in einer Brotdose hält sich das Brot im Kühlschrank vier bis fünf Tage. Wegen des Quarks gehört es nicht in den warmen Brotkasten. Zum Einfrieren schneidest du es vorher in Scheiben und legst Backpapier dazwischen, dann kannst du einzelne Scheiben direkt in den Toaster stecken.

Häufige Fragen

Ist das Eiweißbrot glutenfrei?

Die Zutaten enthalten kein Getreide. Prüf beim Backpulver trotzdem kurz die Packung, manche Sorten enthalten Weizenstärke.

Warum ist mein Brot innen noch feucht?

Meist wurde es zu früh angeschnitten oder nicht lange genug gebacken. Lass es beim nächsten Mal fünf bis zehn Minuten länger im Ofen und vollständig auskühlen.

Veröffentlicht am 23.10.2026 · Frühstück

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