Apfelkuchen light – versunken, mit Quark im Teig
Beim versunkenen Apfelkuchen liegen die Äpfel nicht auf dem Teig, sie sinken beim Backen hinein. Das macht den Kuchen besonders saftig – und weil Quark im Teig steckt, reicht ein Teil der üblichen Fettmenge.
- Zeit
- 1 Std. 5 Min. + 30 Min. Ruhezeit
- Pro Portion
- 201 kcal
- Eiweiß
- 7 g
- Niveau
- Einfach

Zutaten
Nährwerte pro Portion
201 kcal
| Eiweiß | 7,4 g |
|---|---|
| Kohlenhydrate | 25 g |
| davon Zucker | 13 g |
| Fett | 7,0 g |
| Ballaststoffe | 3,5 g |
| Salz | 0,4 g |
Berechnet mit dem Bundeslebensmittelschlüssel; Richtwerte.
Zubereitung
Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vorheizen. Eine Springform (26 cm) mit Backpapier auslegen und den Rand leicht einfetten.
Die Äpfel schälen, halbieren und das Kerngehäuse herausschneiden. Die Hälften mit der runden Seite nach oben mehrmals längs einschneiden, ohne sie ganz durchzuschneiden, und mit Zitronensaft beträufeln.
Eier, Zucker, Vanillezucker und Salz mit dem Handrührgerät 3 Minuten hell und schaumig schlagen. Quark und Öl kurz unterrühren.
Mehl und Backpulver mischen und auf niedriger Stufe nur so lange unterrühren, bis ein glatter Teig entsteht.
Den Teig in die Form streichen. Die Apfelhälften mit der eingeschnittenen Seite nach oben dicht an dicht leicht in den Teig drücken, mit Zimt bestäuben und mit den Mandeln bestreuen.
Auf mittlerer Schiene 35 bis 40 Minuten backen, bis der Teig zwischen den Äpfeln goldbraun ist und an einem Holzstäbchen nichts mehr kleben bleibt. Wird die Oberfläche zu dunkel, nach 25 Minuten mit Backpapier abdecken.
Den Kuchen mindestens 30 Minuten in der Form abkühlen lassen, dann den Rand lösen und in 12 Stücke schneiden.
Warum das Rezept satt macht
Bei diesem Apfelkuchen besteht ein großer Teil eines Stücks aus Apfel. Das bringt Volumen, Saft und Ballaststoffe, ohne viel Energie. Der Quark im Teig ersetzt die Butter zum Teil und liefert Eiweiß, Dinkelvollkornmehl macht den Boden etwas kerniger als Weißmehl. Ein Stück zum Kaffee darf also ganz entspannt ein Stück Kuchen sein.
Tipps
- Säuerliche Äpfel: Boskop, Elstar oder Braeburn bringen Säure mit, die den Kuchen frisch hält. Sehr süße Sorten machen ihn schnell eintönig.
- Fächer schneiden: Die Einschnitte sollten etwa zwei Drittel tief gehen. Dann fächern die Äpfel beim Backen schön auf und garen gleichmäßig.
- Nicht zu lange rühren: Sobald das Mehl untergemischt ist, aufhören. So bleibt der Teig locker.
- Abkühlen lassen: Warm ist der Teig um die Äpfel noch sehr weich. Nach dem Abkühlen lässt er sich sauber schneiden.
Varianten
- Mit Birne: Halb Äpfel, halb feste Birnen – passt besonders gut zu Zimt.
- Mit Rosinen: Eine Handvoll Rosinen im Teig ergibt einen Hauch Weihnachtsbäckerei.
- Heller Teig: Die Hälfte des Vollkornmehls durch Weizenmehl Type 405 ersetzen, wenn du einen feineren Boden möchtest.
- Mit Streuseln: Etwas Haferflocken, Mandeln und wenig Butter verkneten und über die Äpfel bröseln.
Vorbereiten und aufbewahren
Abgedeckt hält sich der Kuchen zwei Tage bei Zimmertemperatur, im Kühlschrank bis zu vier Tage. Einzelne Stücke lassen sich gut einfrieren und in etwa einer Stunde auftauen. Kurz im Ofen aufgewärmt schmeckt er fast wie frisch gebacken.
Häufige Fragen
Kann ich den Zucker ganz weglassen?
Der Teig braucht etwas Zucker für Struktur und Bräune. Du kannst ihn aber durch Erythrit ersetzen. Der Kuchen wird dann etwas blasser.
Warum sind meine Äpfel nicht versunken?
Eigentlich sinken sie gar nicht: Der Teig geht beim Backen um sie herum nach oben. Drück die Hälften deshalb nur leicht an und lass zwischen ihnen einen schmalen Spalt, durch den der Teig steigen kann.
Veröffentlicht am 23.10.2026 · Dessert


