Gemüsechips aus dem Ofen – Rote Bete, Pastinake und Süßkartoffel
Diese Chips sind bunt, knusprig und brauchen nur einen guten Esslöffel Öl für zwei Personen. Das Geheimnis sind hauchdünne Scheiben und eine niedrige Ofentemperatur, bei der das Gemüse eher trocknet als frittiert.
- Zeit
- 55 Min. + 10 Min. Ruhezeit
- Pro Portion
- 223 kcal
- Eiweiß
- 5 g
- Niveau
- Mittel

Zutaten
Nährwerte pro Portion
223 kcal
| Eiweiß | 4,9 g |
|---|---|
| Kohlenhydrate | 32 g |
| davon Zucker | 12 g |
| Fett | 7,0 g |
| Ballaststoffe | 6,2 g |
| Salz | 0,1 g |
Berechnet mit dem Bundeslebensmittelschlüssel; Richtwerte.
Zubereitung
Den Backofen auf 150 °C Ober-/Unterhitze (130 °C Umluft) vorheizen und zwei Backbleche mit Backpapier auslegen. Umluft ist hier besser, weil die Feuchtigkeit schneller abzieht.
Süßkartoffel und Pastinake schälen und mit dem Gemüsehobel in 1 bis 2 mm dünne Scheiben hobeln. Die Rote Bete zuletzt schälen und hobeln, am besten mit Handschuhen, weil sie stark färbt.
Die Scheiben auf Küchenpapier ausbreiten und gründlich trocken tupfen. Je trockener das Gemüse, desto knuspriger werden die Chips.
Das Gemüse mit Öl und Paprikapulver in einer Schüssel mit den Händen mischen, bis jede Scheibe einen hauchdünnen Ölfilm hat. Die Rote Bete getrennt mischen, damit sie die anderen Sorten nicht einfärbt.
Die Scheiben in einer Lage ohne Überlappen auf die Bleche legen. 35 bis 45 Minuten backen, nach 20 Minuten wenden und die Bleche tauschen.
Ab 30 Minuten regelmäßig nachsehen und fertige Chips herausnehmen: Sie sind fertig, wenn sich die Ränder wellen und die Mitte nicht mehr weich ist. Dünnere Scheiben sind früher so weit.
Die Chips salzen und auf einem Gitter 10 Minuten auskühlen lassen. Erst dabei werden sie richtig knusprig.
Warum das Rezept satt macht
Kartoffelchips aus der Tüte werden in Fett ausgebacken und saugen sich damit voll. Diese Gemüsechips trocknen dagegen langsam im Ofen, für zwei Bleche reicht ein guter Esslöffel Öl. Wurzelgemüse bringt Ballaststoffe mit und hat einen eigenen, leicht süßen Geschmack, sodass wenig Salz genügt.
Beim Backen verliert das Gemüse viel Wasser und schrumpft deutlich. Was am Anfang nach viel aussieht, ergibt am Ende eine gut gefüllte Schale pro Person.
Tipps
- Dünn ist alles. Mit dem Messer gelingen gleichmäßig dünne Scheiben kaum. Ein Gemüsehobel macht den Unterschied zwischen knusprig und zäh. Benutze unbedingt den Fingerschutz.
- Nicht zu heiß backen. Bei hoher Temperatur verbrennen die Ränder, bevor die Mitte trocken ist. Lieber etwas länger bei niedriger Hitze.
- Rausnehmen statt warten. Nicht alle Scheiben werden gleichzeitig fertig. Wer fertige Chips herausnimmt, verhindert, dass einige dunkel und bitter werden.
Varianten
- Mit Karotte oder Kürbis: Beide lassen sich genauso hobeln und backen, Hokkaido sogar mit Schale.
- Mit Kräutern: Statt Paprika getrockneten Rosmarin oder Thymian verwenden.
- Mit Dip: Dazu passt ein Joghurt-Kräuter-Dip oder Hummus.
Vorbereiten und aufbewahren
Gemüsechips schmecken frisch am besten. In einer luftdichten Dose bleiben sie einen Tag knusprig. Sind sie weich geworden, legst du sie 5 Minuten bei 150 °C zurück in den Ofen.
Häufige Fragen
Warum werden meine Chips nicht knusprig?
Meist sind die Scheiben zu dick, zu nass oder liegen übereinander. Dann dampft das Gemüse, statt zu trocknen. Gründlich abtupfen und den Blechen Platz lassen hilft.
Gehen Gemüsechips auch in der Heißluftfritteuse?
Ja, in kleinen Portionen bei etwa 160 °C. Sie brauchen dort etwa 10 bis 15 Minuten und müssen öfter durchgeschüttelt werden.
Veröffentlicht am 23.10.2026 · Snack


