Vegane Protein-Pancakes – mit Hafer und Kichererbsenmehl
Ohne Ei werden Pancakes nicht so luftig wie das Original – dafür saftig, etwas dichter und richtig sättigend. Kichererbsenmehl und Sojadrink bringen das Eiweiß, geschrotete Leinsamen halten den Teig zusammen.
- Zeit
- 20 Min.
- Pro Portion
- 434 kcal
- Eiweiß
- 23 g
- Niveau
- Einfach

Zutaten
Nährwerte pro Portion
434 kcal
| Eiweiß | 23 g |
|---|---|
| Kohlenhydrate | 40 g |
| davon Zucker | 6,0 g |
| Fett | 16 g |
| Ballaststoffe | 18 g |
| Salz | 1,4 g |
Berechnet mit dem Bundeslebensmittelschlüssel; Richtwerte.
Zubereitung
Die Haferflocken im Mixer oder mit dem Stabmixer in einem hohen Gefäß fein mahlen.
Gemahlene Flocken, Kichererbsenmehl, Leinsamen, Backpulver, Zimt und eine Prise Salz mischen. Den Sojadrink dazugießen und zu einem dicken, glatten Teig verrühren.
Den Teig 10 Minuten quellen lassen. Er wird dabei deutlich fester – das ist der Moment, in dem die Leinsamen die Arbeit des Eis übernehmen.
Die Pfanne bei mittlerer Hitze erhitzen und dünn mit Öl auspinseln. Pro Pancake etwa 1½ EL Teig hineingeben und zu einem kleinen Kreis verstreichen.
Braten, bis die Unterseite goldbraun ist und der Rand fest und matt wirkt, ca. 3 Minuten. Erst dann vorsichtig wenden und weitere 2 Minuten backen.
Die Pancakes stapeln, den Sojajoghurt darübergeben und mit den Himbeeren belegen.
Warum das Rezept satt macht
Kichererbsenmehl hat deutlich mehr Eiweiß als Weizenmehl, und auch Sojadrink und Sojajoghurt tragen ihren Teil bei. Zusammen mit den Haferflocken und Leinsamen steckt in den Pancakes außerdem eine ordentliche Portion Ballaststoffe. Das macht sie zu einem Frühstück, das bis zum Mittag trägt, statt nach einer Stunde schon wieder Lust auf Süßes zu machen.
Ehrlich zur Konsistenz
Ohne Ei gibt es keinen Eischnee und kein Eiweiß, das beim Braten stockt. Die Pancakes gehen deshalb nur leicht auf und bleiben innen weich und etwas kompakt – eher wie ein saftiger Haferpfannkuchen als wie ein fluffiger American Pancake. Sie sind außerdem empfindlicher beim Wenden. Kleine Pancakes, mittlere Hitze und Geduld sind hier wichtiger als bei der Version mit Ei.
Kichererbsenmehl schmeckt roh leicht nach Bohnen. Durchgebraten ist davon kaum noch etwas zu merken, Zimt und Himbeeren übernehmen den Geschmack.
Tipps
- Quellzeit nicht abkürzen. Ohne die zehn Minuten fehlt dem Teig der Halt, und die Pancakes zerfallen in der Pfanne.
- Zu dünn? Zu dick? Der Teig soll langsam vom Löffel fließen. Läuft er, einen Esslöffel gemahlene Flocken nachgeben, ist er zu zäh, einen Schuss Sojadrink.
- Nicht zu früh wenden. Erst wenn sich der Pancake mit dem Pfannenwender leicht anheben lässt, ist die Unterseite stabil genug.
Varianten
- Bananig: Eine halbe zerdrückte Banane in den Teig geben. Die Pancakes werden süßer und noch etwas weicher.
- Mit Beeren im Teig: Ein paar Heidelbeeren direkt auf den Teig in der Pfanne streuen, bevor du wendest.
- Herzhaft: Zimt weglassen, dafür Kräuter und Pfeffer in den Teig, dazu Tomaten und Rucola.
Häufige Fragen
Kann ich die Pancakes vorbereiten?
Gebraten halten sie sich gut verpackt zwei Tage im Kühlschrank. Im Toaster oder in der Pfanne kurz aufwärmen, dann werden sie wieder weich.
Geht es auch ohne Kichererbsenmehl?
Ja, mit mehr Haferflocken. Die Pancakes enthalten dann aber weniger Eiweiß und werden etwas klebriger.
Veröffentlicht am 23.10.2026 · Frühstück


