Quarkbällchen aus dem Ofen – fluffig, ohne Frittieren
Quarkbällchen gehören zu Fasching wie Pfannkuchen und Krapfen – meist schwimmen sie aber im heißen Fett. Aus dem Ofen werden sie außen leicht knusprig und innen weich wie ein Quarkbrötchen. Ein Hauch Butter und Zimtzucker zum Schluss sorgt für das typische Gefühl am Gaumen.
- Zeit
- 35 Min.
- Pro Portion
- 182 kcal
- Eiweiß
- 7 g
- Niveau
- Einfach

Zutaten
Nährwerte pro Portion
182 kcal
| Eiweiß | 7,2 g |
|---|---|
| Kohlenhydrate | 27 g |
| davon Zucker | 9,2 g |
| Fett | 4,4 g |
| Ballaststoffe | 1,5 g |
| Salz | 0,3 g |
Berechnet mit dem Bundeslebensmittelschlüssel; Richtwerte.
Zubereitung
Den Ofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen.
Quark, Ei, 40 g Zucker, Vanillezucker, Öl, Zitronenschale und Salz mit dem Schneebesen glatt rühren. Mehl und Backpulver mischen, dazugeben und mit einem Löffel oder den Knethaken nur so lange verkneten, bis ein weicher, leicht klebriger Teig entsteht.
Mit leicht geölten Händen 16 walnussgroße Bällchen formen und mit etwas Abstand auf das Blech setzen.
Im Ofen 18 bis 20 Minuten backen, bis die Bällchen goldgelb sind und an der Unterseite leicht gebräunt. In der Heißluftfritteuse gelingen sie bei 160 °C in 10 bis 12 Minuten, in zwei Durchgängen mit Abstand im leicht geölten Korb.
Den restlichen Zucker mit dem Zimt in einem tiefen Teller mischen. Die noch warmen Bällchen dünn mit der geschmolzenen Butter bestreichen und im Zimtzucker wälzen.
Warum das Rezept leichter ist
Klassische Quarkbällchen werden im Fett ausgebacken und saugen sich dabei voll. Im Ofen oder in der Heißluftfritteuse kommt nur ein wenig Öl in den Teig und ein Hauch Butter auf die Oberfläche. Magerquark macht den Teig saftig und bringt etwas Eiweiß mit. Das Ergebnis schmeckt nicht nach Verzicht, sondern nach Fasching, nur eben gebacken statt frittiert.
Ofen oder Heißluftfritteuse?
Beides funktioniert. Der Ofen schafft alle 16 Bällchen auf einmal, die Heißluftfritteuse ist etwas schneller und macht die Kruste knuspriger. Sie ist kein Muss – wer keine hat, nimmt einfach den Ofen. In der Fritteuse sollten die Bällchen nicht aneinanderstoßen, sonst bleiben sie an den Seiten blass.
Tipps
- Nicht zu lange kneten. Quark-Öl-Teig wird fest und zäh, wenn er zu viel bearbeitet wird. Sobald kein trockenes Mehl mehr zu sehen ist, ist er fertig.
- Feuchte oder geölte Hände verhindern, dass der Teig beim Formen klebt.
- Gleich groß formen: Bällchen von etwa 30 g backen gleichmäßig. Eine Küchenwaage hilft beim ersten Mal.
- Warm wälzen: Der Zimtzucker haftet nur auf den noch warmen Bällchen gut.
Varianten
- Weniger Zucker: Im Teig kann ein Teil des Zuckers durch Erythrit ersetzt werden, der Zimtzucker zum Wälzen lässt sich ganz weglassen.
- Mit Vollkorn: Die Hälfte des Mehls durch Dinkelvollkornmehl ersetzen. Die Bällchen werden etwas kompakter und nussiger.
- Mit Füllung: In die Mitte jedes Bällchens einen halben Teelöffel Marmelade drücken und den Teig darüber verschließen.
Vorbereiten und aufbewahren
Quarkbällchen schmecken am Backtag am besten. In einer Dose halten sie sich zwei Tage und werden im Ofen bei 150 °C in 3 bis 4 Minuten wieder fluffig. Ungewälzt lassen sie sich gut einfrieren und nach dem Auftauen kurz aufbacken und frisch in Zimtzucker wälzen.
Häufige Fragen
Warum sind meine Quarkbällchen innen noch roh?
Meist waren sie zu groß oder der Ofen nicht vorgeheizt. Mach einen Test mit einem Holzstäbchen: Bleibt kein Teig daran kleben, sind sie durch.
Veröffentlicht am 23.10.2026 · Snack


