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Leichte Sauce Hollandaise – mit Skyr, Eigelb und wenig Butter

Zum Spargel gehört für viele eine Hollandaise, und die muss nicht aus einem halben Stück Butter bestehen. Hier bringen Eigelb und ein kleines Stück Butter den typischen Geschmack, Skyr und Joghurt sorgen für Menge und Cremigkeit. Wichtig ist nur, dass die Sauce sanft warm wird und nicht kocht.

Zeit
15 Min.
Pro Portion
124 kcal
Eiweiß
7 g
Niveau
Mittel
VegetarischLow Carb
Zum Rezept
Leichte Sauce Hollandaise – mit Skyr, Eigelb und wenig Butter – KI-generiertes SymbolbildKI-Bild

Zutaten

4 Portionen

Nährwerte pro Portion

124 kcal

Eiweiß6,7 g
Kohlenhydrate2,8 g
davon Zucker2,1 g
Fett9,3 g
Ballaststoffe0,2 g
Salz0,2 g

Berechnet mit dem Bundeslebensmittelschlüssel; Richtwerte.

Zubereitung

  1. Skyr und Joghurt 30 Minuten vorher aus dem Kühlschrank nehmen und glatt rühren. Die Butter in einem kleinen Topf schmelzen und beiseitestellen.

  2. In einem Topf etwa 3 cm hoch Wasser zum Simmern bringen. Es soll nur leicht dampfen, nicht sprudeln.

  3. Eigelb, Zitronensaft, Senf und Speisestärke in einer Metallschüssel verrühren. Die Schüssel auf den Topf setzen, ohne dass sie das Wasser berührt, und 3 bis 4 Minuten mit dem Schneebesen aufschlagen, bis die Masse hell, dicklich und deutlich warm ist.

  4. Die Schüssel vom Topf nehmen und die flüssige Butter in einem dünnen Strahl unterschlagen.

  5. Die Skyr-Joghurt-Mischung esslöffelweise unterrühren. Die Schüssel noch einmal 1 bis 2 Minuten auf das Wasserbad setzen und rühren, bis die Sauce warm und cremig ist. Sie darf nicht heiß werden, sonst flockt sie.

  6. Mit Salz, weißem Pfeffer und einer Prise Muskat abschmecken und sofort zum Spargel servieren.

Warum die Sauce leichter ist

Eine klassische Hollandaise ist eine warme Emulsion aus Eigelb und sehr viel Butter. Hier übernimmt Skyr den größten Teil der Menge. Er ist dick, mild-säuerlich und passt deshalb gut zur Zitrone, die ohnehin hineingehört. Das bisschen Butter reicht für das typische Aroma, das Eigelb für Farbe und Bindung.

Am Spargel selbst spart die Sauce nichts ein: Du kannst ordentlich nehmen, ohne dass der Teller schwer wird. Mit Kartoffeln und etwas Schinken oder Ei wird daraus ein klassisches Spargelessen wie bei Spargel mit Kartoffeln und Kräuterquark.

Tipps

  • Sanfte Hitze: Das Wasser im Topf soll nur simmern. Wird die Schüssel zu heiß, stockt das Eigelb und die Sauce wird körnig.
  • Nichts direkt aus dem Kühlschrank: Kalter Skyr lässt die warme Eimasse abkühlen und kann sie grieselig machen. Zimmerwarme Zutaten verbinden sich glatter.
  • Stärke als Sicherheit: Die kleine Menge Speisestärke hilft, dass die Sauce beim zweiten Erwärmen nicht ausflockt.
  • Wenn sie doch gerinnt: Die Schüssel sofort vom Wasserbad nehmen, einen Esslöffel kalten Joghurt dazugeben und kräftig rühren. Oft wird sie wieder glatt.

Varianten

  • Mit Kräutern: Zum Schluss Kerbel, Schnittlauch oder etwas Estragon unterrühren. Dann ist sie eine Verwandte der Sauce Béarnaise.
  • Mit Bärlauch: Im Frühjahr eine Handvoll fein gehackten Bärlauch unterziehen, so wird sie grün und würzig.
  • Zu mehr als Spargel: Die Sauce passt zu grünem Spargel aus dem Ofen, zu pochierten Eiern, Brokkoli oder Fisch.

Häufige Fragen

Kann ich die Sauce vorbereiten?

Am besten schmeckt sie frisch. Reste halten sich gut gekühlt einen Tag und lassen sich über dem Wasserbad unter Rühren lauwarm erwärmen. In der Mikrowelle gerinnt sie leicht.

Geht das auch mit Magerquark?

Ja, aber Quark ist fester. Rühre ihn mit einem Schuss Milch glatt, bevor er in die Sauce kommt.

Ist die Sauce glutenfrei?

Die Zutaten sind von Natur aus glutenfrei. Achte beim Senf auf die Kennzeichnung auf der Packung, wenn du darauf angewiesen bist.

Veröffentlicht am 23.10.2026 · Snack

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