Bananen-Pancakes – mit Haferflocken, ohne Mehl und Zucker
Eine sehr reife Banane, zwei Eier und ein paar Haferflocken – mehr braucht der Teig nicht. Die Banane süßt so stark, dass du auf Zucker und Sirup verzichten kannst. Skyr und Beeren obendrauf machen ein vollständiges Frühstück daraus.
- Zeit
- 15 Min.
- Pro Portion
- 430 kcal
- Eiweiß
- 28 g
- Niveau
- Einfach

Zutaten
Nährwerte pro Portion
430 kcal
| Eiweiß | 28 g |
|---|---|
| Kohlenhydrate | 36 g |
| davon Zucker | 20 g |
| Fett | 17 g |
| Ballaststoffe | 8,2 g |
| Salz | 1,1 g |
Berechnet mit dem Bundeslebensmittelschlüssel; Richtwerte.
Zubereitung
Die Banane in einer Schüssel mit einer Gabel zu einem glatten Mus zerdrücken. Die Eier dazugeben und gründlich verquirlen.
Haferflocken, Backpulver, Zimt und eine Prise Salz unterrühren. Den Teig 5 Minuten quellen lassen, damit er etwas andickt.
Eine beschichtete Pfanne bei mittlerer Hitze erwärmen und dünn mit Öl auspinseln. Pro Pancake einen gehäuften Esslöffel Teig hineingeben und zu kleinen Kreisen von etwa 8 cm verstreichen.
Etwa 2 Minuten backen, bis sich an der Oberfläche Bläschen bilden und die Ränder fest werden. Dann vorsichtig wenden und weitere 1 bis 2 Minuten goldbraun backen.
Den restlichen Teig genauso verarbeiten, die fertigen Pancakes auf einem Teller im Ofen bei 50 °C warm halten.
TK-Beeren in einem kleinen Topf kurz aufkochen, frische nur waschen. Die Pancakes stapeln, mit Skyr und Beeren belegen und gleich servieren.
Warum das Rezept satt macht
Die Eier liefern den größten Teil des Eiweißes, und der Skyr legt noch einmal ordentlich nach. Haferflocken bringen Ballaststoffe in den Teig und geben ihm Halt. So entsteht ein süßes Frühstück, das sich wie Pfannkuchen anfühlt, aber deutlich länger vorhält als Pancakes aus Weißmehl mit Sirup.
Die Banane ersetzt gleich zwei Zutaten: Sie süßt und bindet den Teig. Je reifer sie ist, desto süßer werden die Pancakes – braune Flecken auf der Schale sind hier ein gutes Zeichen.
Tipps
- TK-Beeren warm servieren. Das BfR empfiehlt, tiefgekühlte Beeren vor dem Essen zu erhitzen, weil sie Noroviren tragen können. Kurz aufgekocht schmecken sie auf Pancakes ohnehin gut.
- Klein backen. Bananenteig ist weicher als normaler Pfannkuchenteig. Kleine Pancakes lassen sich leichter wenden und reißen nicht.
- Geduld vor dem Wenden. Erst wenden, wenn die Ränder fest aussehen und die Unterseite sich vom Pfannenboden löst.
- Mittlere Hitze reicht. Durch die Banane karamellisiert der Teig schnell. Bei zu viel Hitze wird er außen dunkel und bleibt innen roh.
- Fein gemahlen wird es fluffiger: Wer einen Mixer hat, püriert alle Teigzutaten kurz. Dann werden die Pancakes gleichmäßiger und luftiger.
Varianten
- Mit Heidelbeeren im Teig: Eine Handvoll frische Heidelbeeren direkt in die Pancakes in der Pfanne drücken.
- Schoko-Banane: Einen Teelöffel Backkakao in den Teig rühren.
- Glutenfrei: Haferflocken verwenden, die ausdrücklich als glutenfrei gekennzeichnet sind.
- Mehr Crunch: Ein paar gehackte Walnüsse oder Mandeln über die fertigen Pancakes streuen.
Häufige Fragen
Schmecken die Pancakes stark nach Banane?
Ja, die Banane ist deutlich herauszuschmecken. Zimt und die säuerlichen Beeren gleichen das aus. Wer es neutraler mag, ist mit Protein-Pancakes mit Quark besser bedient.
Kann ich die Pancakes einfrieren?
Ja. Vollständig abkühlen lassen, mit Backpapier dazwischen stapeln und einfrieren. Im Toaster oder in der Pfanne sind sie in wenigen Minuten wieder warm.
Geht das auch ganz ohne Haferflocken?
Mit nur Banane und Ei funktioniert es, die Pancakes werden aber sehr weich und eher omelettartig. Die Haferflocken machen sie stabiler und sättigender.
Veröffentlicht am 23.10.2026 · Frühstück


