Ramen light – klare Brühe mit Hähnchen, Ei und viel Gemüse
Eine Schale Ramen wärmt wie kaum etwas anderes. Die Restaurantversion ist mit fetter Schweinebrühe und Schweinebauch allerdings ziemlich schwer. Diese Variante setzt auf eine klare, kräftig gewürzte Brühe, mageres Hähnchen und eine große Handvoll Gemüse.
- Zeit
- 35 Min.
- Pro Portion
- 521 kcal
- Eiweiß
- 52 g
- Niveau
- Einfach

Zutaten
Nährwerte pro Portion
521 kcal
| Eiweiß | 52 g |
|---|---|
| Kohlenhydrate | 47 g |
| davon Zucker | 7,5 g |
| Fett | 12 g |
| Ballaststoffe | 8,5 g |
| Salz | 6,3 g |
Berechnet mit dem Bundeslebensmittelschlüssel; Richtwerte.
Zubereitung
Die Eier in kochendes Wasser legen und 6 ½ Minuten garen, dann sofort in kaltes Wasser legen. So bleibt das Eigelb wachsweich.
Brühe, Sojasauce, Ingwer und Knoblauch in einem Topf aufkochen und 5 Minuten leise köcheln lassen. Die Shiitake dazugeben und weitere 3 Minuten köcheln.
Die Hähnchenscheiben in die siedende Brühe legen und 4 bis 5 Minuten gar ziehen lassen, bis sie innen durchgehend weiß sind. Nicht sprudelnd kochen, sonst werden sie zäh.
Die Nudeln in einem zweiten Topf nach Packungsangabe garen, abgießen und auf zwei große Schalen verteilen. Getrennt gekocht bleibt die Brühe klar.
Spinat und Sprossen in die Schalen geben und die heiße Brühe mit Hähnchen und Pilzen darübergießen. Der Spinat fällt dabei in Sekunden zusammen.
Die Eier pellen, halbieren und auflegen. Mit Frühlingszwiebeln, ein paar Tropfen Sesamöl und nach Belieben Chiliflocken servieren.
Was wir gegenüber dem Klassiker ändern
Klassische Ramen sind ein Fest, aber kein leichtes. Tonkotsu-Brühe wird stundenlang aus Schweineknochen gekocht und ist trüb vor Fett, obendrauf liegt Chashu, geschmorter Schweinebauch, und oft schwimmt noch ein Klecks Würzöl darauf.
Wir drehen das um: Die Brühe bleibt klar und bekommt ihren Geschmack von Ingwer, Knoblauch, Sojasauce und Shiitake, die viel Umami mitbringen – den herzhaften Geschmack, den man sonst von Fleischbrühe kennt. Statt Schweinebauch zieht Hähnchenbrust in der Brühe gar. Die Nudelmenge ist moderat, dafür kommen Spinat und Sprossen in jede Schale. Das Ei bleibt, weil es zu Ramen einfach dazugehört.
Warum das Rezept satt macht
Viel heiße Flüssigkeit füllt den Magen und bremst das Tempo, mit dem du isst. Hähnchen und Ei liefern reichlich Eiweiß. Pilze, Spinat und Sprossen sorgen für Volumen, sodass die Schale voll ist, obwohl die Nudeln nicht die Hauptsache sind.
Tipps
- Brühe abschmecken: Erst nach dem Hähnchen salzen, wenn überhaupt. Die Sojasauce bringt viel mit.
- Hähnchen hauchdünn schneiden: Leicht angefroren lässt es sich besonders dünn schneiden und gart dann in wenigen Minuten.
- Eier vorkochen: Gepellt halten sie sich zwei Tage im Kühlschrank. Über Nacht in etwas Sojasauce und Wasser eingelegt werden sie außen braun und würzig.
Varianten
- Vegetarisch: Statt Hähnchen gebratenen Tofu, die Brühe bleibt gleich.
- Scharf: Einen TL Sriracha oder Chiliflocken direkt in die Brühe rühren.
- Mehr Gemüse: Pak Choi, Zuckerschoten oder Maiskörner passen gut und brauchen nur eine Minute in der Brühe.
Vorbereiten und aufbewahren
Die Brühe mit Pilzen hält sich zwei bis drei Tage im Kühlschrank und lässt sich einfrieren. Nudeln, Hähnchen und Gemüse bewahrst du getrennt auf, sonst saugen die Nudeln die Brühe auf und werden weich.
Häufige Fragen
Welche Nudeln passen für Ramen?
Original sind Weizennudeln, die mit alkalischem Wasser hergestellt werden und dadurch elastisch sind. Im Supermarkt findest du sie als Ramen- oder Mie-Nudeln. Dünne Spaghetti sind eine Notlösung.
Veröffentlicht am 23.10.2026 · Abendessen


