Dessert

Grießbrei light – cremig mit fettarmer Milch und warmen Beeren

Grießbrei ist in einer Viertelstunde fertig und schmeckt nach Kindheit. Diese Version kommt mit fettarmer Milch und ohne Zucker aus: Ein wenig Erythrit und Zitronenschale geben dem Brei Geschmack, die warmen Beeren obendrauf bringen Frucht und Farbe.

Zeit
17 Min.
Pro Portion
247 kcal
Eiweiß
13 g
Niveau
Einfach
Vegetarisch
Zum Rezept

Zutaten

4 Portionen

Nährwerte pro Portion

247 kcal

Eiweiß13 g
Kohlenhydrate34 g
davon Zucker16 g
Fett4,6 g
Ballaststoffe5,1 g
Salz0,2 g

Berechnet mit dem Bundeslebensmittelschlüssel; Richtwerte.

Zubereitung

  1. Milch aufkochenMilch, Salz und Zitronenschale in einem Topf mit dickem Boden aufkochen. Dabeibleiben, Milch kocht schnell über.

  2. Grieß einrührenDen Topf kurz vom Herd ziehen und den Grieß mit dem Schneebesen in einem dünnen Strahl einrieseln lassen. Dabei ständig rühren, damit sich keine Klümpchen bilden.

  3. Brei köcheln lassenZurück auf kleine Hitze stellen und unter Rühren 5 bis 7 Minuten leise köcheln lassen, bis der Brei andickt und der Schneebesen eine Spur hinterlässt.

  4. Süßen und nachquellenDen Topf vom Herd nehmen, den Erythrit einrühren und den Brei zugedeckt 3 Minuten nachquellen lassen. Ist er zu fest, einen Schuss Milch unterrühren.

  5. Beeren erhitzenInzwischen die Beeren in einem kleinen Topf aufkochen und 3 bis 4 Minuten köcheln lassen, bis sie Saft ziehen und teilweise zerfallen.

  6. Grießbrei anrichtenDen Grießbrei in vier Schälchen verteilen, die warmen Beeren daraufgeben und nach Wunsch mit etwas Zimt bestäuben.

Was den Grießbrei leichter macht

Ein klassischer Grießbrei wird oft mit Vollmilch gekocht, mit Zucker gesüßt und am Ende mit Butter, Zimt und Zucker oder einem Klecks Kirschen aus dem Glas serviert. Die meisten Kalorien stecken also nicht im Grieß, sondern in dem, was dazukommt. Hier bleibt es bei fettarmer Milch, Erythrit statt Zucker und Beeren ohne Zuckerzusatz. Die Beeren süßen spürbar mit, deshalb reicht wenig Erythrit.

Die Milch liefert Eiweiß, und weil der Brei warm und cremig ist, isst man ihn automatisch langsamer. Als Dessert reicht ein Schälchen, als süßes Mittagessen darf es eine doppelte Portion sein.

Tipps

  • Einrieseln statt einkippen. Wenn der Grieß auf einmal in die Milch fällt, klumpt er. Ein dünner Strahl und ein Schneebesen verhindern das.
  • Nicht zu dick kochen. Grießbrei dickt beim Abkühlen stark nach. Nimm ihn vom Herd, solange er noch weich vom Löffel fällt.
  • Fluffiger mit Eischnee. Für eine luftige Variante ein Eiweiß steif schlagen und unter den heißen Brei heben, sobald er vom Herd kommt.

Varianten

  • Mit Apfel: Statt Beeren einen Apfel würfeln und mit Zimt und einem Schluck Wasser weich dünsten.
  • Vegan: Ungesüßten Sojadrink statt Milch nehmen. Haferdrink geht auch, schmeckt aber deutlich süßlicher.
  • Mehr Eiweiß: Zwei Esslöffel Skyr oder Magerquark unter den abgekühlten Brei rühren.

Vorbereiten und aufbewahren

Grießbrei hält sich abgedeckt zwei Tage im Kühlschrank und wird kalt fest wie Pudding. Zum Aufwärmen einen Schuss Milch dazugeben und bei kleiner Hitze unter Rühren erwärmen. Die Beeren am besten frisch erhitzen.

Häufige Fragen

Welcher Grieß ist der richtige?

Für Grießbrei nimmt man meist Weichweizengrieß, er wird besonders weich und cremig. Hartweizengrieß funktioniert genauso, gibt dem Brei aber etwas mehr Biss und eine gelbliche Farbe. Dinkelgrieß ist eine Alternative mit leicht nussigem Geschmack.

Kann ich Grießbrei zum Frühstück essen?

Ja. Mit ein paar Nüssen und einem Löffel Skyr wird daraus ein Frühstück, das länger vorhält. Ähnlich funktioniert unser Hirsebrei mit Beeren. Mehr süße Rezepte ohne Haushaltszucker findest du unter Kuchen und Desserts ohne Zucker.

Veröffentlicht am 04.11.2026 · Dessert

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